Schadsoftware: Verschlüsselungstrojaner verbreitet sich über Facebook
(Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Schadsoftware Verschlüsselungstrojaner verbreitet sich über Facebook

Bei Facebook wird zum Osterfest statt Glückwünschen eine Schadsoftware verbreitet. Die Nachricht enthält den Text "Your Photos? Lol" und einen Link, hinter dem sich ein Verschlüsselungstrojaner verbirgt.

Anzeige

Wegen seiner vielen Nutzer ist Facebook eine beliebte Plattform zur Verbreitung von Schadsoftware. Immer wieder werden Trojaner und Viren verteilt. Derzeit verbreitet sich ein Trojaner über den Chat oder die persönlichen Nachrichten, wie die Website Mimikama.at schreibt, deren Betreiber über Spam-Nachrichten und Trojaner auf dem sozialen Netzwerk berichten.

Die Nachricht enthält den Text "Your Photos? Lol" und einen Link, bei dem der Nutzer auf eine Seite umgeleitet wird, die der Facebook-Seite ähnelt. Wenn sich die Seite öffnet, wird der Trojaner auf den Rechner heruntergeladen. Beim Öffnen der heruntergeladenen Datei aktiviert sich der Trojaner und sendet die Chatnachricht mit dem Link an sämtliche Facebook-Freunde des Nutzers.

Es handelt sich um den Verschlüsselungstrojaner "Dropper.Win32.Dorifel". Laut Kaspersky Lab infiziert und verschlüsselt Dorifel Dateien mit den Erweiterungen .doc, .docx, .xls, .xlsx und .exe und macht sie unbrauchbar.

Außerdem installiert der Trojaner weitere Schadsoftware auf dem Rechner, die auf Finanzdaten des Nutzers zugreift. Also auf Logfiles, die Namen, Kreditkartennummern und Kartenprüfnummern enthalten.

Eine aktuelle Antivirensoftware sollte den Trojaner erkennen, bevor die Schadsoftware heruntergeladen wird. Dorifel hatte im Sommer 2012 weltweit Rechner befallen und ist bekannt.

Damals hatte Kaspersky Lab Netzwerkadministratoren nahegelegt, die IP-Adressen 184.82.162.163 und 184.22.103.202 zu blockieren. Ein Netzwerk-Traffic zu diesen Adressen sei ein Hinweis darauf, "dass das eigene Netz infiziert ist und über den befallenen Server weitere Schadsoftware nachgeladen werden kann".

Grundsätzlich sollten Facebook-Nutzer keine Links in Nachrichten anklicken, die ihnen verdächtig vorkommen. Im vergangenen Jahr wurden mehrmals Trojaner über die Nachrichtenfunktion auf dem sozialen Netzwerk versendet, die Aktivitäten des Nutzers überwachten oder Dateien verschlüsselten. Anleitungen zum Säubern eines befallenen Rechners mit einem Verschlüsselungstrojaner gibt es auf Forenseiten.


S-Talker 02. Apr 2013

Grundsätzlich sollten Facebook-Nutzer keine Links in Nachrichten anklicken, die ihnen...

Anonymer Nutzer 02. Apr 2013

Die Lösung: Aus MZ einfach MEZ machen :)

kpko 01. Apr 2013

Verzeih bitte, Version 6.2 :-) Ja, genau, man macht einen Rechtsklick auf die Datei und...

narfomat 31. Mär 2013

na weil ihr eure banking software nicht uptodate haltet, ihr luschen. mit dem neuesten...

Endwickler 31. Mär 2013

Was man der Menschheit nie abgewöhnen kann: Idioten neigen dazu, andere als Idioten zu...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  2. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  3. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  4. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  2. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  3. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  4. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  5. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  6. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  7. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  8. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  9. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  10. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

    •  / 
    Zum Artikel