FFR: 3D-Plan mit Wärmeverteilung
FFR: 3D-Plan mit Wärmeverteilung (Bild: Jacobs School of Engineering/UCSD/Screenshot: Golem.de)

Roboter Segway-artiger Roboter hilft der Feuerwehr

Ein Roboter, der wie ein Segway fährt, soll künftig die Feuerwehr bei Einsätzen unterstützen: Er soll ein Gebäude erkunden und den Rettern die nötigen Informationen verschaffen, damit sie ihren Einsatz planen können.

Anzeige

Einen Roboter, der die Feuerwehr unterstützen soll, haben Forscher der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in San Diego (UCSD) entwickelt. Der Firefighting Robot (FFR) soll Brandherde und Verletzte in einem Gebäude aufspüren.

Der Roboter, der eigentlich ein Feueraufspürroboter ist, ist mit einer Stereokamera, einer Infrarotkamera und weiteren Sensoren ausgestattet. Mit der Stereokamera erstellt er ein dreidimensionales Bild seiner Umgebung. In dieses werden die Wärmebilder der Infrarotkamera integriert. Damit können Feuerwehrmänner Wärmequellen in einem Raum erkennen - das kann ein Feuer, aber auch ein Mensch sein.

Daten für die Einsatzplanung

Bei einem Einsatz in einem Gebäude soll die Feuerwehr einen oder mehrere FFRs schicken. Diese werden im Schwarm und autonom das Gebäude untersuchen: Sie erstellen einen 3D-Plan, zeigen die Wärmeverteilung, wo es brennt oder wo sich Überlebende befinden. Ihre Sensoren messen die Konzentration von Gasen in der Luft. Die Einsatzkräfte bekommen praktisch in Echtzeit einen Eindruck davon, was sie erwartet, und sie können ihren Einsatz entsprechend planen.

  • Roboter FFR (Foto: Jacobs School of Engineering/UCSD)
  • Zur Ausrüstung des Roboters gehört eine Stereokamera. (Foto: Jacobs School of Engineering/UCSD)
Roboter FFR (Foto: Jacobs School of Engineering/UCSD)

Der Feuerwehrroboter fährt auf zwei Rädern, ähnlich wie ein Segway. In der Mitte ist ein senkrechter Träger angebracht, an dem die Instrumente befestigt sind. Außerdem dient er dem Roboter dazu, Hindernisse zu überwinden oder Treppen zu steigen: Der Träger kann hinuntergefahren werden und drückt den Roboter nach oben. Die Räder drehen sich dabei weiter, um dem Roboter Stabilität zu verleihen.

Die FFRs seien klein und handlich, flexibel einsetzbar und agierten autonom, und nicht zuletzt seien sie günstig, sagt Thomas Bewley von der UCSD. Seine Kollegen und er haben den FFR auf der International Conference on Robotics and Automation vorgestellt, die diese Woche in Hongkong stattgefunden hat.


maidn 07. Jun 2013

Wieder jemand der einfach keine Ahnung hat von dem was er schreibt. Ich bin bereits...

katze_sonne 07. Jun 2013

Klar brauchen nicht alle Probleme auf einmal gelöst werden, aber wenn ich mir im Video...

Charles Marlow 07. Jun 2013

Die meisten aber sollen vor allem den Umsätzen der Firma "helfen", die sie herstellt.

borg 07. Jun 2013

Laufende Roboter sind bisher immer noch nicht in einem praxistauglichen Status. Weder...

Bouncy 07. Jun 2013

Ja und wenn es schweben könnte wäre das Problem mit dem Treppensteigen auch gelöst. Da...

Kommentieren



Anzeige

  1. Customer Service Performance Analyst (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  2. Senior Project Manager/-in
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Softwareentwickler für modellbasierte Entwicklung und Embedded Systeme (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Mannheim, Sindelfingen bei Stuttgart, Ulm/Neu-Ulm, Rüsselsheim (Home-Office möglich)
  4. Mitarbeiter (m/w) IT-Fachfunktion International Projects
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Borderlands: The Handsome Collection PS4
    59,90€
  2. The Order: 1886 - [PlayStation 4] Blackwater Edition
    89,95€
  3. Batman: Arkham Knight Collector's Edition
    109,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Project Tango

    Googles 3D-Sensor-Konzept verlässt Experimentierstatus

  2. Messenger

    Telefoniefunktion für Whatsapp erreicht erste Nutzer

  3. iTunes Connect

    Hallo, fremdes Benutzerkonto

  4. Sprachassistent

    Google Now bindet externe Apps ein

  5. Kartensoftware

    Google Earth Pro jetzt kostenlos

  6. Versicherung

    Feuer, Wasser, Cybercrime

  7. Die Woche im Video

    Autonome Autos, Spionageprogramme und Werbelügen

  8. Spionagesoftware

    NSA-Programm Regin zwei Jahre im Kanzleramt aktiv

  9. Biofabrikation

    Forscher wollen Gewebe aus Spinnenseide drucken

  10. Ultrabook-Prozessor

    Intels Skylake ersetzt Broadwell bereits im Frühsommer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



HDR und Dolby Vision: Die vorläufige Rückkehr der dicken Fernseher
HDR und Dolby Vision
Die vorläufige Rückkehr der dicken Fernseher
  1. Super Hi-Vision NHK will 13-Zoll-OLED mit 8K-Auflösung zeigen
  2. Catopsys Immersis Das halbe Wohnzimmer als Leinwand für Spiele
  3. CoreStation Teufels teurer HDMI-Receiver passt hinter den Fernseher

Testplattform für Grafikkarten: Des Golems Zauberwürfel
Testplattform für Grafikkarten
Des Golems Zauberwürfel
  1. Maxwell-Grafikkarte Nvidia korrigiert die Spezifikationen der Geforce GTX 970
  2. Geforce GTX 960 Nvidias neue Grafikkarte ist eine halbe GTX 980
  3. Bis 4 GHz Takt Samsung verdoppelt Grafikspeicher-Kapazität

Grim Fandango im Test: Neues Leben für untotes Abenteuer
Grim Fandango im Test
Neues Leben für untotes Abenteuer
  1. Vorschau 2015 Von Hexern, Fledermausmännern und VR-Brillen
  2. Spielejahr 2014 Gronkh, GTA 5 und #Gamergate
  3. Day of the Tentacle (1993) Zurück in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart

    •  / 
    Zum Artikel