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Drohne Eurohawk (auf der Ila 2012): keine Entscheidung über Leben und Tod
Drohne Eurohawk (auf der Ila 2012): keine Entscheidung über Leben und Tod (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Roboter: Human Rights Watch fordert Verbot von Terminatoren

Drohne Eurohawk (auf der Ila 2012): keine Entscheidung über Leben und Tod
Drohne Eurohawk (auf der Ila 2012): keine Entscheidung über Leben und Tod (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Noch werden Drohnen und Kampfroboter von Menschen gesteuert. Die Organisation Human Rights Watch befürchtet, dass Roboter in Zukunft von sich aus schießen könnten. Sie fordert deshalb ein internationales Abkommen, das die Entwicklung und den Bau von autonomen Kampfrobotern verbietet.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) fordert ein Verbot vollständig autonomer Kampfroboter. Regierungen, die militärische Roboter einsetzen, sollen sich zu einem Verzicht verpflichten.

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Zwar verwenden diverse Staaten schon unbemannte bewaffnete Systeme im Krieg - allen voran die USA. Die Entscheidung zu schießen trifft aber immer noch ein Mensch. Allerdings befürchten HRW und die International Human Rights Clinic (IHRC) der Harvard Law School, dass in Zukunft Systeme entwickelt werden, die Ziele autonom und ohne die Kontrolle durch einen Menschen erfassen und angreifen. Solche Killerroboter könnten in 20 bis 30 Jahren Realität werden, heißt es in dem von HRW und IHRC verfassten Bericht Losing Humanity.

Kontrolle durch den Menschen

Maschinen dürften nicht die Entscheidung darüber treffen, "wer lebt und wer auf dem Schlachtfeld stirbt". Das gehe zu weit, sagt Steve Goose, Leiter der Arms Division bei HRW. "Die Kontrolle durch den Menschen in der Kriegsführung mit Robotern ist entscheidend, um die Zahl verletzter oder getöteter Zivilisten zu minimieren."

Noch gibt es keine Killerroboter. Aber es gibt bereits Roboter, die fast autonom handeln: der von Samsung entwickelte Intelligent Surveillance & Security Guard Robot etwa, den Südkorea an der Demarkationslinie einsetzt. Dieser Roboter erkennt, wenn eine Person die Demarkationslinie überquert, stellt den Eindringling und fragt dann nach einer Erlaubnis zu schießen.

Den nächsten Schritt - ein eigenständig über das Töten entscheidender Roboter - wollen die Menschenrechtler verhindern. Sie fordern "ein präventives Verbot der Entwicklung und des Einsatzes". Die Staaten, die Militärroboter entwickelten, allen voran die USA, aber auch Deutschland, China, Großbritannien, Israel, Russland oder Südkorea, sollen ein internationales Abkommen zum Verzicht auf solche Systeme abschließen - vergleichbar der Konvention über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen. Zudem sollen sie nationale Gesetze erlassen, die die Entwicklung, Produktion und den Einsatz von Killerrobotern verbieten.


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dirtdevil 23. Nov 2012

... und die SCSI-Welt zuckt zusammen. ;)

LibertaS 22. Nov 2012

Ich habe mir grad die Ausbildung von Zwergen zu Soldaten patentieren lassen.

petameter 21. Nov 2012

Es hängt nur von dir ab. Jeder, der will, kann sie lernen. Von selbst wird das aber...

Oldy 21. Nov 2012

Ich würde mal nichts ausschließen. Wenn man glaubt, dass das Bewuststein des Menschen...

petameter 21. Nov 2012

Was die Tötungsroboter angeht, stellt sich zum Einen die Frage der Abstraktion von...



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