Samsung Galaxy Note 10.1 im Test: Android-Tablet mit Stift und Fenstern
Das Galaxy Note 10.1 hat einen Digitizer und einen Splitscreenmodus. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Die Handschrifterkennung ist gut versteckt

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Die Handschrifterkennung zu finden, ist gar nicht so einfach. Hier zeigt sich, dass Android auf Stifteingaben schlicht nicht vorbereitet ist. In der Notizanwendung muss der Nutzer erst einmal auf die Produktivitätstools umschalten. Voreingestellt ist sinnloserweise das Zeichnen von Formeln, was bei uns auch nicht funktionierte. Nur wer in den Tools auf die Texterkennung umgestellt hat, kann losschreiben. Alternativ gibt es aber auch eine systemweite Texterkennung, die allerdings gut versteckt ist.

Wer die Bildschirmtastatur aktiviert, der kann über die Schaltfläche neben der Leertaste zwischen Eingabemethoden umschalten. Ein einfaches Antippen aktiviert die Spracherkennung. Um die Handschrifterkennung zu aktivieren, muss der Nutzer länger gedrückt halten. Dann erscheinen, ähnlich wie bei Umlauten, unterschiedliche Eingabemethoden, zwischen denen gewählt werden kann. Das funktioniert am besten mit dem Finger, dort kann die Handschrifterkennung präzise ausgewählt werden.

Mit dem Digitizer gibt es hingegen einen etwa 5 mm breiten Versatz, so dass der Anwender unter Umständen das Symbol der Handschrifterkennung nicht trifft.

  • Der Homescreen des Galaxy Note 10.1
  • Ein spezielles Menü öffnet Miniversionen von einigen Anwendungen.
  • Samsung hat dem Tablet mit Digitizer ein weiteres Menü spendiert, das auftaucht, wenn der Stift aus dem Tablet genommen wird.
  • Unter Umständen verschwindet per Handschriftenerkennung eingegebener Text unter dem Menü.
  • Die Anwendungen, die speziell für den Stift angepasst wurden
  • Die Optionen für den Digitizer
  • Die Optionen im Splitscreenmodus
  • Drag-and-Drop funktioniert auch mit Fotos, wenn auch etwas umständlich.
  • Der Browser und das Notizprogramm nebeneinander
  • Der Anwendungen, die im Splitscreenmodus funktionieren
  • Das Tablet hat einen Vierkernprozessor von Samsung...
  • ...und 2 GByte Arbeitsspeicher.
  • Bilder können auch...
  • ...zwischen Anwendungen...
  • ...über die Zwischenablage kopiert werden.
  • Auf dem Galaxy Note 10.1 läuft Android 4.0.4.
  • Der Mali-Grafikchip
  • Mit dem Infrarotsender lässt sich das Tablet auch als Fernbedienung für Fernseher, Blu-ray-Player oder Stereoanlagen nutzen.
  • Samsung Galaxy Note 10.1 (Fotos: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Rahmen wirkt etwas aufgesetzt.
  • Micro-SD- und SIM-Kartenschächte
  • Der Stift kann komplett versenkt werden und...
  • ... hat eine gerade noch annehmbare Größe.
  • Rückseite aus Plastik
  • Schacht für den Stift
  • Infrarotlampe
Unter Umständen verschwindet per Handschriftenerkennung eingegebener Text unter dem Menü.

Ziemlich nervig: Die Werkzeugleisten in S-Note verdecken mitunter geschriebenen Text. Normalerweise erscheinen handschriftliche Texteingaben, die in Text umgewandelt werden, in einer Textbox. Wird jedoch das Memofeld zwischenzeitlich editiert, springt der Cursor an den Anfang des Dokuments und danach eingegebener Text landet ebenfalls dort.

Unverständlicherweise sind die ersten Zeilen vom Menü verdeckt. Zunächst irritiert das, denn nach der Eingabe verschwindet der handschriftliche Text, aber keine Buchstaben erscheinen. Erst wenn auf die Scrolleinstellung umgestellt wurde, kommen weitere Teile des Dokuments zum Vorschein. Aber selbst das reicht nicht, denn die ersten Zeilen bleiben auf jeden Fall verdeckt, es sei denn, die Symbolleiste oben wird komplett ausgeblendet.

Gute Erkennung bei krakeliger Schrift

Die Texterkennung selbst funktioniert erstaunlich gut, selbst bei krakeligen Eingaben. Es nervt aber, dass geschriebene Schrift nicht immer dort in Druckschrift umgesetzt wird, wo der Nutzer geschrieben hat. Stattdessen landet das Geschriebene ganz oben - mitunter in einem Bereich, wo der Nutzer nichts sieht, weil sich die Symbolleiste im Handschriftenmodus nicht vollständig ausblenden lässt.

Photoshop Touch liefert Samsung kostenlos mit. Über die Werkzeugeinstellungen lassen sich hier auch die Druckeinstellungen für den Stift aktivieren. In der Standardeinstellung ist das nicht der Fall. Die Druckerkennung funktioniert im Unterschied zu S Note bei Photoshop Touch ziemlich gut.

 Samsungs S-Pen in AktionSamsungs Anpassungen an Android 4.0 

joguwi 21. Okt 2012

Leider kann ich die Enttäuschung, die aus diesem Review spricht: http://www.theverge.com...

LouisPfitzinger 01. Sep 2012

Ich habe das Tab zwar nicht intensiv, sondern nur auf IFA ausprobiert, allerdings ist mir...

Endwickler 16. Aug 2012

Also, ich weiß nicht, wie ich es genau ausdrücken kann. Einfach nur "mehr dpi" ist eben...

Xstream 15. Aug 2012

dann hast du wahrscheinlich noch nie ein tablet mit onenote benutzt, alleine die...

ChMu 14. Aug 2012

Dann waere ich vorsichtig es selber zu tun. Nun, da keine Funktion scheinbar wirklich...

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