Droplet: noch in der Testphase
Droplet: noch in der Testphase (Bild: CU-Boulder/Screenshot: Golem.de)

Schwarmrobotik Droplets bilden denkende Flüssigkeit

Sie sehen aus wie von innen beleuchtete Tischtennisbälle auf kleinen Beinchen. Künftig sollen die Droplets genannten Schwarmroboter nach der Vorstellung der Entwickler aber komplexe Aufgaben erledigen wie etwa ein Weltraumteleskop zu montieren.

Anzeige

Droplet, Tröpfchen, heißen kleine Roboter, die Forscher an der Universität des US-Bundesstaates Colorado in Boulder entwickelt haben. Sie sollen in Zukunft im Schwarm komplexe Aufgaben erledigen.

Etwas größer als der Name nahelegt, sind die Roboter dann schon: Ein Droplet ist etwa so groß wie ein Tischtennisball. Bis auf die abgeflachte Unterseite sieht er auch ungefähr so aus. Würden die Roboter im Schwarm zusammen eingesetzt, bildeten sie eine "denkende Flüssigkeit", erklärt Projektleiter Nikolaus Correll.

Schwarmkonzept

Die Droplets folgen dem Konzept der Schwarmrobotik, nach dem das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile: Jeder einzelne Roboter kann nicht viel, aber im Schwarm können sie komplexe Aufgaben erledigen. So könnte ein Schwarm von Droplets etwa eine Ölpest eindämmen oder sich zu einem Satelliten oder einem Raumfahrzeug organisieren.

In Corrells Labor können die Studenten mit den Schwarmrobotern experimentieren. Derzeit sind es rund 20. Ziel ist, Methoden für Schwarmverhalten zu entwickeln, damit die Droplets etwa Teile für ein Weltraumteleskop oder ein Flugzeug montieren.

Roboter testen

So weit ist es aber noch nicht: Derzeit können die Droplets allerdings keine sinnvollen Aufgaben erledigen, gibt Dustin Reishus zu. Das Team teste noch jeden einzelnen Roboter und arbeite an der Kommunikation zwischen den Robotern.

Über die Plattform selbst sagen die Forscher um Correll kaum etwas. Die Roboter verfügen über Leuchtdioden, die in verschiedenen Farben leuchten - gut möglich, dass sie wie die von europäischen Wissenschaftlern entwickelten Swarmanoids über Farbcodes kommunizieren. Sie stehen auf kleinen Füßchen, haben also keine Räder, auf denen sie fahren können. Die Fortbewegung funktioniert über Vibrationsmotoren, vergleichbar den an der Harvard-Universität entwickelten Kilobots.


Kreiszahl 20. Dez 2012

Selbiges Gedacht. Insgesamt ist der Artikel eher nichtssagend (imho) und ziemlich heftig...

Kreiszahl 20. Dez 2012

"So könnte ein Schwarm von Droplets etwa eine Ölpest eindämmen oder sich zu einem...

Desertdelphin 19. Dez 2012

Das Buch war einfach genial. Und das Ende... Die Erklärung wieso wir nie Kontakt mit...

lester 19. Dez 2012

Vollkommen meine Meinung !

BljedCazzo 19. Dez 2012

Genau an die hab ich gedacht ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Funktionsleiter/-in Zeitwirtschaft
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  2. SAP IT Expert PP/PR (m/w)
    Armacell GmbH, Münster
  3. Informatiker/-in für den Bereich Auftragsabwicklung
    Daimler AG, Düsseldorf
  4. Senior Systemadministrator (m/w) (Microsoft/AD / VMware / Citrix)
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TIPP: Game of Thrones: Die komplette dritte Staffel [Blu-ray]
    24,97€
  2. Blu-rays je 8,97 EUR
    (u. a. The Wolf of Wall Street, 12 Years a Slave, American Hustle, Prisoners)
  3. 3D-Blu-rays reduziert
    (u. a. Jurassic Park 12,97€, Ich einfach unverbesserlich 1&2 für 19,97€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Verschlüsselung

    Neue TLS-Angriffe Smack und Freak

  2. OxygenOS von Oneplus

    "Wir wollen keine Funktionen entwickeln, die nerven"

  3. Leap

    Blackberry stellt Smartphone ohne Hardwaretastatur vor

  4. VR-Brille Project Morpheus

    Fast-Endkundenversion jetzt mit 120 Hz Bildrate

  5. Pebble Time Steel

    Die bessere Apple Watch?

  6. Honor 6 Plus

    Android-Smartphone mit Top-Ausstattung und Dual-Kamera

  7. MWC-Tagesrückblick im Video

    Chromatische Aberrationen und Dank an die Kollegen von Heise

  8. Unity Technologies

    Unity 5 mit neuen Grafikfunktionen verfügbar

  9. Windows 7

    Knapp fünf Jahre Haft im ersten PC-Fritz-Urteil

  10. Alcatel Onetouch Idol 3 im Hands On

    Oben, unten, egal



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Screamride im Test: Achterbahn mit Zerstörungsdrang
Screamride im Test
Achterbahn mit Zerstörungsdrang
  1. Test The Book of Unwritten Tales 2 Fantasywelt in rosa Plüschgefahr
  2. Test Grow Home Herzallerliebster Roboter
  3. Test Radiation Island Fantastische Spielwelt auf dem Smartphone

One M9 im Hands on: HTCs Lollipop-Smartphone hat ein Zusatzknöpfchen
One M9 im Hands on
HTCs Lollipop-Smartphone hat ein Zusatzknöpfchen
  1. Topsmartphone Deutscher Shop nennt vorab alle Details zu HTCs One (M9)
  2. HTC Neues One-Smartphone und erste Smartwatch im März

MIPS Creator CI20 angetestet: Die Platine zum Pausemachen
MIPS Creator CI20 angetestet
Die Platine zum Pausemachen
  1. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  2. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

  1. Re: Aus einer anderen Perspektive funktioniert...

    wilima | 07:51

  2. Als Prominenter wäre das nicht passiert...

    Schroeddel | 07:49

  3. Akkulaufzeit?

    elgooG | 07:42

  4. Re: Und Altf4Games pickt sich die Rosinen raus :)

    david_rieger | 07:40

  5. Re: Wie es mich da schon wieder würgt!

    david_rieger | 07:32


  1. 08:01

  2. 07:58

  3. 06:30

  4. 05:55

  5. 22:12

  6. 21:41

  7. 20:41

  8. 18:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel