Intel-Vize Mooly Eden präsentiert einen Haswell-Prototyp auf dem IDF 2011.
Intel-Vize Mooly Eden präsentiert einen Haswell-Prototyp auf dem IDF 2011. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Roadmap Neue Ivy-Bridge-CPUs noch 2012, Haswell verspätet

Einer asiatischen Roadmap zufolge will Intel im dritten und vierten Quartal des Jahres 2012 neue Quad-Core-CPUs für Notebooks vorstellen. Erst danach erscheinen auch schnellere Dual-Cores, Prozessoren mit Haswell-Architektur erst im zweiten Quartal 2013.

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Intels ohnehin schon leicht verspätete Haswell-Architektur, auf der die Prozessoren der vierten Core-Generation aufbauen werden, kommt noch später auf den Markt als bisher bekannt. Dies geht aus einer inoffiziellen Roadmap hervor, die VR-Zone China veröffentlicht hat.

Damit Intel seinen bei High-End-CPUs ohnehin schon großen Vorsprung vor AMD weiter ausbauen kann und zum Marktstart von Windows 8 auch neue Prozessoren zur Verfügung stehen, plant das Unternehmen aber noch Updates der bisherigen Ivy-Bridge-CPUs. Die Modellnummern der neuen Chips sind bisher aber nur für die Notebookversionen bekannt.

Das schon verfügbare Topmodell Core i7-3920XM mit vier Kernen und 2,9 bis 3,8 GHz bleibt weiterhin die schnellste Notebook-CPU, Intel plant im dritten Quartal 2012 aber zwei neue Modelle mit den Nummern 3820QM und 3720QM. Deren Taktfrequenzen gehen aus der Roadmap nicht hervor, sie dürften aber niedriger als beim XM-Modell sein, mit dieser Namenserweiterung kennzeichnet Intel stets seine Extreme-Editions, welche die schnellsten Prozessoren einer Serie darstellen.

Der Core i7-3720QM, der in der Roadmap als Neuvorstellung für das dritte Quartal 2012 verzeichnet wird, ist bereits erhältlich. Er steckte auch im Vorserienmuster des Notebooks G75VW von Asus, in dem Golem.de ihn getestet hat. Die CPU arbeitet mit 2,6 bis 3,6 GHz.

Im vierten Quartal 2012 bekommt die Serie Core i7 mit mobilen Quad-Cores dann durch die Modelle 3840QM und 3740QM weiteren Zuwachs. Auch hier sind die endgültigen Takte noch nicht bekannt.

Erst im ersten Quartal 2013 sollen dann mit dem Core i7-3540M und den beiden Core i5 mit den Nummern 3380M und 3340M auch neue Dual-Cores erscheinen. Dass der 3540M zur Reihe Core i7 gehört, obwohl er nur zwei Kerne besitzt, ist bei Intels Notebook-CPUs nicht ungewöhnlich. In der Regel sind die mobilen Core i7 mit Dual-Core die schnellsten Zweikerner der jeweiligen Architektur.

Haswell zuerst nur als Quad-Core

Nicht wie in den vergangenen beiden Jahren bei Sandy Bridge und Ivy Bridge im ersten Quartal, sondern erst drei Monate später soll die auf dem IDF 2011 bereits lauffähig gezeigte Haswell-Architektur auf den Markt kommen. Die Roadmap sieht hier jedoch nur mobile Quad-Cores vor, die im zweiten Quartal 2013 erscheinen sollen.

Von Haswell, der sich auch durch deutlich schnellere Grafikkerne auszeichnen soll, werden nach den eher mäßigen Verbesserungen der CPU-Leistung bei Ivy Bridge auch wieder deutlich fixere Rechenoperationen erwartet. Insbesondere die Single-Thread-Leistung könnte Intel hier verbessern, seit Sandy Bridge hat sich dort nicht viel getan. Ob die Hoffnungen erfüllt werden, könnte sich schon in vier Wochen andeuten. Dann findet in San Francisco das Intel Developer Forum 2012 statt, auf dem Intel traditionell die Architektur des nächsten Jahres detailliert vorstellt.


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