Roboter: Rex ist eine Menschmaschine
Rex, The Bionic Man: 1 Million US-Dollar teures Ersatzteillager (Bild: Toby Melville/Reuters)

Roboter Rex ist eine Menschmaschine

Rex ist ein künstlicher Mensch: Er wurde für eine britische Fernsehsendung aus künstlichen Organen und Gliedmaßen konstruiert. Das ist keine Science-Fiction - alle Komponenten sind in der Entwicklung oder sogar schon als Implantate im Einsatz.

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"Halb Wesen und halb Ding", so definierte die deutsche Gruppe Kraftwerk einst eine Menschmaschine. Rex ist so etwas wie eine Menschmaschine: Er ist der Nachbau eines Menschen aus künstlichen Organen und Gliedmaßen.

 
Video: Rex, the Bionic Man

Rex, eine Abkürzung für Robotic Exoskeleton, ist ein etwa 2 Meter großer Humanoide, aber kein Roboter: Er besteht aus Körperteilen und Organen, die sich heute schon künstlich herstellen lassen. Manche sind noch Protoytpen oder in der Erprobung. Andere sind schon für den klinischen Einsatz zugelassen.

Robotische Glieder

Seine Gliedmaßen sind hochmoderne robotische Prothesen wie die Hand i-Limb des schottischen Unternehmens Touch Bionics oder die robotische Fußprothese, die von dem US-Wissenschaftler Hugh Herr entwickelt wurde. Die Prothesen werden wie echte Gliedmaßen über Nervensignale, die sie mit Sensoren erfassen, gesteuert.

Rex hat aber nicht nur künstliche Gliedmaßen. Auch seine Innereien, die in dem Fall nicht unter einem Skelett und Haut verschwinden, sondern offen liegen, sind technische Geräte: Er verfügt beispielsweise über ein funktionierendes Herz-Lungen-System. Es besteht aus einem batteriebetriebenen Herz, das von dem US-Unternehmen Syncardia entwickelt wurde und heute schon als Zwischenlösung implantiert wird, bis ein Spenderherz verfügbar ist. Es pumpt künstliches Blut durch Adern. Die an der Universität im englischen Sheffield entwickelten Blutkörperchen bestehen aus einem Polymer und können wie echte Blutkörperchen Sauerstoff binden und freigeben.

Luftröhre aus Polymer und Stammzellen

Die Sauerstoffversorgung übernimmt eine künstliche Lunge, die dem künstlichen Blut Kohlendioxid entzieht und Sauerstoff zugibt. Entwickelt wurde die künstliche Lunge von dem walisischen Unternehmen Haemair. Sie ist noch im Prototypstadium. An sie angeschlossen ist eine Luftröhre aus einem Polymer, das mit Stammzellen durchsetzt ist. 2011 wurde eine solche Luftröhre erstmals am Royal Free Hospital in London einem Menschen eingesetzt.

Ein Milznachbau zieht mit Hilfe von magnetischen Nanopartikeln Erreger aus dem Blut - der Biochip von der Harvard-Universität ist Teil eines Forschungsprojektes der Darpa und ist in der klinischen Erprobung.

Bauch und Kopf 

ichbinsmalwieder 12. Feb 2013

Nein, kann man nicht, sonst hätte man es schon getan. Aha, und die CPU ist nur zum...

theonlyone 10. Feb 2013

naja es gibt auch deutlich flexiblere Algorithmen. In aller regel sind die dann so...

theonlyone 10. Feb 2013

genau die entwicklung von Brustimplantaten ist sowieso viel wichtiger als irgendwelche...

theonlyone 10. Feb 2013

Es gibt 2 große Ziele. Einmal das bauen von Robotern, die dem Menschen die ganze...

irata 09. Feb 2013

Meinst du TextInnen? ;-)

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Nerdoholic / 20. Feb 2013

The Bionic Man



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