Samsung SSD 840 Evo: Evo-Flashbausteine in 19 Nanometern mit simuliertem SLC
Die SSD 840 Evo ist mit 19-Nanometer-Technik nur knapp in der sogenannten 10-Nanometer-Klasse. (Bild: Samsung)

Samsung SSD 840 Evo Evo-Flashbausteine in 19 Nanometern mit simuliertem SLC

Auf dem SSD Global Summit hat Samsung nun bekanntgegeben, was mit der 10-nm-Klasse bei der Fertigung der Flashbausteine gemeint ist. Die neue Evo-SSD wird in 19 nm gefertigt. Außerdem gab es Details zu dem simulierten SLC-Bereich der SSDs.

Anzeige

Was Samsung vollmundig als 10-Nanometer-Klasse ankündigt, ist aufgerundet eigentlich eher der 20-nm-Klasse zuzuordnen. Samsungs aktuelle SSD 840 Evo wird nämlich mit 19 nm breiten Strukturen gefertigt. Damit ist Samsung technisch nicht so weit wie etwa Micron, das schon seriennahe Wafer mit MLC-Flash in 16 Nanometer produzieren kann. Microns Wafer werden allerdings erst im vierten Quartal 2013 in der Massenfertigung produziert, was für eine höhere Kapazität oder einen geringeren Preis von SSDs sorgen dürfte.

Samsungs 19-nm-Prozess befindet sich hingegen schon seit April 2013 in der Serienfertigung. Hieran ist gut zu sehen, dass mehrere Monate vergehen können, ehe es zu marktreifen Produkten kommt.

TLC-Speicher ist nicht schnell genug

Samsung hat zudem einige wenige zusätzliche Details zur simulierten SLC-Technik (Single-Level-Cell) in einem Panel verraten. Die Technik hat Samsung entwickelt, da laut eigenen Angaben nur das erste Bit beim 3-Bit-MLC-Speicher (Triple-Level-Cell, TLC) schnell beschrieben werden kann. Jeder Flashbaustein auf der SSD hat einen festen Bereich, der als SLC-Simulation arbeitet. Die SSD schreibt die Daten zuerst dort hinein. Bei der kleinsten SSD mit 120 GByte sind immerhin 3 GByte simulierter SLC-Speicher dabei. Dort schreibt der neue MEX-Controller, der zudem mit 400 statt bisher 300 MHz (Standard-SSD der 840er-Serie) arbeitet, die Daten hinein.

Wenn die SSD zwischendurch nichts zu tun hat, werden die Daten intern in den TLC genannten Restspeicher umbewegt. In der Theorie kann es also vorkommen, dass die SSD bei zu langen Datentransfers drosseln muss. Beim 120-GByte-Modell sinkt dann die Schreibrate von 410 MByte/s per Turbowrite genannter Funktion auf dann nur noch 140 MByte/s. Das 250-GByte-Modell reduziert die Transferrate von 520 auf 270 MByte/s. Auch dieses Modell simuliert 3 GByte SLC-Speicher. Bei den größeren Modellen reduziert sich die Geschwindigkeit nur um 100 MByte/s. Sie haben zudem mindestens 6 GByte simulierten SLC-Speicher, den Samsung auch Turbowrite Buffer nennt.

Rapid-Mode bringt SSD-Transferraten über das technisch Machbare 

kendon 19. Jul 2013

buffer bei hdds, prozessorcache, arbeitsspeicher an sich... die idee mit teurem aber...

Apple_und_ein_i 18. Jul 2013

Also ich halte diese neue Rapid-Technologie überhaupt nicht für unsinning, denn damit...

Kommentieren



Anzeige

  1. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching
  2. Web Entwickler/in Java/C#
    comspace GmbH & Co. KG, Bielefeld
  3. Leiter (m/w) Softwareentwicklung
    Siemens AG, Erlangen
  4. Senior Application Engineer (m/w) (Division Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Fairphone

    Chinesische Fabrik wählt Arbeitervertretung

  2. Intel Sharks Cove

    Microsofts Raspberry Pi mit Windows 8.1 vorbestellbar

  3. Kabel Deutschland

    Drosselung "positiv für Mehrheit der Kunden"

  4. Wearables

    Fitbit unterstützt Windows

  5. 3D-Technologie

    US-Armee will Sprengköpfe drucken

  6. Hohe Investition

    Hilton will Hotelschlüssel durch Smartphones ersetzen

  7. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  8. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  9. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  10. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

IMHO: Share Economy regulieren, nicht verbieten
IMHO
Share Economy regulieren, nicht verbieten
  1. NSA-Affäre Macht euch wichtig!
  2. IMHO Und wir sind selber schuld!
  3. Head Mounted Display Valve zeigt neue Version seiner VR-Brille

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

    •  / 
    Zum Artikel