Start der Sojus-Rakete: vier Satelliten auf zwei Umlaufbahnen
Start der Sojus-Rakete: vier Satelliten auf zwei Umlaufbahnen (Bild: S. Corvaja/Esa)

Satellitennavigation Esa schießt weitere Galileo-Satelliten ins All

Die Konstellation des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist um zwei weitere Satelliten ausgebaut worden. Mit den vier Satelliten soll ab 2013 eingeschränkt der Standort auf der Erde bestimmt werden.

Anzeige

Die europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) hat zwei weitere reguläre Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo ins All geschossen. Damit besteht die Konstellation jetzt aus vier Satelliten.

  • Start der Galileo-Satelliten am 12. Oktober 2012 an Bord einer Sojus-Trägerakete (Foto: S. Corvaja/Esa)
  • Sie wurden 3 Stunden und 45 Minuten nach dem Start in etwa 23.200 km Höhe ausgesetzt. (Foto: S. Corvaja/Esa)
  • Galileo-Satelliten in der Erdumlaufbahn (Grafik: P. Carril/Esa)
Start der Galileo-Satelliten am 12. Oktober 2012 an Bord einer Sojus-Trägerakete (Foto: S. Corvaja/Esa)

Die beiden Satelliten, die die Namen David und Sif tragen, waren am Freitag um 20:15 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit vom Raketenstartplatz Kourou im französischen Überseedépartement Französisch-Guayana an Bord einer russischen Sojus-ST-B-Trägerrakete gestartet. Gegen Mitternacht wurden die beiden Satelliten in einer Höhe von etwa 23.200 Kilometern ausgesetzt.

Die beiden ersten Galileo-Satelliten waren im Oktober 2011 ins All geschossen worden. Die vier Satelliten kreisen auf zwei Bahnen um die Erde.

Mit den vier Satelliten solle bereits eine rudimentäre Positionsbestimmung möglich sein, erklärt Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen. Wenn sie in Reichweite eines Galileo-Empfängers seien, könne aus der Laufzeit des Signals und der Positionsdaten der Satelliten im Weltall der Standort auf der Erde berechnet werden. Dieser Dienst soll voraussichtlich ab Frühjahr 2013 zur Verfügung stehen.

Die gesamte Galileo-Konstellation wird aus 30 Satelliten bestehen. Sie soll 2018 vollständig sein. Bis Ende 2014 sollen 18 Satelliten im Einsatz sein. Damit sollen "die frühen Dienste für die Bürger Europas aufgenommen werden können", sagte Didier Faivre, Esa-Direktor für das Galileo-Programm und Navigationstätigkeiten.


megaheld 15. Okt 2012

Ist in der Tat etwas ungewöhnlich solche ein Umlaufbahn. Geostationär sind sie bei ca...

megaheld 15. Okt 2012

nunja, wenn man es massiv stört ist es quasi aus. Es sendet noch, aber es kommt nur noch...

Nasenbaer 15. Okt 2012

Ja da wurde die Idee erstmals als Beschluss verankert. Aber ich habe bisher keine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsentwickler CAD-Datenmanagement (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt
  2. IT Services Manager (m/w)
    Sanofi Pasteur MSD, Berlin
  3. Visual Designer (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, Bad Homburg, Hamburg, München
  4. IT-Projektmanager (m/w)
    ckc ag, Braunschweig/Wolfsburg

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Transformers - Trilogie [Blu-ray]
    15,99€
  2. NUR NOCH HEUTE: PS4 + Bloodborne + 2 Controller
    399,00€
  3. VORBESTELLBAR: PlayStation 4 Limited Edition "Batman: Arkham Knight"
    459,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 23.06.

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Ramstein

    USA sollen Drohnenkrieg von Deutschland aus steuern

  2. GTA 5 im Technik-Test

    So sieht eine famose PC-Umsetzung aus

  3. 3D-Drucker

    Makerbot entlässt 20 Prozent seiner Mitarbeiter

  4. Negativauszeichnung

    Lauschende Barbie erhält Big Brother Award

  5. Bemannte Raumfahrt

    Russland will bis 2023 eigene Raumstation bauen

  6. Windows 10 für Smartphones

    Office-Universal-App kommt noch im April

  7. Keine Science-Fiction

    Mit dem Laser gegen Weltraumschrott

  8. Die Woche im Video

    Ein Zombie, Insekten und Lollipop

  9. Star Wars Battlefront

    Planetenkampf vor dem Erwachen der Macht

  10. Geodaten

    200 Beschäftigte verpixelten Google-Street-View-Häuser



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



P8 im Hands On: Huawei setzt auf die Kamera
P8 im Hands On
Huawei setzt auf die Kamera
  1. Huawei P8 Max Riesen-Smartphone mit 6,8-Zoll-Display kostet 550 Euro
  2. Netzwerk und Smartphone Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar
  3. Neue Kirin-Prozessoren Nächstes Google Nexus soll von Huawei kommen

Vorratsdatenspeicherung: Das erste Placebo mit Nebenwirkungen
Vorratsdatenspeicherung
Das erste Placebo mit Nebenwirkungen
  1. Überwachung Telekom begrüßt Speicherdauer der Vorratsdatenspeicherung
  2. Vorratsdatenspeicherung Regierung will Verkehrsdaten zehn Wochen lang speichern
  3. Asyl für Snowden Bundesregierung bestreitet Drohungen der USA

Vindskip: Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
Vindskip
Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
  1. Volvo Lifepaint Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer
  2. Munin Moderne Geisterschiffe brauchen keinen Steuermann
  3. Globales Transportnetz China will längsten Tunnel am Meeresgrund bauen

  1. Re: Folgende Frage wird im Artikel nicht beantwortet

    Marentis | 14:28

  2. Re: ist office wirklich die App, die jeder braucht ?

    john4344 | 14:28

  3. Re: In Deutschland: ICE mit 80kmh.

    endmaster | 14:27

  4. Re: So sieht eine viel zu späte PC-Umsetzung aus

    Pwnie2012 | 14:25

  5. Re: Darstellung auf konsolenäquivalenten PC-System?

    Marentis | 14:24


  1. 13:37

  2. 12:00

  3. 11:05

  4. 22:59

  5. 15:13

  6. 14:40

  7. 13:28

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel