Abo
  • Services:
Anzeige
Kurt Beck
Kurt Beck (Bild: TORSTEN SILZ/AFP/Getty Images)

Rundfunkkommission: Kurt Beck sieht bei Google-TV keinen Regulierungsbedarf

Kurt Beck
Kurt Beck (Bild: TORSTEN SILZ/AFP/Getty Images)

Der Vorsitzende der Rundfunkkommission, Kurt Beck, sieht Google TV nicht als Gefährdung.

Google TV und Fernseher, die neben Rundfunk auch Inhalte aus dem Internet auf dem Bildschirm darstellen, bedürfen keiner spezifischen Regulierung. Dies erklärte der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission, Kurt Beck (SPD), auf dem Internationalen Medienkongress während der Ifa laut Angaben der Veranstalter. Beck: "Wir brauchen keine neuen Maßstäbe, sondern müssen versuchen, die bestehenden so anzuwenden, dass der Nutzer auch weiterhin frei entscheiden kann, welche Prioritäten er setzt."

Anzeige

Beck verwies darauf, dass offene Internetbrowser auf Smart-TV-Geräten erforderlich seien, um dem Zuschauer zu ermöglichen, alle erdenklichen Inhalte aufzufinden. "Wenn die Zahl der offenen Browser groß genug ist, gibt es keine Gefahr."

Jens Redmer, Director Business Development bei Google, erklärte: "Wir wollen das TV intelligenter machen, um nahtlos Internetinhalte auf dem Fernseher nutzen zu können und Apps wie auf dem Mobiltelefon." Google-TV sei kein neues TV-Programm, sondern ein Betriebssystem. Die Software für Settop-Boxen und HDTV-Fernseher basiert auf dem Google Betriebssystem Android.

Karola Wille, Intendantin des MDR, sagte, die Smart-TV-Entwicklung biete "uns die Chance, auch andere, jüngere Zuschauer zu gewinnen, die Fernsehen zeitversetzt nutzen." Zugleich gehe das Zusammentreffen von Inhalten aus unterschiedlich regulierten Bereichen mit neuen Herausforderungen für die Rundfunkanbieter einher. Die dafür geltenden Rahmenbedingungen seien noch zu diskutieren.

Carine Chardon, Leiterin Medienpolitik beim Herstellerverband ZVEI, sagte: "Durch Smart-TV hat die Fernsehnutzung um dreißig Prozent zugenommen, somit profitieren sowohl die etablierten TV-Sender als auch kleinere Diensteanbieter, die sich eine Rundfunkverbreitung bisher nicht leisten konnten." Zur Jahresmitte 2012 befänden sich bereits elf Millionen hybride Endgeräte im deutschen Markt, so Chardon. Zum Ende des Jahres sollen laut ZVEI 30 Prozent der deutschen Haushalte über ein vernetztes TV-Gerät verfügen.

Hans Hege, Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, sah dagegen "eine gewisse Missbrauchsgefahr". Sie sei immer dann gegeben, wenn "nicht nachprüfbar und unklar ist, ob ein Suchergebnis Inhalte unterschlägt".

Beck sagte, die Medienpolitik dürfe elementare Anforderungen wie den Jugend- und Verbraucherschutz nicht aus den Augen verlieren. Dennoch solle sie die Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten gewährleisten.


eye home zur Startseite
MöpMöp 05. Sep 2012

So hab ichs auch verstanden. Er hat zwar wahrscheinlich keine Ahnung, warum die Aussage...

MöpMöp 05. Sep 2012

Dinge wie Firmengründung etc. kann ich nicht objektiv beurteilen, damit habe ich mich...

r3verend 05. Sep 2012

Suchmaschinen gibts schon ein wenig länger (1991-1993 ca. Google gibts ab 1998) aber ja...

Lycos 05. Sep 2012

Damit zusammen kommt was zusammen gehört: Inkompetenz.

glamolium 05. Sep 2012

... sonst würden sie viel mehr Zeter und Mordio schreien. Die denken, SmartTV, naja, dann...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. iXus GmbH, Berlin
  3. Preh GmbH, Bad Neustadt (Saale)
  4. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,85€
  2. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  2. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  3. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  4. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  5. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  6. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  7. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  8. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  9. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  10. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Es beginnt...

    pythoneer | 20:42

  2. Re: Ist doch billiger

    NoLabel | 20:35

  3. Re: "Darin fanden sie 47 Galaxien, die bisher...

    Ach | 20:22

  4. Re: "Fingerabdruck verlässt das Gerät nicht"

    Sander Cohen | 20:17

  5. Re: Teure Geräte

    Sander Cohen | 20:15


  1. 15:59

  2. 15:18

  3. 13:51

  4. 12:59

  5. 15:33

  6. 15:17

  7. 14:29

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel