Samsung XS1715 SSD mit 3 GByte/s und 740.000 IOPS dank NVM Express

Samsung hat seine ersten SSDs vorgestellt, die auf NVM Express setzen. Die ersten Modelle nutzen die ebenfalls neue SFF-8639-Schnittstelle. Die XS1715-Serie bietet viel Speicherplatz, hohe Geschwindigkeiten und sehr hohe IOPS-Werte. Später sollen NVMe-SSDs auch in Ultrabooks eingesetzt werden.

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Samsungs NVMe SSD XS1715 ist ein 2,5-Zoll-Flashspeicher mit der neuen SFF-8639-Schnittstelle, die zum SATA-Express-Standard gehört. Der Anschluss überträgt Daten per PCI Express und nicht etwa mit dem SATA-Transport-Link. Zudem unterstützt die SSD den dritten Express-Standard: NVM Express.

  • NVMe-SSDs sollen 2014 nicht nur in Servern eingesetzt werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Verschiedene Formfaktoren (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsung verspricht bei PCIe-SSD deutliche Verbesserungen, wenn diese NVMe verwenden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die XS-Serie von Samsung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die XS1715-SSDs nutzen den SFF-8639-Anschluss. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die XS-Serie von Samsung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

NVM Express soll möglichst AHCI ablösen, da AHCI als Flaschenhals bei IOPS-Werten gilt, worüber wir bereits vom IDF 2012 berichteten. Auch wenn es sich bei der XS1715 um eine 2,5-Zoll-SSDs handelt: Sie gehört nicht etwa in Notebooks, sondern in Server. Dabei ist die SFF-Schnittstelle für hohe Bandbreiten und NVM Express für hohe IOPS-Werte zuständig. Beides erreicht Samsung mit seinen neuen Modellen.

Schneller als LSIs Warpdrive

Samsung veröffentlicht von der XS1715 noch nicht alle Daten. Sie soll lesend im besten Fall 3 GByte/s übertragen. Das ist weder mit der aktuellen SATA-Generation noch mit SAS12 möglich. Rekorde bricht Samsung damit trotzdem nicht. LSIs Warpdrive schafft für fast 30.000 US-Dollar immerhin 4 GByte/s als PCI-Express-3.0-Karte. Beeindruckend sind dafür die angegebenen IOPS-Werte, die für Serveranwendungen besonders wichtig sind. 740.000 IOPS soll die XS1715 erreichen. LSIs Warpdrive kommt gerade einmal auf Werte im Bereich der 200.000 IOPS.

Samsung nutzt NVM Express, weil es besser für Flashspeicher geeignet ist. Mit AHCI können nur 32 Kommandos für den Datenträger in eine Queue abgelegt werden, was dem typischen Platter-Spindel-Kopf-Design einer Festplatte genügt. SSDs hingegen haben die Limitierung durch die Kopfbewegungen nicht. Der Speicher muss nicht erst den Lesekopf bewegen, was AHCI genug Zeit zum Abarbeiten und Sortieren der Kommandos gibt.

Per NVM Express sind es 64.000 Queues mit jeweils 64.000 Kommandos. Samsung erreicht zudem eigenen Angaben zufolge deutlich geringere Latenzen: Per AHCI schafft Samsung nur eine Latenzzeit von 7 Mikrosekunden auf einer PCIe-SSD. Mit NVM-Express konnte Samsung den Wert auf 1 Mikrosekunde reduzieren.

Redundante PCIe-Anbindung 

Neuro-Chef 06. Aug 2013

Klingt interessant, wie funktioniert das?

Nikolaus117 18. Jul 2013

Man kann es auch übertreiben :D Ein i7 der vierten Generation ist schon ausreichen...

Charles Marlow 18. Jul 2013

Ausser wir dürfen uns immer noch das Märchen anhören, die "Entwicklungskosten" usw. wären...

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SSDblog / 18. Jul 2013

Samsung stellt neue 840 EVO SSD vor



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