Schwache Nachfrage Apple halbiert Bestellung für iPhone-5-Displays

Apple soll wegen rückgehender Nachfrage die Bestellung für iPhone-5-Displays in Japan stark reduziert haben. Eine Fabrik reduziert die Menge um 70 bis 80 Prozent. Doch noch vor wenigen Monaten wurde das Gegenteil berichtet.

Anzeige

Apple hat wegen schwacher Nachfrage die Bestellungen für Komponenten des iPhones halbiert. Das hat das Wall Street Journal aus Zuliefererkreisen in Japan erfahren. Die Zeitung beruft sich auf zwei Insider bei Displayherstellern.

Laut der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei haben die Hersteller Japan Display und Sharp wegen eines Rückgangs bei den iPhone-Bestellungen die Produktion reduziert. Japan Display, Sharp und der südkoreanische Hersteller LG Display produzieren laut Nikkei die LCD-Panels des im September 2012 vorgestellten iPhone 5.

Bislang hatte Apple bei den drei Herstellern 65 Millionen Panels für das erste Quartal 2013 bestellt. Nun habe Apple die Produzenten informiert, dass nur noch die Hälfte benötigt werde.

Am stärksten ist Japan Display mit sechs Fabriken in Japan von dem Rückgang betroffen. Eine Fabrik in Nomi in der Ishikawa-Präfektur, die mit hohen Investitionen Apples im Juni 2012 mit der Produktion begonnen hat, reduziert die Fertigung gegenüber dem Vorquartal um 70 bis 80 Prozent. Eine andere Fabrik des Herstellers in Ishikawa werde komplett auf andere Auftraggeber umstellen, was aber einige Monate in Anspruch nimmt.

Sharps Fabrik in Kameyama in der Mie-Präfektur reduziert die Produktion von iPhone-5-LCD-Panels um 40 Prozent.

Ein hochrangiger Manager der Apple-Zulieferer Seiko Epson, Murata und TDK sagte der Zeitung: "Seit Januar sind die Bestellungen für iPhones halbiert worden."

Apple hat, wie üblich, die Berichte nicht kommentiert. Noch am 31. Oktober 2012 wurde von der taiwanischen Branchenzeitung Digitimes berichtet, dass die Zulieferer der Auftragshersteller Probleme hätten, die 40 Millionen iPhone-5-Bestellungen im vierten Quartal zu erfüllen. Foxconn-Chef Terry Gou erklärte Anfang November 2012, dass der Auftragshersteller seine Lieferverpflichtungen gegenüber Apple nicht abarbeiten könne. "Es ist nicht leicht, iPhones zu produzieren. Wir schaffen es nicht, die große Nachfrage zu befriedigen."


medium_quelle 15. Jan 2013

Mach ich doch auch nicht. Ich sage nur, warum man gern ein wenig mehr ausgibt, wenn man...

ger_brian 15. Jan 2013

Da kennt du offensichtlich nicht die richtigen Leute ;) hier in der Uni während einer...

neocron 15. Jan 2013

Oh ueber Samsung lass cih mich schon gar nicht mehr aus ^^ Android selbst ist ok und...

virtual 15. Jan 2013

Am interesanntesten in der Originalquelle WSJ... http://online.wsj.com/article...

virtual 15. Jan 2013

Sicher ist es normal, dass im Weihnachtsquartal mehr Geräte in den Verkauf müssen. Aber...

Kommentieren



Anzeige

  1. Akademischer Mitarbeiter (m/w)
    Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. Bauingenieur / Bauingenieurin - Baubetrieb
    Ed. Züblin AG, Stuttgart
  3. Teamleiter (m/w) Software-Qualitätsdatenanaly- se
    Synatec GmbH, Stuttgart oder Dingolfing
  4. Trainee für den Bereich IT / Business Processes (m/w)
    DMG MORI SEIKI Services GmbH, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafikkarte Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar
  2. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

    •  / 
    Zum Artikel