Samsung Galaxy Note 10.1 im Test: Android-Tablet mit Stift und Fenstern
Das Galaxy Note 10.1 hat einen Digitizer und einen Splitscreenmodus. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

2 GByte Arbeitsspeicher in der Ausstattung

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Die Angaben zur Hardware wirken ziemlich beeindruckend. Die CPU stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung Exynos 4412. Sie hat vier Kerne, die jeweils mit 1,4 GHz getaktet werden können und außerdem einen Mali-400-GPU. Die gleiche CPU kommt in Samsungs Smartphone Galaxy S3 zum Einsatz. Dazu kommen 2 GByte RAM. Effektiv bedeutet dies keine Arbeitsspeicherverdoppelung, sondern eher eine Verdreifachung. Geräte wie diese haben schon beim Nichtstun eine Speicherbelegung um die 500 MByte. Es bleiben also 500 MByte frei bei Tablets mit 1 GByte. Das Note bietet hingegen Werte im Bereich der 1,5 GByte.

  • Der Homescreen des Galaxy Note 10.1
  • Ein spezielles Menü öffnet Miniversionen von einigen Anwendungen.
  • Samsung hat dem Tablet mit Digitizer ein weiteres Menü spendiert, das auftaucht, wenn der Stift aus dem Tablet genommen wird.
  • Unter Umständen verschwindet per Handschriftenerkennung eingegebener Text unter dem Menü.
  • Die Anwendungen, die speziell für den Stift angepasst wurden
  • Die Optionen für den Digitizer
  • Die Optionen im Splitscreenmodus
  • Drag-and-Drop funktioniert auch mit Fotos, wenn auch etwas umständlich.
  • Der Browser und das Notizprogramm nebeneinander
  • Der Anwendungen, die im Splitscreenmodus funktionieren
  • Das Tablet hat einen Vierkernprozessor von Samsung...
  • ...und 2 GByte Arbeitsspeicher.
  • Bilder können auch...
  • ...zwischen Anwendungen...
  • ...über die Zwischenablage kopiert werden.
  • Auf dem Galaxy Note 10.1 läuft Android 4.0.4.
  • Der Mali-Grafikchip
  • Mit dem Infrarotsender lässt sich das Tablet auch als Fernbedienung für Fernseher, Blu-ray-Player oder Stereoanlagen nutzen.
  • Samsung Galaxy Note 10.1 (Fotos: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Rahmen wirkt etwas aufgesetzt.
  • Micro-SD- und SIM-Kartenschächte
  • Der Stift kann komplett versenkt werden und...
  • ... hat eine gerade noch annehmbare Größe.
  • Rückseite aus Plastik
  • Schacht für den Stift
  • Infrarotlampe
...und 2 GByte Arbeitsspeicher.

Die Auflösung des Displays beträgt 1.280 x 800 Pixel. Da die Navigationstasten in den Bildschirm integriert sind, beträgt die effektive Auflösung 1.280 x 752 Pixel im Querformat. Für ein modernes Tablet ist die Auflösung damit zu niedrig, zumal selbst das erste Galaxy Note mit seinem 5,3-Zoll-Bildschirm die gleiche Auflösung hat und aktuelle 10-Zoll-Tablets 1.920 x 1.080 Pixel haben. Der Lagesensor reagiert richtig, der Bildwechsel zwischen Hoch- und Querformat ist zügig.

Auch die verbaute Kamera mit 5 Megapixeln ist nicht mehr ganz modern. Die Linse auf der Rückseite wird von einem LED-Licht flankiert, das auch als Taschenlampe oder Umgebungsbeleuchtung genutzt werden kann. Die frontseitige Kamera hat immerhin 1,9 Megapixel und kann beispielsweise für die Videotelefonie verwendet werden.

Viel fürs Netzwerk

Die weitere Ausstattung ist großzügig. Für das Empfangen und Versenden von Frequenzen gibt es Bluetooth 4.0, GPS und Glonass, Dual-Band-WLAN nach 802.11a/n und b/g/n sowie ein 3G-Modem, das im GSM-Betrieb vier Bänder und im UMTS-/W-CDMA-Betrieb die Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz unterstützt. Ein NFC-Chip ist nicht vorhanden.

Das Tablet wiegt 599 Gramm. Zum Vergleich: Das iPad 3 wiegt mit UMTS-Modul 662 Gramm. Dafür verzichtet Samsung auch auf jegliches Metall im Gehäuse. Es hat die Abmessung 262 x 180 x 8,9 Millimeter und wirkt durch das glatte Plastik nicht besonders hochwertig. Dabei ist das Galaxy Note stabiler als das sehr dünne Galaxy Tab, das bei unserem Test durchaus einige Nachteile hatte. Dabei sind die Unterschiede gering. Das Galaxy Tab 10.1 ist 8,5 mm dick, das Galaxy Note mit gemessenen 9 mm nur wenig dicker und doch deutlich verwindungssteifer.

Das Gehäuse wirkt insgesamt zwar schick, aber auch irgendwie eigenartig. Es sieht aus, als könnte der Nutzer ein iPad aus dem silbernen Rahmen herausbrechen.

Als Fernbedienung für die Couch

Samsungs Tablet lässt sich mit seiner Infrarotlampe auch als universale Fernbedienung nutzen. Damit lassen sich nicht nur Fernseher von Samsung selbst steuern. Die dazugehörige Applikation bietet eine stattliche Auswahl von Geräten verschiedener Hersteller. Die Liste holt sich die Anwendung von einem Server, für die initiale Konfiguration ist also eine Internetverbindung notwendig. Das klappte mit einem Fernseher von Philips problemlos. Auch DVD- und Blu-ray-Player, Set-Top-Boxen oder Stereoanlagen sollen so konfiguriert werden können. Einen aktuellen Blu-ray-Player von Panasonic konnten wir ebenfalls ansteuern. An einer nicht mehr taufrischen Stereoanlage von Sony scheiterte die Tablet-Fernbedienung jedoch.

 Samsung Galaxy Note 10.1 im Test: Android-Tablet mit Stift und FensternIst das Galaxy Note 10.1 gar kein Tablet? 

joguwi 21. Okt 2012

Leider kann ich die Enttäuschung, die aus diesem Review spricht: http://www.theverge.com...

LouisPfitzinger 01. Sep 2012

Ich habe das Tab zwar nicht intensiv, sondern nur auf IFA ausprobiert, allerdings ist mir...

Endwickler 16. Aug 2012

Also, ich weiß nicht, wie ich es genau ausdrücken kann. Einfach nur "mehr dpi" ist eben...

Xstream 15. Aug 2012

dann hast du wahrscheinlich noch nie ein tablet mit onenote benutzt, alleine die...

ChMu 14. Aug 2012

Dann waere ich vorsichtig es selber zu tun. Nun, da keine Funktion scheinbar wirklich...

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