Abo
  • Services:
Anzeige
Rund 85 Prozent der getesteten SSL-Server weisen unsichere Konfigurationen auf.
Rund 85 Prozent der getesteten SSL-Server weisen unsichere Konfigurationen auf. (Bild: Hightech Bridge)

Security: 85 Prozent der SSL-VPNs haben unsichere Konfigurationen

Rund 85 Prozent der getesteten SSL-Server weisen unsichere Konfigurationen auf.
Rund 85 Prozent der getesteten SSL-Server weisen unsichere Konfigurationen auf. (Bild: Hightech Bridge)

Zahlreiche SSL-VPNs sichern den Traffic der Nutzer nur unzureichend ab - das behauptet eine Sicherheitsfirma. Viele Anbieter würden nach wie vor SHA-1 oder MD5 verwenden. Außerdem seien rund 10 Prozent der Dienste für Heartbleed anfällig.

Die Sicherheitsfirma Hightech-Bridge warnt vor unsicheren SSL-VPNs. Anders als bei IPsec-VPNs benötigen Nutzer bei dieser Verbindung keine extra Software, sondern können den Dienst direkt aus dem Browser nutzen. Insgesamt sollen rund 85 Prozent der getesteten Dienste Schwachstellen haben oder unsichere Konfigurationen verwenden.

Anzeige

Für den Test scannte die Sicherheitsfirma nach eigenen Angaben mehr als 4 Millionen zufällig ausgewählte IPv4-Adressen und fand dort rund 10.000 angebotene SSL-VPNs - darunter sollen sich auch Angebote großer Unternehmen wie Cisco, Fortinet und Dell befunden haben.

Von den getesteten Servern würden 77 Prozent noch SSL in den Versionen 2 und 3 verwenden, obwohl deren Einsatz durch Nist SP 800-52 und PCI DSS bereits untersagt wird. Ob die veralteten Standards nur im Fallback-Modus unterstützt oder primär verwendet werden, geht aus dem Blogpost nicht hervor. Außerdem würden 41 Prozent der SSL-VPNs unsichere RSA-Schlüssellängen von 1.024 Bit für ihre Zertifikate nutzen - Experten empfehlen derzeit mindestens 2.048, besser 4.096 Bit.

Einige Zertifikate sind mit MD5 signiert

Auch bei verwendeten Algorithmen zur Signatur der Zertifikate sieht es nicht viel besser aus. 74 Prozent der Zertifikate wären mit SHA-1 signiert, 5 Prozent sogar noch mit MD5. Firefox hatte bereits angefangen, SHA1-Zertifikate im Browser zu deaktivieren, musste jedoch nach Problemen mit einigen Firmenfirewalls die Unterstützung vorübergehend wieder aktivieren.

Rund 10 Prozent der getesteten Server verwenden OpenSSL in einer Version, die noch die Heartbleed-Schwachstelle aufweist und somit angreifbar ist - darunter angeblich auch die Server von Fortinet. 77 Prozent der getesteten Server verwenden selbst signierte Zertifikate. Dies führt Hightech-Bridge auf Standardkonfigurationen zurück, die nur selten individuell angepasst würden.

Insgesamt seien etwa 85 Prozent der Server für eine oder mehrere der genannten Schwachstellen anfällig. Nur knapp 3 Prozent werden von dem Unternehmen mit gut bewertet.


eye home zur Startseite
itse 03. Mär 2016

SSL-VPN ala OpenVPN arbeitet auf OSI-Layer7, demzufolge leichter für sog. Man-in-the...

Exa_Byte 29. Feb 2016

+1



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. über Hays AG, Hamburg
  3. CENIT AG, Stuttgart
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 362,26€ mit Coupon CHMI5S (keine Versand- und Zollkosten mit Priority Line)
  2. und Samsung Galaxy S7 edge, Galaxy S7 oder Galaxy Tab E gratis erhalten

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  2. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  3. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen


  1. Smartphones

    iOS legt weltweit zu - außer in China und Deutschland

  2. Glasfaser

    Ewe steckt 1 Milliarde Euro in Fiber To The Home

  3. Nanotechnologie

    Mit Nanokristallen im Dunkeln sehen

  4. Angriff auf Verlinkung

    LG Hamburg fordert Prüfpflicht für kommerzielle Webseiten

  5. Managed-Exchange-Dienst

    Telekom-Cloud-Kunde konnte fremde Adressbücher einsehen

  6. Rockstar Games

    Spieleklassiker Bully für Mobile-Geräte erhältlich

  7. Crimson Relive Grafiktreiber

    AMD lässt seine Radeon-Karten chillen und streamen

  8. Layout Engine

    Facebook portiert CSS-Flexbox für native Apps

  9. Creators Update für Windows 10

    Microsoft wird neue Sicherheitsfunktionen bieten

  10. Landgericht Traunstein

    Postfach im Impressum einer Webseite nicht ausreichend



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google, Apple und Mailaccounts: Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
Google, Apple und Mailaccounts
Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
  1. Bugs in Encase Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken
  2. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  3. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit

Steep im Test: Frei und einsam beim Bergsport
Steep im Test
Frei und einsam beim Bergsport
  1. PES 2017 Update mit Stadion und Hymnen von Borussia Dortmund
  2. Motorsport Manager im Kurztest Neustart für Sportmanager
  3. NBA 2K17 10.000 Schritte für Ingame-Boost

Kosmobits im Test: Tausch den Spielecontroller gegen einen Mikrocontroller!
Kosmobits im Test
Tausch den Spielecontroller gegen einen Mikrocontroller!
  1. HiFive 1 Entwicklerboard mit freiem RISC-Prozessor verfügbar
  2. Simatic IoT2020 Siemens stellt linuxfähigen Arduino-Klon vor
  3. Calliope Mini Mikrocontroller-Board für deutsche Schüler angekündigt

  1. Re: Wer warten kann, warten, zumindest bis zum...

    Ach | 04:30

  2. Re: Recovery Mode beim iPhone SE nach Update.

    Orance | 04:25

  3. Re: CPU Entwicklung eh lächerlich...

    kelzinc | 04:13

  4. Re: Dazu dann bitte noch

    Moe479 | 04:12

  5. Dünne Schicht auf einer normalen Brille...

    Vögelchen | 03:36


  1. 18:02

  2. 16:46

  3. 16:39

  4. 16:14

  5. 15:40

  6. 15:04

  7. 15:00

  8. 14:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel