SDK Dropbox beugt sich Apples Druck

Dropbox hat in seinem neuen SDK Apples Forderung erfüllt, keine Anwender mehr auf seine Website zu schicken, damit sie sich kostenpflichtigen Zusatzspeicher kaufen können. Apple hatte Apps von Drittanbietern nicht mehr zugelassen, die das alte SDK verwendeten.

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Apple ist bei den Bestimmungen, was Apps für iOS dürfen, sehr rigide. Nun erwischte es den Cloud-Speicherdienst Dropbox und dessen Software Development Kit (SDK). Damit können Drittentwickler ihre Apps an die Cloud anbinden.

Bislang konnte so auch ein kostenpflichtiges oder freies Konto bei Dropbox angelegt werden, ohne dass Apple dafür eine Provision erhielt. Der entsprechende Button in den Apps öffnete den Safari-Browser und führte den Anwender auf die Dropbox-Website. Ein In-App-Kauf existierte nicht.

Das neue Software Development Kit von Dropbox ermöglicht die Cloud-Anbindung direkt aus der jeweiligen App heraus. Dazu wird ein Browserfenster in der App geöffnet und Safari nicht mehr separat gestartet. Das passierte allerdings nur, wenn der Benutzer die Dropbox-App für iOS nicht installiert hatte.

Wer noch kein Dropbox-Konto besitzt, kann so allerdings auch keines mehr aus den Apps heraus anlegen. Eine Upgrademöglichkeit für kostenpflichtigen Speicherplatz besteht nach wie vor nicht, so dass Apple auch jetzt keine Provisionen kassieren kann.

Apple hatte einige Apps nicht mehr zugelassen, die mit einer Dropbox-Speicherfunktion ausgerüstet waren. Dropbox reagierte daraufhin mit einer Modifikation seines SDK. Der Entwickler der App Cambox berichtete, dass Apple die App nun zugelassen hat.


__destruct() 14. Mai 2012

Dann sollte Dropbox den Preis einfach so verändern, dass sie nach 30% Abgaben an Apple...

Netspy 14. Mai 2012

Das haben die Mobilfunkunternehmen aber nicht wegen irgendwelcher Ängste in Sachen...

el3ktro 14. Mai 2012

Geht mir genau so. Ich bin mit allen meinen Apple-Produkten sehr zufrieden, aber bei...

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