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Die neue Samsung Gear S2 mit drehbarer Lünette
Die neue Samsung Gear S2 mit drehbarer Lünette (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

App-orientierte Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche der Gear S2 ist stärker auf Apps ausgerichtet als Android Wear. Samsung hat zum Start der Uhr bereits eine Reihe von Partnerschaften mit App-Herstellern in unterschiedlichen Bereichen angekündigt, unter anderem bei News-Apps und Fitness-Anwendungen. Diese Auswahl soll in Zukunft weiter wachsen.

Auf dem Hauptbildschirm der Gear S2 werden die Applikationen abgelegt. Hier sind sie dann über Wischbewegungen oder einen Dreh an der Lünette erreichbar. Zu den vorinstallierten Anwendungen gehören unter anderem ein Kalender, ein Pulsmesser, eine Tages-Fitness-Übersicht sowie natürlich eine E-Mail- und Textnachrichten-Übersicht. Apps, die der Nutzer weniger häufig benötigt, sind über eine separate App-Übersicht erreichbar.

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Rundes und scharfes Display

Das runde, 1,2 Zoll große Display der Gear S2 hat mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixeln eine verhältnismäßig gute Auflösung - die Pixeldichte beträgt 302 ppi. Dementsprechend sind die angezeigten Inhalte ausreichend scharf - auch feine Details filigraner Watchfaces sehen noch gut aus.

Die Gear S2 ist für eine Smartwatch sehr kompakt gebaut: Mit 49,8 x 42,3 x 11,4 mm Größe und einem Gewicht von nur 47 Gramm wirkt sie am Handgelenk merklich weniger klobig als die meisten anderen Smartwatches - auch die aus dem Hause Samsung, wenn man als Vergleich etwa den Vorgänger Gear S hinzuzieht. Damit hat Samsung endlich eine Smartwatch im Portfolio, die auch Nutzer mit zierlichen Handgelenken tragen können. Die mehr wie ein klassischer Chronograph aussehende Variante Gear S2 Classic ist mit 43,6 x 39,9 x 11,4 mm und 42 Gramm sogar noch kleiner und leichter.

Die Verarbeitung der Gear S2 ist sehr gut: Das Metallgehäuse hat kaum Kanten, insgesamt wirkt die Uhr von den Konturen her sehr rund. Die Silikon-Armbänder lassen sich leicht wechseln, Samsung will eine Vielzahl an Austauschbändern zur Verfügung stellen. An der Unterseite der Uhr ist wie bei anderen Samsung-Smartwatches ein Pulsmesser eingebaut. Dieser misst die Herzfrequenz nicht durchgängig, sondern auf Kommando des Nutzers.

Kein Gefummel beim Aufladen mehr

Aufgeladen wird die Gear S2 über eine magnetische Dockingstation: Die Uhr wird quer eingesetzt und durch die Magneten fixiert. Die Anzeige der Uhrzeit dreht sich dabei ins Querformat, die Smartwatch kann also auch als Nachttischuhr verwendet werden. Die neue Dockingstation ist eine starke Verbesserung zu den vorherigen Aufladelösungen bei Samsung-Smartwatches, bei denen meist eher umständlich eine Ladeschale auf die Uhr gedrückt werden musste.

Die Gear S2 wird laut Samsung mit allen Android-Smartphones kompatibel sein, die mindestens Android 4.4 installiert haben und über mindestens 1,5 GByte Arbeitsspeicher verfügen. Die Einschränkung des RAMs könnte für Nutzer älterer Smartphones unter Umständen problematisch werden.

Fazit

Samsungs neue runde Smartwatch Gear S2 hat im ersten Kurztest auf uns einen sehr guten Eindruck gemacht. Von der Form und dem Tragekomfort her empfinden wir die Uhr als die aktuell beste in Samsungs Smartwatch-Portfolio. Auch verglichen mit anderen runden Konkurrenzmodellen wie der Moto 360 wirkt die Gear S2 kompakter und weniger klobig.

Der drehbare Ring um das Display ist eine Bereicherung für die Bedienung der Uhr. Das liegt auch am Aufbau des Uhren-Betriebssystems, das auf viele einzelne Seiten mit Informationen setzt. Diese nur mit Touch-Gesten durchzublättern wäre in der Tat sehr mühselig. Als letzter Schritt fehlt uns noch ein Bestätigungsknopf am Rand der Uhr - dann könnte der Nutzer wirklich auf die Benutzung des Touchscreens verzichten.

Zu einem Preis und dem Verkaufsstart der Gear S2 hat sich Samsung noch nicht geäußert.

 Samsung Gear S2 im Hands on: Drehbarer Ring schlägt Touchscreen

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Pete Sabacker 31. Aug 2016

... bis Jemand das auch mal umsetzt. Unverständlich, wie man als Hersteller darauf...

Schnarchnase 10. Nov 2015

Bleibt noch die Frage wie viel Ökosystem man auf einer Uhr braucht? Ich brauche da nicht...

Niaxa 07. Sep 2015

Es ist dennoch unkomfortabel und das ist, was bei mir uns auch vielen anderen heute...

andi_lala 07. Sep 2015

Da hat Samsung offenbar ein wirklich gutes Bedienungskonzept entwickelt! Wirkt für mich...

n3m0 07. Sep 2015

Auch dieses Model ist wiederum optisch weit von einer klassischen Armbanduhr entfernt. :(



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