RTL: "DVB-T hat nur verschlüsselt eine Zukunft"
RTL will raus aus DVB-T. (Bild: Hama/Golem.de)

RTL "DVB-T hat nur verschlüsselt eine Zukunft"

RTL hat seinen Plan begründet, die Verbreitung seiner Programme über das digitale Antennenfernsehen DVB-T einzustellen. Ohne Verschlüsselung lohne sich das alles nicht.

Anzeige

Die RTL-Mediengruppe sieht für das digitale Antennenfernsehen DVB-T nur verschlüsselt eine Perspektive. RTL will in München schon ab Juli 2013 und in anderen Gebieten ab dem 31. Dezember 2014 kein DVB-T mehr unterstützen. Unternehmenssprecher Thomas Bodemer erklärte, für viele Sender habe die Terrestrik "unter stabilen ökonomischen Rahmenbedingungen nur verschlüsselt eine Zukunft."

Der neue Standard DVB-T2 kann mehr Programme ermöglichen. Doch die notwendige Fortentwicklung der Terrestrik müsse von der gesamten Branche getragen und durch Regulierungs- und Aufsichtsbehörden unterstützt werden, forderte RTL.

"Generell ist die Mediengruppe RTL Deutschland der Überzeugung, dass auch weiterhin eine drahtlose Übertragung für den Rundfunk, auch für die mobile Nutzung, sinnvoll ist. So befindet sich die Mediengruppe RTL derzeit in Verhandlungen zu einem DVB-T2-Projekt in Österreich, im Unterschied zu Deutschland sind dort die Rahmenbedingungen - verschlüsselte Verbreitung sowie eine langfristige Planungssicherheit durch die Sicherstellung der notwendigen Frequenzressourcen - deutlich positiver zu bewerten." Allein für RTL Deutschland sei ein erforderliches Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich nötig.

Verbraucherschützer kritisieren die Entscheidung. Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, forderte die Landesregierung auf, "darauf hinzuwirken, dass DVB-T als populärer Verbreitungsweg von Rundfunk dauerhaft erhalten bleibt und weiterentwickelt wird."

Wenn die privaten Vollprogramme einen "Beitrag zur Medienvielfalt leisten" sollen und die Veranstalter hierfür "medienpolitische Privilegien beanspruchen", müssten sie auch auf dem viel genutzten Antennenempfangsweg vorkommen. Die Verbraucherschützer empfehlen dem Gesetzgeber und den Landesmedienanstalten, hierfür Vorgaben zu entwickeln.


Thaodan 18. Jan 2013

Das mag sein aber bitte dann nur optional.

/mecki78 18. Jan 2013

"DVB-T hat nur verschlüsselt eine Zukunft" Mag sein, aber viel wichtiger ist doch die...

reap 18. Jan 2013

Ist dann für dich die Umstellung von Analog auf Digital schon eine Überversorgung bzw...

Kovah 18. Jan 2013

Nun, ich gucke kein RTL, kein Pro2, kein Sat1 und auch keine öffentlich-rechtlichen...

sardello 18. Jan 2013

Inn heißt ein Fluss und es existieren darauf aufbauend ganz viele Wortspiele... Trotzdem...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-Manager (m/w) im Bereich Projektmanagement/IT Architektur und Qualitätssicherung
    Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  2. IT - Senior Service Manager (m/w) Shared Retail Service / Compositing Engine
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Softwareentwickler/-in
    NOWEDA, Essen
  4. Mitarbeiter/in Hotline
    SOMACOS GmbH & Co. KG, Dresden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Oculus Rift

    Development Kit 2 ist da

  2. Android

    Zertifikatskette wird nicht geprüft

  3. Spielemesse

    Gamescom fast ausverkauft

  4. Secusmart

    Blackberry übernimmt Merkel-Handy-Hersteller

  5. NSA-Affäre

    Bundesjustizminister wegen Empfehlung an Snowden kritisiert

  6. Playstation 4

    Firmware-Update ermöglicht 3D-Blu-ray

  7. Terraform

    Infrastruktur über Code verwalten

  8. Test The Last of Us Remastered

    Endzeit in 60 fps

  9. Security

    Antivirenscanner machen Rechner unsicher

  10. Samsung

    Update für Galaxy Note 3 erreicht Geräte in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel