Die Handschrifterkennung ist gut versteckt

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Die Handschrifterkennung zu finden, ist gar nicht so einfach. Hier zeigt sich, dass Android auf Stifteingaben schlicht nicht vorbereitet ist. In der Notizanwendung muss der Nutzer erst einmal auf die Produktivitätstools umschalten. Voreingestellt ist sinnloserweise das Zeichnen von Formeln, was bei uns auch nicht funktionierte. Nur wer in den Tools auf die Texterkennung umgestellt hat, kann losschreiben. Alternativ gibt es aber auch eine systemweite Texterkennung, die allerdings gut versteckt ist.

Wer die Bildschirmtastatur aktiviert, der kann über die Schaltfläche neben der Leertaste zwischen Eingabemethoden umschalten. Ein einfaches Antippen aktiviert die Spracherkennung. Um die Handschrifterkennung zu aktivieren, muss der Nutzer länger gedrückt halten. Dann erscheinen, ähnlich wie bei Umlauten, unterschiedliche Eingabemethoden, zwischen denen gewählt werden kann. Das funktioniert am besten mit dem Finger, dort kann die Handschrifterkennung präzise ausgewählt werden.

Mit dem Digitizer gibt es hingegen einen etwa 5 mm breiten Versatz, so dass der Anwender unter Umständen das Symbol der Handschrifterkennung nicht trifft.

Ziemlich nervig: Die Werkzeugleisten in S-Note verdecken mitunter geschriebenen Text. Normalerweise erscheinen handschriftliche Texteingaben, die in Text umgewandelt werden, in einer Textbox. Wird jedoch das Memofeld zwischenzeitlich editiert, springt der Cursor an den Anfang des Dokuments und danach eingegebener Text landet ebenfalls dort.

Unverständlicherweise sind die ersten Zeilen vom Menü verdeckt. Zunächst irritiert das, denn nach der Eingabe verschwindet der handschriftliche Text, aber keine Buchstaben erscheinen. Erst wenn auf die Scrolleinstellung umgestellt wurde, kommen weitere Teile des Dokuments zum Vorschein. Aber selbst das reicht nicht, denn die ersten Zeilen bleiben auf jeden Fall verdeckt, es sei denn, die Symbolleiste oben wird komplett ausgeblendet.

Gute Erkennung bei krakeliger Schrift

Die Texterkennung selbst funktioniert erstaunlich gut, selbst bei krakeligen Eingaben. Es nervt aber, dass geschriebene Schrift nicht immer dort in Druckschrift umgesetzt wird, wo der Nutzer geschrieben hat. Stattdessen landet das Geschriebene ganz oben - mitunter in einem Bereich, wo der Nutzer nichts sieht, weil sich die Symbolleiste im Handschriftenmodus nicht vollständig ausblenden lässt.

Photoshop Touch liefert Samsung kostenlos mit. Über die Werkzeugeinstellungen lassen sich hier auch die Druckeinstellungen für den Stift aktivieren. In der Standardeinstellung ist das nicht der Fall. Die Druckerkennung funktioniert im Unterschied zu S Note bei Photoshop Touch ziemlich gut.

 Samsungs S-Pen in AktionSamsungs Anpassungen an Android 4.0 

joguwi 21. Okt 2012

Leider kann ich die Enttäuschung, die aus diesem Review spricht: http://www.theverge.com...

LouisPfitzinger 01. Sep 2012

Ich habe das Tab zwar nicht intensiv, sondern nur auf IFA ausprobiert, allerdings ist mir...

Endwickler 16. Aug 2012

Also, ich weiß nicht, wie ich es genau ausdrücken kann. Einfach nur "mehr dpi" ist eben...

Xstream 15. Aug 2012

dann hast du wahrscheinlich noch nie ein tablet mit onenote benutzt, alleine die...

ChMu 14. Aug 2012

Dann waere ich vorsichtig es selber zu tun. Nun, da keine Funktion scheinbar wirklich...

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