Anzeige
Passende Einstellungen in den Sicherheitszonen im Internet Explorer sollen Angriffe verhindern.
Passende Einstellungen in den Sicherheitszonen im Internet Explorer sollen Angriffe verhindern. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Schadsoftware mit Tarnfunktion Fehler im ActiveX-Control des Internet Explorer

Microsoft hat bestätigt, dass eine neue Schadsoftware mit Tarnfunktion eine Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzt. Die Schadsoftware hinterlässt keine Datenspuren und nistet sich nur in den Arbeitsspeicher ein. Noch heute Nacht soll ein Patch erscheinen.

Anzeige

In der Nacht zu Mittwoch will Microsoft einen Patch für den Internet Explorer veröffentlichen, um die Verbreitung einer jüngst bekanntgewordenen Schadsoftware zu unterbinden. Sie nistet sich lediglich im Arbeitsspeicher ein, so dass sie keine Datenspuren hinterlässt. Nach einem Rechnerneustart ist sie gelöscht, aber das Opfer hat es schwer, den Angriff überhaupt zu bemerken.

Microsoft hat bereits einige Details zu der Sicherheitslücke im Internet Explorer veröffentlicht und damit den Fehler im Browser bestätigt. Angreifer nutzen einen Fehler in einem Active-X-Control, um die Schadsoftware zu verbreiten. Sie müssen ein Opfer lediglich zum Besuch einer speziell präparierten Webseite verleiten, um erfolgreich zu sein.

Einstellungen der Sicherheitszonen prüfen

Microsoft rät Anwendern, die Einstellungen des Sicherheitszonenmodells des Internet Explorers zu überprüfen. Eine strikte Einstellung sollte demnach verhindern, dass die Sicherheitslücke von Angreifern ausgenutzt werden kann.

Jüngst wurde bekannt, dass eine Abwandlung des trojanischen Pferds APT.9002 alias Hydraq im Umlauf ist, die sich nicht mehr auf die Festplatte schreibt, sondern sich lediglich im Arbeitsspeicher einnistet. Bei einem Angriff bleiben also keine Spuren eines Befalls zurück, ein Rechnerneustart genügt, und die Schadsoftware ist wieder weg. Bis dahin haben die Angreifer jedoch Zugriff auf den fremden Rechner.

Die Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass sich die Macher der Schadsoftware sicher sind, dass ihre Opfer manipulierte Webseiten immer wieder besuchen. So hätten die Unbefugten im Grunde dauerhaft oder immer wieder mal Zugriff auf das betreffende System. Dabei ist die Gefahr, dass die Opfer die Infektion bemerken, noch geringer, als wenn sich die Schadsoftware auf die Festplatte schreibt. Zudem müssten die Angreifer schnell agieren, wenn ein Opfer mit der Schadsoftware infiziert wurde.

Die Angreifer können über einen Command and Control Server auf die befallenen Rechner zugreifen und diese unter ihre Kontrolle bringen, jedenfalls solange der betreffende Rechner nicht abgeschaltet oder neu gestartet wird.

In der vergangenen Woche hatte Microsoft davor gewarnt, dass derzeit ein Sicherheitsloch unter anderem in Windows und Office gezielt ausgenutzt wird. Ein Patch dafür wird derzeit erst für Dezember 2013 erwartet.

Nachtrag vom 12. November 2013: 19:55 Uhr

Microsoft hat wie angekündigt einen Patch veröffentlicht, um die genannte Sicherheitslücke zu schließen.


eye home zur Startseite
neocron 12. Nov 2013

richtig, gibt auch kein ActiveX fuer den Firefox, gut kombiniert!

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Scrum Master Payment Solutions (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  2. Senior Consultant SAP HCM (m/w)
    über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern
  3. UX Designer für Mobile Apps (m/w)
    Daimler AG, Ulm
  4. Softwareentwickler Java / Webentwickler (m/w)
    syncpilot GmbH, Puchheim bei München

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NUR HEUTE: Crucial Ballistix Elite 16-GB-DDR4-Kit
    74,85€ inkl. Versand (solange der Vorrat reicht)
  2. NUR HEUTE: Saturn Super Sunday
    (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Lenovo Yoga Tablet 3 10 inkl. SanDisk 32-GB-Karte für...
  3. NUR BIS MONTAG 9 UHR UND SOLANGE DER VORRAT REICHT: Fallout 4 Uncut USK 18 - PC
    19,99€ inkl. Versand

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Arbeitsbedingungen

    Apple-Store-Mitarbeiterin gewährt Blick hinter die Kulissen

  2. Modulares Smartphone

    Project-Ara-Ideengeber hat von Google mehr erwartet

  3. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  4. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  5. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  6. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  7. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  8. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  9. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  10. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. Konkurrenz zu DJI Xiaomi mit Kampfpreis für Mi-Drohne
  2. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. Doom im Technik-Test Im Nightmare-Mode erzittert die Grafikkarte
  2. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  3. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden

  1. Typisch Apple, aber...

    d0351t | 11:34

  2. Re: Nein.

    RipClaw | 11:33

  3. Re: lowcarb funktioniert auch .. (ganz ohne Sport)

    opodeldox | 11:32

  4. Re: Viel zu hohe Erwartungen seitens des Ideengebers

    Moe479 | 11:31

  5. Re: Ein modulares Handy wäre teurer, größer, kaum...

    droektar | 11:28


  1. 11:19

  2. 09:44

  3. 14:15

  4. 13:47

  5. 13:00

  6. 12:30

  7. 11:51

  8. 11:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel