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Humanoide bevorzugt: Darpa startet neue Robotics Challenge.
Humanoide bevorzugt: Darpa startet neue Robotics Challenge. (Bild: Darpa)

Robotics Challenge: Darpa ruft neuen Roboterwettbewerb aus

Humanoide bevorzugt: Darpa startet neue Robotics Challenge.
Humanoide bevorzugt: Darpa startet neue Robotics Challenge. (Bild: Darpa)

Die Darpa hat einen neuen Roboterwettbewerb ausgerufen. Gesucht werden Roboter für Einsätze in Ruinen.

Auto fahren können Roboter inzwischen - sie dürfen es sogar auf öffentlichen Straßen. Bei ihrem nächsten Roboterwettbewerb sucht die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) nach fähigen Robotern für Rettungseinsätze.

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  • Fahren, klettern, werkeln: So stellt sich die Darpa den Rettungsroboter der Zukunft vor (Grafik: Darpa)
Fahren, klettern, werkeln: So stellt sich die Darpa den Rettungsroboter der Zukunft vor (Grafik: Darpa)

Ziel der Darpa Robotics Challenge sei, Bodenroboter mit der Fähigkeit zu entwickeln, "in einer gefährlichen, zerstörten Umgebung, die von Menschen geschaffen wurde, komplexe Aufgaben zu erledigen", schreibt die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Er ist also gedacht für Einsätze in zerstörten Städten.

Katastrophen und Krieg

Dabei denkt die Darpa an Zerstörungen durch Naturkatastrophen ebenso wie durch Krieg: "Roboter haben dabei geholfen, die Folgen der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zu mildern und US-Streitkräfte setzen sie als Assistenten für Soldaten ein, um Sprengfallen zu entschärfen", heißt es in der Ankündigung.

Zwar müssen die Roboter laut Ausschreibung nicht notwendigerweise eine humanoide Form haben. Die Anforderungen sind jedoch so formuliert, dass humanoide Roboter sie am besten erfüllen können. So muss der Roboter beispielsweise in der Lage sein, selbstständig zu einem Einsatzort zu fahren. Dort muss er eine Leiter hochklettern, Türen öffnen und Gebäude betreten.

Werkzeuge handhaben

Ist der Eingang zu einem Gebäude mit Geröll verschüttet, muss er darüber hinwegklettern und es, falls es den Zutritt blockiert, wegräumen. Auch vor Laufbühnen darf der Roboter nicht zurückschrecken. Gibt es keinen Zugang, muss sich der Roboter auch selbst einen schaffen können, indem er eine Betonwand einreißt. In einem Gebäude muss er ein Ventil finden, mit dem er eine leckende Rohrleitung verschließt. Schließlich muss er Teile wie eine Pumpe austauschen. Bei diesen Aufgaben muss er herkömmliche Werkzeuge einsetzen.

Roboter seien heute schon vielfältig einsetzbar. Die Anforderungen der Robotics Challenge gingen aber über den bisherigen Stand der Technik hinaus, erklärt Gill Pratt, Programm-Manager bei der Darpa. "In diesem Wettbewerb soll überwachte Autonomie in der Wahrnehmung und Entscheidungsfindung getestet werden, Mobilität mit einem Fahrzeug und zu Fuß, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer in einer Umgebung, die für Menschen geschaffen, aber durch eine Katastrophe zerstört wurde."

Zwei Phasen

Am 16. April veranstaltet die Darpa einen Onlineworkshop, in dem sie über den Wettbewerb informiert. Meldungen müssen bis zum 31. Mai 2012 eingereicht werden. Der Roboterwettbewerb selbst startet am 1. Oktober 2012. Er ist in zwei Phasen unterteilt. Die erste endet am 31. Dezember 2013. Die zweite Phase beginnt voraussichtlich am 1. Januar 2014 und endet am 31. Dezember des Jahres.

Die Robotics Challenge gehört zu der 2011 von US-Präsident Barack Obama ausgerufenen National Robotics Initiative. Die Darpa hat für den besten Roboter eine Siegprämie von 2 Millionen US-Dollar ausgelobt. Daneben stellt sie Fördermittel in Höhe von 34 Millionen US-Dollar bereit.


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7hyrael 12. Apr 2012

sicher nicht, das wäre der peröhnliche alptraum eines jeden politikers der Matrix gesehen...



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