Samsung Galaxy Note 10.1 im Test: Android-Tablet mit Stift und Fenstern
Das Galaxy Note 10.1 hat einen Digitizer und einen Splitscreenmodus. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Fazit und Verfügbarkeit des Galaxy Note 10.1

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Das Galaxy Note 10.1 wird laut Samsung bereits ausgeliefert. Einige Händler listen bereits das Tablet. Der Preis ist offiziell mit rund 600 Euro für die WLAN-Variante und fast 700 Euro für die hier getestete 3G-Variante ziemlich hoch. Die Straßenpreise sind aber rund 100 Euro niedriger. Die beiden Modelle bieten jeweils 16 GByte internen Speicher. Varianten mit 32 oder 64 GByte sind zwar laut Samsung möglich und sollen in anderen Ländern auch verkauft werden. Für Deutschland gibt es diesbezüglich jedoch derzeit keine Pläne.

Fazit

Unverständlich finden wir weiterhin, dass Samsung seine Tablets hierzulande so gerne in der Sparvariante mit 16 GByte ausliefert. Samsung entschuldigt das mit mangelnder Nachfrage nach einem höherpreisigen Gerät. Trotz des Micro-SD-Slots halten wir das für eine falsche Entscheidung. Bei dem hohen Preis sollte gerade für den Flash-Fertiger Samsung mehr möglich sein.

Schade, dass die meisten Samsung-Spezialitäten eben nur Spezialitäten sind. Die vielen Verbesserungen von Samsung sollten Bestandteil von Android werden. Nur so werden Android-Entwickler in großer Anzahl diese Funktionen für ihre Apps umsetzen.

Die Schrifterkennung und Stiftbedienung ist an einigen Stellen hakelig, denn der Anwender muss diese erst einmal finden. Dafür funktioniert die Erkennung von Handschrift ziemlich gut. Wer häufig Notizen macht, findet mit dem Galaxy Note 10.1 eines der wenigen Tablets mit guter Stiftbedienung. In den meisten Anwendungen ist der Digitizer aber nur ein Ersatz für den Finger und es wird kein Gebrauch von dem speziellen Stift und seinen Tasten gemacht. Er ist aber immerhin präziser als ein kapazitiv arbeitender Stift.

Das zaghafte Multitasking, das Samsung und Google auf dem Tablet vorführen, ist nicht für die aktive Nutzung gedacht. Das Lesen zweier Anwendungen nebeneinander mag nützlich sein, Copy-and-Paste und Drag-and-Drop sind hingegen in dieser Form fast nicht nutzbar.

Insgesamt weisen viele der Softwarefunktionen zwar in die Zukunft, sind aber gegenwärtig kaum nutzbar. Der Digitizer verkommt in fast allen Anwendungen zur Spielerei, ein sinnvolles Arbeiten wie auf einem normalen Zeichentablet ist kaum möglich.

Die Hardwareausstattung ist bis auf die Displayauflösung allerdings überdurchschnittlich, auch dank des Quadcore-Prozessors und des großzügigen Arbeitsspeichers.

Das Galaxy Note 10.1 ist trotz Digitizer schlichtweg zu teuer.

Nachtrag vom 14. August 2012, 12:00 Uhr

Das Galaxy Note 10.1 bietet doch eine systemweite Handschriftenerkennung. Diese hat Samsung aber gut verborgen. Es gibt in der virtuellen Tastatur ein Werkzeugsymbol, mit dem die Handschriftenerkennung aktiviert werden kann. Ein kurzer Klick reicht jedoch nicht, da dann nur die Spracherkennung aktiviert wird. Stattdessen muss auf diese Schaltfläche lange gedrückt werden. Dann taucht eine Auswahl der Handschriftenerkennung auf. Diese kann mit dem Digitizer nur direkt ausgewählt werden, wenn der Anwender sich fast zum Nachbarsymbol bewegt, da hier ein Versatz von einem halben Zentimeter vorhanden ist. Der Text wurde entsprechend angepasst und das Tablet neu bewertet.

 Splitscreen-Modus bei niedriger Auflösung und Akkulaufzeiten

joguwi 21. Okt 2012

Leider kann ich die Enttäuschung, die aus diesem Review spricht: http://www.theverge.com...

LouisPfitzinger 01. Sep 2012

Ich habe das Tab zwar nicht intensiv, sondern nur auf IFA ausprobiert, allerdings ist mir...

Endwickler 16. Aug 2012

Also, ich weiß nicht, wie ich es genau ausdrücken kann. Einfach nur "mehr dpi" ist eben...

Xstream 15. Aug 2012

dann hast du wahrscheinlich noch nie ein tablet mit onenote benutzt, alleine die...

ChMu 14. Aug 2012

Dann waere ich vorsichtig es selber zu tun. Nun, da keine Funktion scheinbar wirklich...

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