Security Entwickler von Flame und Stuxnet sollen kooperiert haben

Die Entwickler von Stuxnet sollen mit denen von Flame zusammengearbeitet haben. Das glauben Experten des Computersicherheitsunternehmens Kaspersky. Sie fanden starke Übereinstimmungen zwischen den beiden Schadprogrammen, die ihrer Ansicht nach nur durch Kooperation zu erklären sind.

Anzeige

Das russische Computersicherheitsunternehmen Kaspersky will einen Zusammenhang zwischen den Schadprogrammen Flame und Stuxnet/Duqu entdeckt haben. Die Entwickler hätten ihre Schadsoftware zwar unabhängig voneinander entwickelt. Sie hätten aber in einem frühen Stadium Programmcodes ausgetauscht.

Kontakt der Entwickler

Ihrer Ansicht nach seien Flame und Stuxnet von zwei verschiedenen Gruppen entwickelt worden. Diese hätten aber mindestens einmal, wahrscheinlich vermehrt miteinander in Kontakt gestanden, sagten Kaspersky-Experten. Hier sei nicht einfach nur ein Programmcode nachgeahmt worden, sondern es gebe eine klare Verbindung, zitiert die BBC Witali Kamluk, den führenden Malware-Experten von Kaspersky.

Resource 207, ein Modul aus einer frühen Stuxnet-Version, weise auffällige Überstimmungen mit Teilen von Flame auf. Dazu gehörten sich gegenseitig ausschließende Objekte, der Algorithmus zum Entschlüsseln von Zeichenketten oder ähnliche Dateibenennungen. Resource 207 sorgte dafür, dass sich die Schadsoftware unter Ausnutzung von USB-Sticks von Rechner zu Rechner verbreitete.

Programmcode ausgetauscht

Aus dieser Übereinstimmung schlossen die Experten, dass die beiden Teams zu einem frühen Zeitpunkt der Entwicklung mindestens einmal zusammengearbeitet und Programmcodes ausgetauscht hätten. Tatsächlich sei Resource 207 ursprünglich ein Plugin von Flame.

Ab dem Jahr 2010 hätten die beiden Teams dann unabhängig voneinander gearbeitet, so die Erkenntnisse von Kaspersky. In dem Jahr sei Resource 207 auch aus Stuxnet entfernt und durch Module ersetzt worden, die andere Schwachstellen nutzen. Obwohl Stuxnet früher entdeckt wurde als Flame, gehen Experten davon aus, dass Flame zuerst da war.


deutscher_michel 12. Jun 2012

Die sich so über die Strafe des Kino.to Entwicklers gefreut haben.. wenn Staaten...

beaver 11. Jun 2012

Nö, Israel und USA.

Kommentieren




Anzeige
  1. EDV Koordinator/in im Bereich Versorgungswesen / Fachkraft Qualitätsmanagement (m/w)
    Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Corporate Security Officer (m/w)
    Bremer Landesbank, Bremen
  3. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  4. Manager Global IT-Infrastruktur-Architektur (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Kein Onlinezwang für Xbox One

  2. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  3. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  4. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  5. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  6. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  7. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  8. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  9. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  10. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: "Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"
Xbox One
"Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"

Die Kritik an der Xbox One sei mehr als das Gegrummel enttäuschter Fans, sondern gefährde einen von Microsofts wichtigsten Geschäftsbereichen, schreibt ein Marktforscher. Dass die Lage tatsächlich ernst sein könnte, zeigt eine Umfrage von Amazon.com.

  1. We are Watching You Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA
  2. Xbox One 340.000 Asteroiden aus der Cloud
  3. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM

Sharp: Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad
Sharp
Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Sharp hat eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,4 Prozent entwickelt. Dafür wird eine dreischichtige Stapelsolarzelle mit einer Linse eingesetzt. Das Sonnenlicht wird auf die Zelle fokussiert.

  1. Solar Impulse Solarflugzeug fliegt nach Dallas
  2. Solar Impulse Solarflugzeug startet zur USA-Tour
  3. Sonnenenergie Spezielle Solaranlage liefert Strom und Wasser

Drosselung: Weitere Erhöhung des DSL-Inklusiv-Volumens möglich
Drosselung
Weitere Erhöhung des DSL-Inklusiv-Volumens möglich

Der künftige Telekom-Chef hat weitere Zugeständnisse bei der umstrittenen DSL-Drosselung angekündigt. Der Videoboom könne bis 2016 noch viel verändern, sagte Timotheus Höttges.

  1. Beim Teutates Asterix und Obelix siedeln für die Telekom
  2. Drosselung Telekom gibt nach - ein bisschen
  3. Sicherheit Telekom will Produkte gegen Cyberangriffe anbieten

Zum Artikel