Mit Searchtabs den Suchmarkt neu aufrollen

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Mit den sogenannten Searchtabs will Mozilla dem Thema Suchmaschinen neue Impulse geben. Es geht dabei aber nicht um eine neue Suchmaschine, sondern vielmehr darum, die Art und Weise, wie Nutzer auf Suchmaschinen zugreifen, zu verändern - zum Vorteil der Firefox-Nutzer, aber auch zum Vorteil alternativer Suchmaschinen.

Zwar bindet Firefox auch heute mehrere Suchmaschinen in den Browser ein, das in das Suchfeld integrierte Drop-Down-Menü verwenden aber bestenfalls 10 Prozent der Firefox-Nutzer, so Limi, der den Ansatz für wenig nutzerfreundlich hält. Hinzu kommt, dass andere Browser das Suchfeld längst in die URL-Zeile integriert haben und auch Firefox diesem Ansatz in Zukunft folgen soll.

Eine vielversprechende Lösung sind Suchtabs: Bei einer Suche ruft Firefox zwar wie gehabt die Standardsuchmaschine auf, zeigt aber am linken Rand Icons für weitere Suchmaschinen an. Nutzer können so mit einem Klick auf die passenden Suchergebnisse einer anderen Suchmaschine zugreifen, von Bing und Yahoo über Amazon und eBay bis hin zu Wikipedia und Twitter.

Das Feedback erster Testnutzer der Searchtabs fiel sehr positiv aus: Zwei Drittel mochten die neue Funktion, was laut Limi ein sehr guter Wert ist. Viele wurden angeregt, einmal eine andere Suchmaschine zu verwenden.

Dabei war der Prototyp starr, die angezeigten Suchmaschinen nicht veränderbar, was in Zukunft anders werden soll. Viele Nutzer wollten direkt Bing aus der Liste entfernen und stattdessen Craigslist hinzufügen.

Die Searchtabs könnten also eine spürbare Auswirkung auf das Suchverhalten von Nutzern haben, die angeregt werden, auch einmal eine andere Suchmaschine anzuprobieren. Das könnte die Chancen von neuen Suchmaschinen gegenüber Google verbessern.

Zudem könnte dies eine Funktion sein, mit der sich Mozilla von Google, Microsoft und Apple abgrenzen könnte: Google und Microsoft dürften sich schwertun, eine solche Funktion in ihre Browser zu integrieren und so der Konkurrenz mehr Traffic zu schicken. Und bei Apple dürfte diese Vielzahl an Suchoptionen eher gegen die allgemeine Philosophie gehen, tendiert Apple doch dazu, dem Nutzer die Wahl abzunehmen: Die Sprachsteuerung Siri kann beispielsweise auf mehrere Datenquellen zugreifen, welche aber für die jeweilige Suche genutzt werden, entscheidet Apple, nicht der Nutzer.

Die Suchbox hat bei den Tests im Übrigen kein Nutzer vermisst.

Präsenz und Kommunikation im Browser

Das Thema Präsenz will Mozilla direkt in den Browser integrieren. In weiten Bereichen haben Google mit dem Gmail-Chat und Facebook mit seinem Chat dieses Thema übernommen, Mozilla aber sieht den Browser in einer guten Position, hier besser zu sein: So könne beispielsweise die Einrichtung nahtlos gestaltet werden.

Technisch setzt Mozilla dabei auf WebRTC und BrowserID, ein User Interface gibt es noch nicht, aber einen funktionieren Prototyp, der es ermöglicht, direkt in Firefox mit Nutzern zu chatten, die ihrerseits Facebook oder den Gmail-Chat verwenden.

 Search Tabs: Wie sich Mozilla gegen Chrome behaupten will

redbullface 19. Jun 2012

Ich habe gehört, das es die Mutter von Godzilla ist.

Husare 19. Jun 2012

Nö, keine Schelte. Sehe ich eben so.

Husare 19. Jun 2012

Die Kernaussage ist doch das Mozilla es besser machen will als bisher. Das heißt, dass...

Husare 19. Jun 2012

Diese Funktion mit den Kürzeln ist doch bei Firefox schon lange möglich.

Bill Gates 19. Jun 2012

Ich fürchte, das kann er nicht, der ißt gerade nen Fisch....

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