Benchmarks und Akkulaufzeit
Als Atom-CPU mit weiterhin nicht veränderter Technik liegt der Z2760 auf dem Niveau von seinen Netbook-Pendants wie dem aktuellen N2800. Durch den schwächeren Speicher - LPDDR2 statt DDR3 - ist der nur 60 MHz schneller getaktete N2800 aber auch in den CPU-Benchmarks etwas schneller.
So sind beim Cinebench R10 32 Bit bei Nutzung aller Kerne (xCPU), für den Atom Z2760 nur 1.689 Punkte zu verzeichnen, der N2800 kommt auf 1.812 Zähler. Die erwartbare Rechenleistung liegt also im Rahmen von aktuellen Netbooks,schon ein mobiler Core i3-2310M aus 500-Euro-Notebooks ist aber mit mehr als 6.000 Punkten mehrfach schneller. Fixer als AMDs C-50 ist auch der neue Z-Atom weiterhin.
Bei der Grafikleistung ist es umgekehrt, hier liegen AMDs Radeon-Kerne im Segment der besonders stromsparenden x86-CPUs vorne. Im Vergleich zu ersten Embedded-Atoms wie dem Z670, aus dem beispielsweise Fujitsu Convertibles baute, hat der Z2760 aber deutlich zugelegt. Er kommt im 3DMark 2001 auf 4.239 Punkte und ist dabei noch gut 40 Prozent schneller als der erste Atom N270, der in Netbooks nur auf knapp 3.000 Zähler kam.
Auch die Akkulaufzeiten sind für ein nur 744 Gramm schweres Windows-Gerät gut. Bei einer Videoschleife mit dem Film Big Buck Bunny (MP4, 720p) hielt der Smart PC sechs Stunden und 17 Minuten durch. Bei Installationsarbeiten mit mehreren Neustarts und stets aktivem WLAN samt Surfen bei mittlerer Helligkeit konnten wir über sieben Stunden arbeiten. Das ist weniger als beim RT-Gerät von Asus, das auf über 10 Stunden kommt, angesichts des großen Displays aber immer noch ein guter Wert.
Eine Stunde spielen kostet nur 15% Akku
Auch die Standzeit im Standby überzeugt. Nach 12 Stunden hatte der Akku nur 3 Prozent Ladung verloren, so dass sich die von Intel versprochenen zwei Wochen Standby wohl erreichen lassen dürften. Auch das Spielen von einfachen Titeln zehrt kaum am Akku. Das vorinstallierte Plants vs. Zombies (Trial-Version) hatte nach einer Stunde den zuvor voll geladenen Akku nur um 15 Prozent entleert.
Während unserer Tests haben wir einmal auch ins Bios geblickt, das keinerlei Optionen zum Booten von anderen Medien bietet - das war das Ziel, nachdem ein bootfähiger USB-Stick nicht starten wollte. Danach luden wir die Bios-Defaults, speicherten - und seitdem hing das Gerät im Bios fest, Windows 8 wollte nicht mehr starten.
Samsung konnte das Problem auf gleiche Weise nicht nachstellen und auch keinen Tipp geben, wie der Rechner aus diesem Zustand von seiner Recovery-Partition zu starten ist. Der Hersteller riet zum Umtausch, den der Händler nach Vorführung des Effekts auch anstandslos abwickelte.
Die Gründe für die Bootverweigerung sind noch nicht abschließend geklärt, bis das der Fall ist, können wir nur davor warnen, das Bios aufzurufen. Immerhin: Beim Austauschgerät ließ sich der Fehler nicht mehr provozieren, so dass es sich wohl um einen Einzelfall handelt. Vielleicht hat der Smart PC auch seine Keys für Secure Boot vergessen. Sie zu laden war jedenfalls nicht möglich, weil das Bios trotz Verweis auf die eMMC keinerlei Datenträger erkannte.
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Am 9.1.2013 habe ich einen recht negativen Beitrag über das Samsung ATIV smart p c Tablet...
Also ich wollte ja eigentlich das Lenovo Yoga 13 nehmen. Bin aber wegen der nicht Full-HD...
Nun habe ich mein mit Spannung erwarteten Samsung ATIV Smart PC XE500T1C-A02DE ca 4...
Leider bootet der ATIV Smart PC XE500T1C-xxx nur von einer Windows Boot DVD. Am besten...
bei notebook.de, allerdings haben die auch zur Zeit keine guten Lieferzeiten.
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