Samsung Galaxy Xcover 2 4-Zoll-Smartphone mit Jelly Bean und IP67-Zertifizierung

Galaxy Xcover 2 heißt ein neues Android-Smartphone von Samsung mit IP67-Zertifizierung. Die eingebaute Kamera soll auch unter Wasser funktionieren. Im Unterschied zum Vorgängermodell gibt es ein größeres Display mit einer höheren Auflösung und eine halbwegs aktuelle Android-Version.

Anzeige

Das Galaxy Xcover 2 steckt in einem laut Samsung IP67-zertifizierten Gehäuse, womit es vor Staub und Schmutz geschützt sein soll. Außerdem soll das Mobiltelefon noch funktionieren, wenn es bis zu 30 Minuten maximal einen Meter unter Wasser gewesen ist. Damit unterscheidet sich die Neuvorstellung in dem Aspekt nicht vom Galaxy Xcover der ersten Generation. Samsung verspricht, dass die Kamera im Gerät auch unter Wasser weiter funktioniert. Das Gehäuse soll so aufgebaut sein, dass es Stürze absorbieren und die Elektronik bei einem Sturz keinen Schaden nehmen soll.

Das Smartphone hat einen 4-Zoll-Touchscreen mit einer vergleichsweise geringen Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Das entspricht einer Pixeldichte von lediglich 233 ppi. Im Unterschied zum Vorgänger ist das Display damit größer und hat eine höhere Auflösung. Das Vormodell hat lediglich ein 3,65 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln, was einer Pixeldichte von gerade mal 158 ppi entspricht.

Auch bei der Kamera wurde aufgestockt. Die Neuauflage hat auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Fotolicht, das sich bei Bedarf direkt als Taschenlampe nutzen lässt. Zudem gibt es auf der Vorderseite nun eine VGA-Kamera für Videokonferenzen. Das Galaxy Xcover 2 hat einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz, 1 GByte Hauptspeicher und 4 GByte Flash-Speicher. Weitere Daten lassen sich auf einer Speicherkarte ablegen, der Steckplatz unterstützt Karten mit bis zu 32 GByte.

GPS-Empfänger mit höherer Genauigkeit

Das Mobiltelefon unterstützt die zwei UMTS-Frequenzen 900 sowie 2.100 MHz, Quad-Band-GSM, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 14,4 MBit/s und HSUPA mit maximal 5,76 MBit/s. Als weitere Drahtlostechniken sind Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n und Bluetooth 4.0 eingebaut. Zudem besitzt das Smartphone einen erweiterten GPS-Empfänger, der eine höhere Genauigkeit als andere haben soll.

Das Galaxy Xcover 2 wird mit Android 4.1 alias Jelly Bean ausgeliefert. Samsung machte noch keine Angaben dazu, ob ein Update auf das aktuelle Android 4.2 geplant ist. Das Vorgängermodell kam noch mit Android 2.3 alias Gingerbread auf den Markt, ein Update auf Android 4.x gab es nicht. Bei Maßen von 130,5 x 67,7 x 12 mm wiegt das Smartphone 148,5 Gramm. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 1.700 mAh, als einzigen Akkulaufzeitwert gibt Samsung an, dass die Bereitschaftszeit bis 23 Tage betragen soll. Zur Dauer der Sprechzeit gibt es keine Angaben.

Samsung machte keine Angaben dazu, wann das Galaxy Xcover 2 auf den Markt kommen wird. Auch zum Preis gibt es keine Angaben. Das Vormodell hat einen Listenpreis von 350 Euro.


Cerdo 04. Feb 2013

Beim Xcover 1 funktioniert alles wunderbar, auch wenn das Display nass ist. Nur unter...

Netspy 28. Jan 2013

Da darfst du nicht mich fragen. Ich stimme dir ja zu 100 % zu.

HabeHandy 26. Jan 2013

Das Handy ist wohl eher darauf ausgerichtet um es als Zweithandy zu nutzen. Bei...

AveN 26. Jan 2013

Wenn es dafür signifikant länger durchhält bei dem für das Phone entsprechendem...

Netspy 26. Jan 2013

Ja, ich hatte das jetzt mit dem staubdicht verwechselt, wo Samsung noch einen Tick besser...

Kommentieren




Anzeige
  1. Verfahrensmanger/-in für IT-Verfahren im Bildungswesen
    Dataport, Altenholz bei Kiel oder Hamburg
  2. Junior Support-Spezialist / Technologieberater (m/w) Microsoft-Technologien
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  3. Teamleiter User Experience & Analytics (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  4. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter "Bildgestützte Echtzeitsysteme"
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Ruckus Wireless: Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots
Ruckus Wireless
Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

Über 3.000 Telefonzellen stattet Ruckus Wireless als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte.

  1. Projekt Millilink Fraunhofer-Institut überträgt 40 GBit/s über Richtfunk
  2. Metageek InSSIDer 3 mit Linkscore fürs Heim-WLAN
  3. Kabel Deutschland Kostenloses Berliner WLAN-Netz 250.000-mal genutzt

Zum Artikel