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Zwei der drei neuen NAS-Systeme haben einen USM-Schacht.
Zwei der drei neuen NAS-Systeme haben einen USM-Schacht. (Bild: Seagate)

Seagate: NAS-Systeme mit Schacht für USM-Festplatten

Zwei der drei neuen NAS-Systeme haben einen USM-Schacht.
Zwei der drei neuen NAS-Systeme haben einen USM-Schacht. (Bild: Seagate)

Universal Storage Module (USM) werden jetzt auch für NAS-Systeme benutzt. Der vor allem von Seagate benutzte Standard ermöglicht es, in den neuen NAS-Systemen desselben Herstellers schnell Daten zu übertragen, ohne mit Kabeln zu hantieren.

Seagate bietet seine neuen NAS-Systeme für Geschäftskunden mit USM-Schächten an. Die bis zu 16 TByte fassenden Geräte können so schnell Backups auf externe Festplatten durchführen, sofern sie sich in einem USM-Gehäuse befinden.

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Seagate bietet das Business Storage NAS mit USM in zwei Versionen an. Das Business Storage 2-bay NAS bietet Platz für zwei 3,5-Zoll-Festplatten und hat oberhalb der vertikal eingebauten Festplatten einen USM-Schacht an der Frontseite. Damit kann das NAS-System bis zu 8 TByte Speicher fassen. Der USM-Schacht ist in erster Linie für Datentransfers gedacht. Das 2-Schacht-System sieht Seagate für bis zu 20 Mitarbeiter vor.

  • Seagate-NAS mit USM-Schacht im oberen Bereich (Bilder: Seagate)
  • Business Storage NAS
Seagate-NAS mit USM-Schacht im oberen Bereich (Bilder: Seagate)

Das 4-Schacht-Modell hat zusätzlich ein Display für Statusinformationen und soll sich für bis zu 50 Mitarbeiter eignen. Weitere technische Daten sind leider nicht bekannt. Zwar gibt es schon deutsche Datenblätter, doch Seagate nennt nicht einmal die Art der CPU oder des verwendeten Arbeitsspeichers. Bei den Funktionen geizt Seagate ebenfalls mit detaillierten Informationen. Laut Beschreibung kann das Geschäftskundensystem Time-Machine-Backups aufnehmen, beherrscht das Streamen von Medieninhalten und kann über Android- und iOS-Apps gesteuert werden. Neben dem USM-Schacht haben die Systeme USB-3.0-Anschlüsse.

Aus der Anleitung geht nicht viel mehr hervor. Immerhin lässt sich daraus schließen, dass die Plattform grundsätzlich RAID 0, 1, 1+0 und 5 beherrscht, was im Administrationshandbuch weiter ausgeführt wird. So arbeitet die 4fach-Variante in den Standardeinstellungen als RAID 5. Das 2-Schacht-Modell nutzt RAID 1. Eine USV-Unterstützung besitzt das System ebenfalls. Es fehlt jedoch eine Kompatibilitätsliste für USV-Systeme.

Seagate versucht schon seit geraumer Zeit, den USM-Standard in neue Geräte zu bringen. Zuletzt haben wir uns den Stand zur USM-Unterstützung auf der Internationalen Funkausstellung angeschaut. Das Angebot ist auch mit den neuen NAS-Systemen noch überschaubar.

Die neuen USM-NAS-Systeme werden sowohl vorbestückt als auch als Leergehäuse verkauft. Preise finden sich auf der deutschen Seagate-Webseite nicht, und auch auf Nachfrage konnte Seagate noch keine Preise nennen. In den USA zeigt der Shop schon Nettopreise, also ohne Steuern und andere Abgaben, in US-Dollar. Das Leergehäuse für zwei Festplatten kostet dort 240 US-Dollar. Die Vollbestückung mit 8 TByte kostet 830 US-Dollar. Das Modell Business Storage 4-Bay NAS kostet leer 480 US-Dollar und mit voller Bestückung (16 TByte) rund 1.800 US-Dollar.

Mitte März 2013 sind die Geräte in Deutschland verfügbar, wie uns Seagate erklärte.


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elgooG 23. Feb 2013

Danke, wusste ich gar nicht. ;-)



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