Anzeige
Satis
Satis (Bild: Lixil)

Satis Smart Toilet Toilettenschüssel gehackt

Das Internet der Dinge eröffnet auch ungeahnte Möglichkeiten für Bösewichte, die die Geräte hacken können, wenn sie Sicherheitslücken aufweisen. Jetzt hat es einen Hersteller von Toilettenschüsseln erwischt.

Anzeige

Die Toilettenschüssel Satis der Firma Lixil kann über eine Android-App kontrolliert werden. Die Sicherheitsfirma Trustwave Holdings hat nach dem Dekompilieren des Codes nun entdeckt, dass eine Sicherheitslücke auch den Zugriff für jedermann erlaubt.

  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
  • Die App für die Satis Smart Toilet (Bild: Satis)
Die App für die Satis Smart Toilet (Bild: Satis)

Der Hersteller hat demnach den Fehler gemacht, die Bluetooth-PIN in der Android-App hart zu kodieren. So kann jeder, der sich die App "My Satis" herunterlädt und "0000" eingibt, eine Toilette des Herstellers kontrollieren. In der App befinden sich laut Trustwave folgende Zeilen:

BluetoothDevice localBluetoothDevice =
BluetoothManager.getInstance().execPairing(paramString, "0000")

Viel Schaden lässt sich allerdings nicht anrichten: Mit der Fernbedienung lässt sich die Toilette spülen, der Deckel öffnen und schließen, das Bidet aktivieren oder der Duftsprüher einschalten. Auf Dauer könnte das Betätigen dieser Funktionen die Strom- und Wasser-Rechnung in die Höhe treiben, mahnt Trustwave.

Die Toilette Satis wird von Lixil hergestellt. Die japanische Firma verkauft die Schüssel je nach Ausstattung für 4.200 bis 5.700 US-Dollar. Wer will, kann Funktionen wie eine Beleuchtung, eine Musikanlage und automatische Reinigungsdüsen für die Toilette ordern.

Zu dem möglichen Hack muss allerdings gesagt werden, dass die Toilette nicht ans Internet angeschlossen ist. Ein Angreifer müsste daher in Reichweite des Bluetooth-Empfängers sein, um die automatischen Schüsselfunktionen auszulösen. Bei rund 30 Metern dürfte der Personenkreis stark eingeschränkt sein.

Nach Angaben von Trustwave hat sich der Hersteller der smarten Toilettenschüssel trotz rechtzeitigem Hinweis bislang noch nicht gemeldet oder die Sicherheitslücke geschlossen. Das könnte womöglich mit einem Firmware-Update realisierbar sein, sofern die Technik das erlaubt.


eye home zur Startseite
olleIcke 09. Aug 2013

Achievement Unlocked! Shit 1 pound 5 days in a row! aber Moment mal: Mit Linux wäre das...

saturnv 08. Aug 2013

Es gibt doch bei uns schon sowas: www.aqwell.ch

zwangsregistrie... 06. Aug 2013

+1 ein Klassiker!

LadyDie 06. Aug 2013

Die Betonung lag auf "vernünftiger Relation". Beim Rasierer, Fön, oder Zahnbürste ist es...

Zottaler 06. Aug 2013

Vom Produkt her totaler Quatsch - warum sollte ich mit meinem Handy spülen wollen? Aber...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler Automotive (m/w)
    Bertrandt Services GmbH, Karlsruhe
  2. Entwicklungsingenieur (m/w) Embedded Software
    invenio Group AG, Rhein-Main-Gebiet und Raum Nürnberg
  3. Solution Consultant (m/w)
    GIS Gesellschaft für InformationsSysteme AG, Hannover oder Hamburg (Home-Office möglich)
  4. Senior JavaEE-Softwareentwickler (m/w)
    SEEBURGER AG, Bretten bei Karlsruhe

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  2. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  3. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  4. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom

  5. Bug-Bounty-Programm

    Facebooks jüngster Hacker

  6. Taxidienst

    Mytaxi-Bestellungen jetzt per Whatsapp möglich

  7. Koalitionsstreit über WLAN

    Merkel drängt auf rasche Einigung zu Störerhaftung

  8. Weltraumteleskop Hitomi

    Softwarefehler zerstört japanisches Röntgenteleskop im Orbit

  9. Sailfish OS

    Jolla sichert sich Finanzierung über 12 Millionen US-Dollar

  10. Lede Project

    OpenWRT-Kernentwickler starten eigenen Fork



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: Wie warm ist es in euren Büros?
Mitmachprojekt
Wie warm ist es in euren Büros?
  1. Mitmachprojekt Temperatur messen und versenden mit dem ESP8266
  2. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Particle Photon
  3. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Arduino

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Peter Sunde Flattr kooperiert für Bezahlmodell mit Adblock Plus
  2. Microsoft SQL Server 2016 steht ab dem 1. Juni bereit
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

LG Minibeam im Test: Wie ein Beamer mein Begleiter wurde
LG Minibeam im Test
Wie ein Beamer mein Begleiter wurde
  1. Huawei P9 im Test Das Schwarz-Weiß-Smartphone
  2. HTC Vive im Test Zwei mal zwei Meter sind mehr, als man denkt
  3. Panono im Test Eine runde Sache mit ein paar Dellen

  1. Re: warum kann O2 so günstig sein und T-Com nicht ?

    Rulf | 04:32

  2. Täglich ein Update

    Lebenszeitverme... | 03:37

  3. Re: Hartz-IV - Ein menschlicher Entscheider...

    Gokux | 03:33

  4. Re: Ausbildung anbieten?

    Mossi | 03:03

  5. Re: Glasfasern sind gefährlich.

    Flyns | 03:00


  1. 19:01

  2. 16:52

  3. 16:07

  4. 15:26

  5. 15:23

  6. 15:06

  7. 15:06

  8. 14:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel