Seed Spreading Robot
Seed Spreading Robot (Bild: Instructables/CC BY-NC-SA 2.5)

Saatroboter Gärtnern mit Arduino auf Ketten

Warum gibt es Mähroboter für den Rasen, aber keine automatischen Saatroboter? Auf diese Fragen hin hat Bastler Randy Sarafan mit Hilfe eines Arduino und eines Kettenlaufwerks und eines Handstreuers einen Seedbot entwickelt. Wer will, kann ihn dank der jetzt veröffentlichten Bauanleitung nachbauen.

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Der Seedbot ist ein kleiner Roboter auf einem Kettenlaufwerk, der eine gewisse optische Verwandtschaft zu Wall-E aus dem Disney-Kinofilm nicht verleugnen kann. Er verteilt vollautomatisch Rasensamen in der Umgebung und wird mit einem Arduino Uno gesteuert.

  • Seed Spreading Robot bei der Arbeit (Bild: Instructables/by-nc-sa)
  • Seed Spreading Robot (Bild: Instructables/by-nc-sa)
  • Fahrmuster des Seed Spreading Robot (Bild: Instructables/by-nc-sa)
  • Seed Spreading Robot (Bild: Instructables/by-nc-sa)
  • Seed Spreading Robot (Bild: Instructables/by-nc-sa)
  • Seed Spreading Robot (Bild: Instructables/by-nc-sa)
Seed Spreading Robot bei der Arbeit (Bild: Instructables/by-nc-sa)

Die Bauanleitung für den "Seed Spreading Robot" hat Sarafan auf der Bastlerseite Instructables veröffentlicht. Der Roboter kann so programmiert werden, dass er wendet, bevor er in ein Hindernis fährt, das er mit seinem Entfernungsmesser erkennt, der vorne montiert ist. Zwischen beweglichen und unbeweglichen Hindernissen kann das Gerät zumindest grob unterscheiden. Der Roboter wartet nach dem Erstkontakt ein wenig, misst dann erneut, ob sich etwas vor ihm befindet, und dreht im Zweifelsfall um.

Die Saat wird in Spuren ausgebracht. Wie breit oder schmal diese Spuren sein sollen, kann im Programmcode festgelegt werden, mit dem der Seedbot auf die Reise geschickt wird. Die Stromversorgung der beiden Motoren und der Steuerelektronik erfolgt über einen Akku. Wie lange der Roboter damit fahren kann, ist nicht bekannt.

Der Entwickler schreibt selbst, dass der Roboter in der Theorie die Wiese perfekt mit Grassamen eindeckt - in der Realität könnte es aber auch ein Zickzackmuster werden. Das liegt an der recht einfachen Hinderniserkennung. Die vollbeladen recht kopflastige Konstruktion neigt zum Nicken, woraufhin der Sensor Richtung Boden zeigt und ihn als Wand erkennt. Durch weitere Arbeit am Steuercode und einer anderen Sensoranordnung könnte das Problem behoben werden.


shazbot 11. Jul 2013

Welchen Sinn hat diese Aussage? Solche Kampfroboter gibt es schon seit _Jahren_, wieso...

moppler 11. Jul 2013

man könnte noch eine "gps"-waypoint navigation miteinbauen. so wird es ja auch bei...

Tzven 11. Jul 2013

Oder eine Drillmaschine an einen Trecker hängen und den Trecker von einem Roboter ziehen...

mimimi 11. Jul 2013

trotz vorbeifliegender Samen? Scheinen ja Ultraschallsensoren zu sein, die unter dem...

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