Roboter: Hytaq fliegt und fährt
Roboter Hytaq: Käfig als Schutz und Rad (Bild: IIT)

Roboter Hytaq fliegt und fährt

Hytaq ist ein Roboter, der fahren und fliegen kann. Er nutzt die Vorteile beider Fortbewegungsarten: Beim Fahren spart er Energie, fliegend überwindet er Hindernisse.

Anzeige

Einen Quadcopter, der nicht nur fliegen, sondern auch fahren kann, haben Forscher am Robotics Lab des Illinois Institute of Technology (IIT) in Chicago entwickelt. Hybrid Terrestrial and Aerial Quadrotor, kurz Hytaq, haben sie den Flug-Fahr-Roboter genannt.

Hytaq besteht aus einem Quadcopter, also einem robotischen Hubschrauber mit vier Rotoren, um den herum die Entwickler einen zylindrischen Käfig aus Polykarbonat und Kohlenstofffaser gebaut haben. Der Flugroboter sitzt in dessen Innerem auf einer Achse.

Der Käfig dient als Schutz für den Roboter. Eine Bruchlandung oder ein Zusammenstoß mit einem Gegenstand kann den Rotoren deshalb nichts anhaben. Vor allem aber fungiert der Käfig als Rad, auf dem Hytaq durch die Gegend fährt. Vorteil sei, dass der Roboter dann nur den Rollwiderstand zu überwinden habe, erklären die Forscher.

Vorteile von Fahren und Fliegen

Die hybride Fortbewegung nutzt die Vorteile des Fahrens und Fliegens: Fahren ist energieeffizienter als Fliegen. So lasse sich eines der größten Probleme von Quadcoptern und Drehflüglern im Allgemeinen lösen: ihre beschränkte Einsatzdauer. "Testergebnisse zeigen, dass der Hybrid-Roboter viermal so lange Strecken zurücklegen und fast sechsmal so lang im Einsatz sein kann wie ein reines fliegendes System."

Fliegen hingegen macht unabhängig von Hindernissen auf dem Boden: "Wenn ein Hindernis auftaucht, fliegt das System einfach darüber hinweg."


feierabend 29. Nov 2012

Auf glattem Untergrund würde es wohl auch reichen, in die entsprechende richtung zu...

caso 29. Nov 2012

Ich finde das schade. Alles was sich ohne direkten Kontakt zu einem Menschen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  2. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  4. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel