Secure Boot: Suse folgt Fedoras UEFI-Strategie
Suse geht den gleichen Weg wie Fedora zur Unterstützung von Secure Boot. (Bild: J.M.Garg/CC-BY-3.0)

Secure Boot Suse folgt Fedoras UEFI-Strategie

Der Linux-Distributor Suse will für seine Enterprise-Produkte dieselbe Strategie bezüglich Secure Boot verfolgen wie das Fedora-Projekt. Eine Entscheidung der Opensuse-Community steht jedoch noch aus.

Anzeige

In zwei langen Blogeinträgen erklärt der Suse-Angestellte Olaf Kirch mögliche Probleme für Linux-Distributoren bei der Verwendung von Secure-Boot und stellt die geplante Lösung für Suses Enterprise-Produkte vor: den Einsatz des von Fedora entwickelten Shim-Bootloaders, der voraussichtlich von Microsoft signiert werden wird.

Damit folgt der Linux-Distributor dem Weg des Fedora-Projekts. Dieses hält die Lösung mit dem Shim-Loader für die einfachste für den Nutzer. Ubuntu-Entwickler Canonical hingegen hat sich für eine eigene Lösung entschieden und entsprechende Zertifizierungsrichtlinien für Hardwarehersteller definiert.

Kirch zufolge überlegt das Team derzeit, die Funktion mit Suse Linux Enterprise 11 Service Pack 3 für eine Neuinstallation auf Geräten mit Secure Boot anzubieten. Die Opensuse-Community kann die Lösung als Vorschlag für ihre Distribution werten. Eine Entscheidung des Opensuse-Projekts über die Unterstützung von Secure Boot steht noch aus.

Die Ankündigung weiterer Details und konkreter Pläne verschiebt Kirch auf die folgenden Tage, in denen die Serie von Blogeinträgen rund um Secure Boot vervollständigt werden soll.


Anonymer Nutzer 10. Aug 2012

huh ?! where is only the trouble ?

Thaodan 10. Aug 2012

Bootcamp dient nicht zur Virtualisierung es dient zur Treiber-Installation und zur BIOS...

msdong71 10. Aug 2012

Ne KVM ;) Sonst hast du aber recht. Die wenigen Fälle wo man echt Dual Boot Lösungen...

teleborian 10. Aug 2012

Sie haben mich falsch verstanden. Ich habe mir überlegt, ob man nicht den von Microsoft...

Captain 09. Aug 2012

ich drehs mal um, alle haben sich nach M$ Gnaden zu richten, undemokratischer geht nimmer...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Network Engineer - Voice Projects (m/w)
    Bayer Business Services GmbH, Leverkusen
  2. Softwareentwickler/-in Java Logistik-Software
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  3. Datenbankadministrator (m/w)
    Koch, Neff & Volckmar GmbH, Stuttgart
  4. Call Center Coordinator (m/w)
    di support GmbH, Eschborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android Wear

    Asus bringt Zenwatch zur Ifa

  2. iWatch

    Apple plant angeblich Wearable zum 9. September

  3. Wartungspanne

    Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

  4. AGB

    Amazon.de verschlechtert Bedingungen für Kreditkarte

  5. Rockstar Games

    GTA 5 wird zu groß für 12-GByte-Playstation

  6. Nach 36 Jahren

    Bundesdatenschutz wird unabhängige Behörde

  7. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

  8. Cloud

    Niedrigerer Preis und neue Funktionen bei Dropbox

  9. Dragon Age Inquisition

    Multiplayer mit Mikrotransaktionen

  10. Vorwurf

    Uber bekämpft Konkurrenten mit schmutzigen Methoden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel