Safesync speichert Anwenderdaten in Deutschland.
Safesync speichert Anwenderdaten in Deutschland. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Safesync Trend Micro speichert Cloud-Daten in Deutschland

Der Anbieter von Sicherheitslösungen Trend Micro bietet mit Safesync Onlinespeicher in seiner eigenen sicheren Cloud an. Daten werden im Rechenzentrum in München gespeichert und unterliegen somit den hiesigen Datenschutzbestimmungen.

Anzeige

Unter dem Namen Safesync will Trend Micro als eines der ersten Sicherheitsunternehmen Onlinespeicher für Privatkunden anbieten. Anders als bei den Konkurrenten Dropbox oder Microsoft mit Skydrive sollen Daten deutscher Anwender nur in hiesigen Rechenzentren gespeichert werden. Damit gelten für die gespeicherten Daten deutsche Datenschutzbestimmungen. Die sollen auch für Daten von Kunden im Ausland gelten. Zusätzlich will Trend Micro seine Sicherheitslösungen für die in der Cloud gespeicherten Daten anbieten, etwa für die Erkennung von Malware und eine End-to-End-Verschlüsselung.

  • Safesync unter Android
  • Safesync unter Android
  • Audio- und Videodateien lassen sich auch unter Android streamen.
  • Audio- und Videodateien lassen sich auch unter Android streamen.
  • Safesync unter Android
  • Das Zwischenspeichern für synchronisierte Daten lässt sich unter Android festlegen.
  • Zunächst richtet Safesync unter Windows einen eigenen Ordner zur Synchronisierung ein.
  • Eigene Ordner können ebenfalls zur Synchronisierung...
  • ...freigegeben werden.
  • Dort abgelegte Dateien werden automatisch...
  • ...auf den Onlinespeicher übertragen.
  • Onlineordner oder Dateien können etwa über soziale Medien...
  • ... oder per E-Mail  freigegeben werden.
  • Im Browser können Dateien und Ordner über ein Java-Applet per Drag-and-Drop zwischen Rechner und Onlinespeicher verschoben werden.
  • Im Onlinespeicher lassen sich auch Videos...
  • ...oder Musik speichern...
  • ...und per Streaming abrufen.
  • Die Freigabe von Links erfolgt passwortgeschützt und wahlweise einmalig oder zeitlich begrenzt.
  • Über den Versionsverlauf lassen sich ältere Versionen von beliebigen Dateien wiederherstellen.
Zunächst richtet Safesync unter Windows einen eigenen Ordner zur Synchronisierung ein.

Trend Micro bietet für den Zugriff auf den Onlinespeicher Software für Windows und Mac OS X. Unter Windows erstellt die Software zunächst einen Ordner, über den Daten synchronisiert werden. Weitere Ordner können über das jeweilige Kontextmenü zur Synchronisierung mit Safesync definiert werden. Für Android und iOS gibt es kostenlose Apps, über die auf die bei Safesync gespeicherten Daten zugegriffen werden kann.

Zugriff mit Java und Javascript

Der Zugriff ist auch über Browser wie Chrome, Firefox oder den Internet Explorer möglich. Das Stöbern in den ausgelagerten Dateien erfolgt über eine normale Webseite mit HTML und Javascript. Für den Download und Upload per Drag-and-Drop stellt Trend Micro eine Java-Anwendung zur Verfügung. Zumindest unter dem Linux-basierten Ubuntu 11.10 mit OpenJDK 1.6.0_23 funktionierte das Java-Applet nicht, sondern brachte sämtliche Browser zum Absturz. Unter Mac OS X funktionierte das Applet ebenfalls nicht korrekt. Dabei ließe sich eine solche Funktion auch mit HTML5 umsetzen.

Im Onlinespeicher abgelegte Dateien können auch über Links mit anderen geteilt werden. Dazu kann ein Passwort vergeben werden. Zudem kann der Link zeitlich begrenzt oder nur einmalig als aktiv gesetzt werden. Der Link kann per E-Mail, aber auch über Facebook, LinkedIn oder Twitter verteilt werden.

Audio und Video streamen

Gespeicherte Videos oder Audiodateien können per Stream abgerufen werden. Trend Micro nennt zumindest die gängigen Formate MP3, MP4, Divx oder Avi. Von gespeicherten Bildern werden Thumbnails angezeigt. Außerdem bietet Safesync eine Versionsverwaltung, von allen Dateien lassen sich ältere Kopien wiederherstellen.

Das Rechenzentrum für Safesync liegt laut Trend Micro in München. Dort werden die Daten auf zwei verschiedenen Nodes gespeichert. Die End-to-End-Verschlüsselung erfolgt mit 256-Bit-AES, die Übertragung wird per SSL abgewickelt. Das Rechenzentrum ist nach ISO 27001 zertifiziert.

2 GByte kostenlos

Anwender können Safesync kostenlos verwenden. Dabei stehen ihnen zunächst 2 GByte Speicher zur Verfügung. Mit einer Anwerbeaktion kann der kostenlose Speicher auf bis zu 10 GByte erhöht werden. Pro angeworbenem Kunden kommen 250 MByte Speicher hinzu.

Das kostenpflichtige Angebot beginnt bei 20 GByte, die entweder monatlich zwei Euro oder jährlich 19,95 Euro kosten. Weitere Pakete zu 50 oder 100 GByte kosten 49,95 beziehungsweise 89,95 Euro jährlich. Alle Pakete lassen sich zu bestehenden hinzubuchen.


krodelin 31. Mär 2012

Yep - daher sollte man vielleicht erwähnen, dass Trend Micro /kein/ US Unternehmen ist...

TheDelta 30. Mär 2012

Ich sehs schon kommen: Popup: Dieser Inhalt ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da...

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance & Security Manager (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit
  2. IT-Sicherheitsbeauftragter (m/w)
    MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZIN, Berlin
  3. Datenanalyst im Gesundheitswesen (m/w)
    Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftlichkeitsprüfung Berlin GbR, Berlin
  4. Prozessexperte SAP-Logistik (m/w)
    Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG, Neumarkt (Metropolregion Nürnberg)

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. EXKLUSIV BEI MICROSOFT: Halo 5: Guardians Limited Collector's Edition für Xbox One
    249,99€
  2. DEAL DER WOCHE: ANNO 2070 - Bonus Edition [PC Download]
    6,36€
  3. Xbox One The Witcher: Wild Hunt Bundle
    399,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Me Pro im Hands on

    Gigasets Einstieg in den Smartphone-Markt

  2. iOS

    Jailbreak-Malware greift 225.000 Nutzerdaten ab

  3. Wettbewerbszentrale

    Abmahnung für Zalando wegen vorgetäuschter Knappheit

  4. Nextbit Robin angeschaut

    Das Smartphone mit der intelligenten Cloud

  5. Netzneutralität

    Bund will Spezialdienste für autonome Autos - egal wozu

  6. Streaming

    Amazon-Prime-Inhalte jetzt für alle herunterladbar

  7. Epic Games

    Unreal Engine 4.9 mit mehr Grafikeffekten auf Mobilegeräten

  8. Hypervisor

    OpenBSD bekommt native Virtualisierung

  9. Streamingbox

    Amazon bereitet wohl neues Fire TV vor

  10. Elliptische Umlaufbahn

    Galileo-Satelliten werden für die Forschung eingesetzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



TempleOS im Test: Göttlicher Hardcore
TempleOS im Test
Göttlicher Hardcore
  1. Erste Probleme mit Zwangsupdates Windows-10-Patch bockt
  2. Windows 10 Microsoft gibt Enterprise-Version frei
  3. Microsoft Über 14 Millionen sind bereits auf Windows 10 gewechselt

Windows 10 IoT ausprobiert: Finales Windows auf dem Raspberry Pi 2
Windows 10 IoT ausprobiert
Finales Windows auf dem Raspberry Pi 2
  1. Orange Pi PC Bastelrechner für 15 US-Dollar
  2. Odroid C1+ Ausnahmsweise teurer, dafür praktischer und mit mehr Sound
  3. PiUSV+ angetestet Überarbeitete USV für das Raspberry Pi

Until Dawn im Test: Ich weiß, was du diesen Sommer spielen solltest
Until Dawn im Test
Ich weiß, was du diesen Sommer spielen solltest
  1. The Flock im Test Versteck spielen, bis alle tot sind
  2. Everybody's Gone to the Rapture im Test Spaziergang am Rande der Apokalypse
  3. Submerged im Test Einschläferndes Abenteuer

  1. Re: Verbreitung von Nacktposingfotos Minderjähriger

    Clarissa1986 | 20:10

  2. Re: omg...

    Clarissa1986 | 20:08

  3. Re: Toll o2 netz

    Clarissa1986 | 20:05

  4. Warum noch Smartphones mit dem Snapdragon 810?

    kvoram | 20:03

  5. Re: Selbst SSD einbauen?

    Legacyleader | 19:58


  1. 18:29

  2. 17:52

  3. 17:08

  4. 16:00

  5. 15:57

  6. 15:40

  7. 15:25

  8. 13:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel