Seagate 4-TByte-Festplatte als Desktop HDD statt Barracuda

Mit der ersten Festplatte mit 4 Terabyte Kapazität läutete Seagate das Ende der Marke Barracuda ein. Künftig heißen die Laufwerke für stationäre PCs Desktop HDD. Das erste Gerät mit neuem Namen soll bis 180 MByte/s schnell sein.

Anzeige

"Formerly Barracuda" steht in einem Datenblatt (PDF), das Seagates 3,5-Zoll-Festplatten für Desktop-PCs beschreibt. Somit werden die bisher unter der Marke Barracuda bekannten Laufwerke nun unter einem neuen Namen vertrieben. Seagate hatte 1992 seine erste Festplatte mit 7.200 rpm unter dem Namen Barracuda auf den Markt gebracht und die Marke seitdem beibehalten.

  • Auszug aus Seagates Datenblatt: Die Barracudas heißen nun Desktop HDD.
Auszug aus Seagates Datenblatt: Die Barracudas heißen nun Desktop HDD.

Das erste neue Laufwerk, das nur noch Desktop HDD heißt, trägt die Modellnummer ST4000DM000. Es ist die erste 4-TByte-Festplatte mit SATA-Schnittstelle (6 GBit/s), die Seagate lose für den Einbau in PCs verkauft. Zuvor kamen bereits externe Festplatten der Goflex-Serie mit 4 TByte von Seagate auf den Markt.

Die neue Desktop HDD arbeitet mit einer Drehzahl von 7.200 rpm für die vier Magnetscheiben und soll beim Lesen von großen Datenmengen dauerhaft 180 MByte/s erreichen. Bei verteilten Zugriffen sind es beim Lesen und Schreiben aber durchschnittlich nur 146 MByte/s. Die Leistungsaufnahme gibt Seagate bei Zugriffen mit 7,5 Watt an, in Ruhe sind es 5 Watt und im Standby-Modus bei stillstehenden Scheiben 0,75 Watt. Der Cache ist 64 MByte groß.

Laut The Register hat Seagate die Markteinführung der Festplatte für Großbritannien bereits bestätigt, angekündigt ist das Gerät neben dem Datenblatt nur durch eine Pressemitteilung auf einem arabischen Server. Einen Preis in Euro nannte das Unternehmen bisher nicht, auch in Preisvergleichen ist das Laufwerk unter seiner Modellnummer noch nicht zu finden. Seagate ist ein weiterer Hersteller, der 4-TByte-Festplatten mit SATA-Schnittstelle zum Einbau anbietet. Es gibt sie bereits von Western Digital und auch von Hitachi GST.


amp amp nico 11. Feb 2013

Nein aber dein Geld. Und wer keine Backups macht hat es nicht besser verdient.

amp amp nico 11. Feb 2013

Wenn man die Ausfallrate von Neuware so betrachtet möchte man meinen, daß die Kennlinie...

shader 07. Feb 2013

Ich würde eher sagen die "Average Data Rate" bezieht sich auf die durchschnittliche...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. IT-Prozess-Strategin/IT-Proz- ess-Stratege
    Landeshauptstadt München, München
  3. Netzwerkspezialist (m/w)
    Janz IT AG, Hamburg
  4. Senior Project Manager/-in BI Plattform SAP BW
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  2. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  3. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  4. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  5. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux

  6. Reprap

    "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"

  7. Spam

    AOL bekämpft Spam mit Verschärfung der DMARC-Einstellung

  8. Mac OS X

    Sicherheitsupdate und Beta-Versionen für alle

  9. Onlinemodus

    Civ 3 und 4 sowie Borderlands ziehen um

  10. Grafikkarte

    Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle
Ubuntu 14.04 LTS im Test
Canonical in der Konvergenz-Falle

Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.

  1. Canonical Ubuntu One wird beendet
  2. Canonical Mir in Ubuntu abermals verschoben
  3. Trusty Tahr Erste Beta der Ubuntu-Derivate verfügbar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel