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Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

SEC: Googles geheimnisvoller 5-Milliarden-Dollar-Kauf in Europa

Google wollte in Europa den zweitgrößten Kauf einer Firma in der Konzerngeschichte durchführen. Doch das Geschäft kam nicht zustande. Nun seien Zukäufe in Höhe von 20 bis 30 Milliarden US-Dollar im Ausland geplant.

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Google hatte in Europa die Übernahme eines Unternehmens für 5 Milliarden US-Dollar geplant, die dann aber doch nicht zustande kam. Das geht aus einer Pflichtmitteilung Googles an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) vom Dezember 2013 hervor, die am 20. Mai 2014 erstmals veröffentlicht wurde. Der Kauf eines Unternehmens im Wert von 4 bis 5 Milliarden US-Dollar wäre die zweitgrößte Übernahme in der Konzerngeschichte Googles gewesen.

Für Motorola Mobility hatte der Internetkonzern im Jahr 2012 eine Summe von 12,1 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Im Januar kaufte Google Nest Labs für 3,2 Milliarden US-Dollar und verkaufte Motorola Mobility für 2,9 Milliarden US-Dollar.

In der SEC-Einreichung erklärte Google auch, dass es Gewinne in Höhe von 20 bis 30 Milliarden US-Dollar im Ausland erwirtschaften muss, um die geplanten Übernahmen und Zukäufe von Patenten bewältigen zu können.

Google nannte in der SEC-Mitteilung keine Namen von Unternehmen, die es möglicherweise übernehmen will. Nachfragen des Wall Street Journals dazu wurden nicht beantwortet.

Die SEC wollte von Google Details über Auslandsgewinne erfahren, die auch im Ausland verblieben und fragte, ob das Unternehmen plane, diese Summen auszugeben. Von Googles Geldreserven in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar liegen 35 Milliarden US-Dollar außerhalb der USA.

Google will durch das Anlegen seiner US-Gewinne im Ausland in den USA Steuern sparen. Die Aussagen zu zukünftig angeblich geplanten Übernahmen im Ausland könnten daher auch fabriziert sein, um das Parken der Milliardenbeträge im Ausland zu begründen.


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jones1024 22. Mai 2014

Ganz ruhig, schön atmen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass alle Unternehmen mit...

HerrHerger 22. Mai 2014

Beim Kauf von Nokia wäre es wahrscheinlich darum gegangen, WP einzustellen. Damit hätte...

Anonymer Nutzer 21. Mai 2014

Es sei denn sie machen ein Angebot, was du nich ablehnen kannst...



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