Rory Read AMD-Chef bekennt sich zu x86-Prozessoren

Auf einer Technologiekonferenz hat AMD-Chef Rory Read eine Einschätzung zur Bedeutung von x86-CPUs abgegeben. Read zufolge sollen sie noch mindestens fünf Jahre bei AMD eine große Rolle spielen, aber auch in 30 Jahren generell noch gefragt sein.

Anzeige

"Es gibt keinen Zweifel daran, dass x86 einen riesigen Teil unseres Geschäfts ausmachen wird", sagte Rory Read laut Xbitlabs auf der Credit Suisse Technology Conference. Der AMD-Chef trat damit jüngsten Spekulationen entgegen, dass AMD sich von den großen x86-Kernen zurückziehen werde.

Noch fünf bis zehn Jahre solle die x86-Architektur "ein wichtiges Segment unseres Geschäfts" bleiben, sagte Rory Read weiter. Eine andere Aussage gibt aber schon wieder Raum für neue Gerüchte: Read verglich die Nachfrage nach den x86-Prozessoren mit dem fast vergessenen Segment der Mainframe-Computer. So wie es diese heute noch gebe, werde das auch in 25 oder 30 Jahren mit x86-CPUs der Fall sein, sagte der AMD-Chef.

Wie AMDs Produktportfolio nach der jüngsten Entlassungswelle aussehen wird, bei der auch zahlreiche Entwicklungsteams geschlossen worden sein sollen, sagte Read aber noch nicht. Traditionell legt das Unternehmen seine aktuelle Roadmap auf dem hauseigenen Financial Analyst Day vor. Er findet das nächste Mal im Februar 2013 statt.

Ebenso wie Intel leidet AMD unter der eingebrochenen Nachfrage nach x86-Prozessoren. Marktforscher führen diesen Effekt auf ein verändertes Kaufverhalten sowohl von Unternehmen als auch von Privatanwendern zurück. Beide Gruppen kaufen eher Smartphones und Tablets, statt vorhandene PCs zu ersetzen.


Charles Marlow 06. Dez 2012

Und der Intel Pentium III wird noch bis 2013 gefertigt. Bewährte Technologien bleiben...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  2. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  3. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  4. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel