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Roboter Ro-Bow: beherrscht Techniken wie Pizzicato und Vibrato
Roboter Ro-Bow: beherrscht Techniken wie Pizzicato und Vibrato (Bild: Seth Goldstein/Screenshot: Golem.de)

Ro-Bow: Roboter spielt Geige

Roboter Ro-Bow: beherrscht Techniken wie Pizzicato und Vibrato
Roboter Ro-Bow: beherrscht Techniken wie Pizzicato und Vibrato (Bild: Seth Goldstein/Screenshot: Golem.de)

Was ist schwieriger, Geigespielen lernen oder einen Roboter bauen? Seth Goldstein hat sich entschieden - und einen Roboter gebaut, der Geige spielt.

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Der pensionierte Ingenieur Seth Goldstein muss nicht selbst die Geige spielen: Er hat einen Roboter konstruiert, der das für ihn erledigt. Damit der Roboter den Bogen streicht, muss der Konstrukteur allerdings Klavier spielen.

Der Ro-Bow besteht aus einer Geige, einem Aktor, der den Bogen bewegt, sowie einer sogenannten mechanischen Hand, die die Saiten greift. Das sind allerdings keine Finger, sondern kleine Rädchen, die die Saiten auf das Griffbrett drücken. Angetrieben werden sie von elektromagnetischen Aktoren. Ein Aktor senkt den Bogen auf die Saiten. Er wird mit Hilfe eines Zahnriemens gestrichen. Die Geige kann etwa um ihre Längsachse gedreht werden, damit der Bogen alle Saiten erreicht.

Midi steuert Geigenroboter

Noten lesen kann der Geigenroboter nicht. Als Eingabe erhält er eine Midi-Datei. Die erzeugt Goldstein auf seinem elektrischen Klavier. Die Software, die den Ro-Bow steuert, wird mit der Midi-Datei gefüttert. Sie wandelt die Noten in elektrische Impulse, die die Aktoren steuern.

Nach Angaben des Konstrukteurs beherrscht der Ro-Bow auch Techniken wie das Pizzicato, das Zupfen einer Saite, das Legato, bei dem mehrere Noten gespielt werden, ohne den Bogen abzusetzen, oder das Vibrato, bei dem der Finger auf einer Saite bewegt wird, wodurch die Tonhöhe variiert wird.

Er klingt etwas mechanisch

Sein Repertoire ist allerdings noch eingeschränkt: Er kann nur wenige Stücke spielen, darunter einen irischen Tanz. Zwar bekommt er die schnellen Notenwechsel ganz gut hin. Der Ausdruck seines Spiels ist aber - recht mechanisch.

Goldstein hat vor dem Ro-Bow schon andere Roboter gebaut: Why Knot? etwa. Dieser Roboter kann einen Krawattenknoten binden. Der Cram Guy ist eine kinetische Skulptur, die einen gestressten Studenten darstellt, der sich auf eine Prüfung vorbereitet. Der Cram Guy ist im American Visionary Arts Museum in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland ausgestellt.

Ro-Bow ist nicht der erste Roboter, der das Geigenspiel beherrscht: Der japanische Mischkonzern Toyota stellte 2007 einen humanoiden Roboter vor, der ebenfalls auf dem Streichinstrument spielte.


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mxcd 23. Feb 2015

Ja, das ist eine erstaunliche Leistung. Die Störgeräusche durch die Technik sind jedoch...

CruZer 23. Feb 2015

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