Besucher der Gamescom 2012
Besucher der Gamescom 2012 (Bild: Ina Fassbender/Reuters)

Rückschau High-End-Engine und Onlinespiele

Epic Games hat seine Unreal Engine 4 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, Oculus Rift die Zukunft der Head Mounted Displays gezeigt. Auch an neuen Spielen gab es auf der Kölner Messe keinen Mangel - nur die ganz große Knüllerankündigung fehlte.

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Die Veranstaltung, die langfristig vielleicht die wichtigste in der Kölner Veranstaltungswoche mit GDC Europe 2012 und Gamescom 2012 sein wird, fand am Dienstag um 14:30 Uhr im Offenbachsaal auf dem Messegelände statt: Dort hat Epic Games erstmals öffentlich seine Unreal Engine 4 vorgestellt. Also die Engine, die in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich das Grundgerüst für einen Teil der Computerspiele auf allen denkbaren Plattformen sein wird - von Smartphone über die Next-Generation-Konsole bis zum High-End-PC.

Epic Games hat in seiner Präsentation nicht nur die spektakulären Grafikeffekte - insbesondere Partikeleffekte - vorgestellt. Mindestens ebenso wichtig war es, dem Publikum - ebenfalls Entwickler und damit auch potenzielle Lizenznehmer - die neuen Tools zu demonstrieren. Die Botschaft von Epic: Mit dem neuen Editor namens Slate, dem Objekteditor Kismet und den weiteren Werkzeugen lassen sich die Arbeitsabläufe optimieren. Damit lassen sich die von vielen Branchenteilnehmern erwarteten Kostensteigerungen, die vor allem Folge der neuen Möglichkeiten der Xbox-360- und Playstation-3-Nachfolger sein dürften, zumindest etwas im Rahmen halten.

Griff in die Tasche

Auch bei Unity Technologies, dem Hersteller der Unity-3D-Engine, ging es um die Verbesserung der Workflows. In einer sehr technischen Präsentation demonstrierte ein Firmenvertreter rund eine Stunde lang, wie sich mit der nächsten Version Unity 4 insbesondere Animationen mit einem neuen Werkzeug namens Mecanim schneller und schöner umsetzen lassen.

Neben den kommenden Engine-Versionen war ein weiterer Schwerpunkt der GDC Europe 2012 das Thema Online-, Browser-, Social- und Free-to-Play-Games. Auffällig war, dass sich deutsche Hersteller wie Bigpoint stärker im Hintergrund hielten und dafür Entwickler und Publisher aus Asien über ihre Erfahrungen berichtet haben. So mancher Spieler dürfte allerdings hoffen, dass deutsche Entwickler nicht allzu viel aus den Vorträgen gelernt haben - denn in einigen von ihnen ging es nur darum, wie man dem Kunden in kürzester Zeit möglichst viel Geld aus der Tasche zieht.

Spiele, Spiele, Spiele 

Muttis_Liebling 21. Aug 2012

ja zum Glück produziert Red Band noch Saure Zungen

NochEinLeser 21. Aug 2012

Nachträglich ist mir aufgefallen, dass "gerüchteweise kolportierten" auch bedeuten...

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