Roboter Furo begrüßt Ifa-Besucher

Auf der Ifa erklärt der Kommunikations- und Informationsroboter Furo aus Südkorea den Besuchern die Attraktionen der Messe.

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Besucher der Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin treffen in der Halle 11.1 alias Tecwatch auf einen freundlichen Roboter aus Südkorea. Er hält einen Bildschirm, mit dem sich die Besucher über Messeattraktionen informieren können.

Furo heißt der mannshohe Roboter, den das für die Entwicklung verantwortlich zeichnende Unternehmen Future Robot auf seinem Stand auf der Ifa (Halle 26, Stand 729) präsentiert. Furo sei als Informationssystem und als Werbeträger konzipiert, erklärt Daniel Cho, Marketingmanager des südkoreanischen Unternehmens, im Gespräch mit Golem.de. Für diese Zwecke werde Furo beispielsweise in einem Einkaufszentrum in dem asiatischen Land eingesetzt.

Bezahlen beim Roboter

Die Kunden des Zentrums könnten sich auf Furos Bildschirm über das Angebot der Geschäfte informieren uns sich den Weg dorthin auf einer Karte anzeigen lassen. Der Roboter werde auch in Restaurants eingesetzt, um Bestellungen aufzunehmen und zu kassieren, erzählt Unternehmenschef Se-Kyeong Song. Der Kunde wähle auf dem Bildschirm die Gerichte aus. Dann ziehe er seine Kreditkarte durch das seitlich an dem Bildschirm angebrachte Lesegerät. Aus einem Drucker an der Hüfte des Roboters komme dann der Beleg.

Furo ist 1,65 Meter groß, 65 Zentimeter breit und ebenso tief bei einem Gewicht von 65 Kilogramm. Das Gesicht des Roboters ist ein 20 Zoll großes Display, auf dem verschiedene Gesichter inklusive Mimik dargestellt werden. Über eine 2-Megapixel-Kamera in der Stirn erkennt er seine Umgebung.

  • Roboter Furo am Stand von Future Robot. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • An der Hüfte hat er einen Drucker, um einen Kreditkartenbeleg auszudrucken. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ein zweiter Furo bei Halle 11. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Gesicht des Roboters besteht aus einem Bildschirm. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Lippen bewegen sich beim  Sprechen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Gesicht  kann verändert werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Roboter Furo am Stand von Future Robot. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Bedient wird der Roboter in erster Linie über den Touchscreen, den er in der Hand hält. Er spricht aber auch Menschen an - dazu verfügt er über ein Sprachsynthesesystem, das über 30 Sprachen beherrscht, darunter neben Koreanisch auch Deutsch, Englisch, Japanisch und Chinesisch. Spricht der Roboter, bewegen sich die Lippen des Gesichts auf dem Bildschirm. Über ein Mikrofon kann er auch vom Menschen angesprochen werden.

Fernsteuerung per Computer

Außer per Touchscreen kann der Roboter auch über einen Computer ferngesteuert werden: Der Betreiber kann beispielsweise per Klick das Gesicht des Roboters auswählen und ein Lächeln oder einen anderen Ausdruck entstehen lassen. Über ein Texteingabefeld kann er ihm vorgeben, was er sagen soll, während ein Editor zur Vorgabe von Szenarien genutzt werden kann, die der Roboter auf eine bestimmte Eingabe abspult.

Furo fährt auf Rädern und kann seinen Kopf in mehreren Achsen bewegen sowie in der Hüfte abknicken, um sich zu verbeugen. Durch eine Verbeugung lenke er beispielsweise die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich, erklärt Future-Robot-Chef Song.


marqu1s_de_sade 03. Sep 2012

Dieses Gefühl wenn ein Witz gleichzeitig gut und schlecht ist. Zieht so richtig schön in...

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