Ruby on Rails Aktualisierungen schließen kritische Sicherheitslücken

Mit Updates für einige Versionen von Ruby on Rails haben Entwickler zwei kritische Sicherheitslücken geschlossen. Gleichzeitig gibt es ein Update für das Json-Gem, das ebenfalls einen gravierenden Fehler korrigiert.

Anzeige

Das Ruby-on-Rails-Team hat die Updates 3.2.12, 3.1.11 und 2.3.17 veröffentlicht, die zwei kritische Sicherheitslücken in dem Webapplikationsframework schließen. In allen Versionen wird damit ein Fehler in der Methode attr_protected in Active Record behoben.

Die Sicherheitslücke wird unter der CVE-Nummer 2013-0276 geführt. Das Modul Active Record wird genutzt, um in Datenbanken zu schreiben. Über einen Fehler in der Methode attr-protected können sich Angreifer Zugriff auf die Sperrliste der Modulattribute verschaffen und dort beliebige Werte verändern. Anwendungen, die stattdessen die Methode attr_accessible nutzen, sind nicht betroffen.

Der zweite Fehler, der unter der CVE-Nummer 2013-0277 geführt wird, entsteht aus der kombinierten Nutzung von Active Record und Yaml. Entwickler können über die Active-Record-Methode Objekte sequenziell in einem Blob (Binary Large Object) in einer Datenbank speichern. Für deren Serialisierung wird Yaml verwendet. Über eine manipulierte Anfrage können Angreifer beliebigen Yaml-Code deserialisieren, also einen Datenstrom in ein Objekt verwandeln. Der Fehler ist mit dem Update 2.3.17 behoben. Ein Update für Ruby on Rails 3.0 wird es nicht geben.

Fehlerhaftes Json-Gem

Außerdem wurde das Json-Gem (CVE 2013-0269) aktualisiert. In der vorherigen Version konnten über das Json-Paket beliebige Ruby-Symbole generiert werden, die für einen DoS-Angriff genutzt werden konnten. Zudem konnten manipulierte Json-Dokumente dazu genutzt werden, um durch Ruby-on-Rails SQL-Einschleusung durchzuführen. Thomas Hollstegge beschreibt die Sicherheitslücke ausführlich in seinem Blog.

Die Updates sind auf der Webseite des Projekts verfügbar. Anwendern wird dringend geraten, sie zu installieren.


Lala Satalin... 12. Feb 2013

Es ist leider nicht so einfach Lücken zu finden. Wenn du es allerdings besser kannst...

Kommentieren




Anzeige
  1. Inhouse Consultant (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Fachinformatiker Multimedia (m/w)
    CT Creative Technology GmbH & Co. KG, Nürtingen
  3. Head Technical Customer Implementation (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. SAP-Entwickler (m/w)
    WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  2. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  3. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  4. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  5. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  6. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  7. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  8. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  9. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  10. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantum Artificial Intelligence Lab: Google quantencomputert mit der Nasa
Quantum Artificial Intelligence Lab
Google quantencomputert mit der Nasa

Google und die Nasa haben gemeinsam eine Forschungseinrichtung für künstliche Intelligenz gegründet. Mit Hilfe eines Quantencomputers wollen sie unter anderem bessere Vorhersagemodelle entwickeln.

  1. DNNresearch Google-Suche engagiert Wissenschaftler für neuronale Netze

Smartphones: Windows Phone erstmals vor Blackberry auf Platz drei
Smartphones
Windows Phone erstmals vor Blackberry auf Platz drei

Im ersten Quartal 2013 wurden erstmals mehr Smartphones mit Windows Phone als mit der Blackberry-Plattform verkauft, berichten die Marktforscher von IDC. Damit widersprechen sie den Analysen von Gartner, die Blackberry weiter auf dem dritten Platz sehen.

  1. Snapzoom Mit dem Smartphone durchs Fernglas gucken
  2. Handymarkt Über ein Viertel aller verkauften Handys sind von Samsung
  3. Smartphones Apple büßt Marktanteile ein

Mikroblogging: Yahoo will Tumblr für 1 Milliarde US-Dollar kaufen
Mikroblogging
Yahoo will Tumblr für 1 Milliarde US-Dollar kaufen

Yahoo möchte wieder cool sein und will junge Nutzer gewinnen. Das Internetunternehmen verhandelt offenbar über den Kauf der Mikroblogging-Plattform Tumblr.

  1. Gimmick Neue Forbes-Printausgabe kommt mit WLAN-Router
  2. Microsoft Deutschland "Neue Mitarbeiter fragen nach Homeoffice-Möglichkeiten"
  3. Marissa Mayer Yahoo verbietet Homeoffice wegen sinkender Arbeitsmoral

Zum Artikel