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Galileo-Satellit: Ende 2015 sind 12 Satelliten im Orbit.
Galileo-Satellit: Ende 2015 sind 12 Satelliten im Orbit. (Bild: P. Carril/Esa)

Mit Galileo lässt sich der Standort sehr genau bestimmen

Denn um Galileo überhaupt nutzen zu können, sind Empfänger nötig, die dafür ausgestattet sind. Und die gibt es derzeit nicht für den Massenmarkt. Vorhandene Smartphones oder Navigationsgeräte für das Auto oder unterwegs können nicht einfach die Galileo-Signale nutzen. Dafür bedarf es eines neuen Chips.

Laut Esa und der Europäischen GNSS-Agentur (GSA) haben die Hersteller durchaus Interesse, solche Chips zu bauen. Galileo werde mit der Zeit ebenso integriert werden wie das russische Glonass oder das chinesische Beidou: So empfängt das iPhone Glonass, das Redmi Note 2 von Xiaomi zusätzlich auch Beidou.

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Mehr Satelliten orten schneller

Vorteil für die Nutzer ist: Wenn der Empfänger mehr Satelliten im Blick hat, geht die Signalakquise der vier benötigen Satelliten schneller und damit auch die Positionsbestimmung. In Straßenschluchten etwa, wo der Empfang schlecht ist, sind mehr Satelliten am Himmel hilfreich. Dann wird die Ortung genauer.

Die Galileo-Satelliten senden auf zwei Frequenzen. Mit einem Empfangsgerät, das eine Frequenz empfängt, ist eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von 10 bis 15 Metern möglich - das entspricht in etwa dem, was auch GPS leistet. Ein Zwei-Frequenz-Empfänger hingegen schafft 4 bis 8 Meter. Die ersten GPS-Satelliten sendeten ihr ziviles Signal nur auf einer Frequenz. Sie werden aber durch neuere ausgetauscht, die auf mehreren Frequenzen abstrahlen.

Ein Zwei-Frequenz-Empfänger ist sehr genau

Das verlangen die Anforderungen der Esa. In der Realität sei Galileo jedoch noch deutlich exakter, sagt Kleeßen: Laut Messungen der Esa kann mit einem Zwei-Frequenz-Empfänger der Standort bis auf 1 oder 2 Meter bestimmt werden - mit Einschränkungen. Da sich die Satelliten ständig bewegen, kann die Genauigkeit schwanken. Aber sie wird auch nicht schlechter als 4 bis 8 Meter.

Da die Galileo-Satelliten auf mehreren Frequenzen senden, ist das Signal weniger anfällig gegen Störungen als das Signal der GPS-Satelliten. Allerdings auch nicht unempfindlich: Wer Galileo stören wolle, könne das auch, sagt Kleeßen. Nur sei der Aufwand eben größer.

Mehr Schutz vor Störungen bietet eine Verschlüsselung des Signals, die in einem der Dienste von Galileo implementiert ist.

 Satellitennavigationssystem: Galileo ist auf dem Weg der BesserungGalileo bietet mehrere Dienste 

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WhyLee 07. Okt 2015

die wahnsinnige eile ist jetzt auch nicht angebracht, nachdem man prizipiell gut versorgt...

WhyLee 07. Okt 2015

freizuschalten ist vermutlich das falsche wort. es wird vermutlich die komplette...

LASERwalker 27. Sep 2015

Nein, alle GPS Satelliten senden auf der gleichen Frequenz. Die Trennung der Signale wird...

LASERwalker 27. Sep 2015

Für Echtzeit-DGPS müssen Referenzdaten empfangen werden (brauch Internet), im Chip...

LASERwalker 26. Sep 2015

Nein, der Almanach wird für die Positionsbestimmung nicht benötigt. Jeder Satellit sendet...



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