Bonnie Lowenthal: veraltetes Transparenzgesetz in das digitale Zeitalter transferieren
Bonnie Lowenthal: veraltetes Transparenzgesetz in das digitale Zeitalter transferieren (Bild: Office of the California Assembly)

Right to Know Kommt eine Informationspflicht für personenbezogene Daten?

Welche Daten hat ein Unternehmen gespeichert? An wen wurden die Daten weitergegeben? Ein neues Transparenzgesetz in Kalifornien soll Bürgern des US-Bundesstaates ermöglichen, Auskunft darüber einzufordern.

Anzeige

Der US-Bundesstaat Kalifornien soll ein Gesetz beschließen, das Unternehmen eine Auskunftspflicht gegenüber Kunden auferlegt. Diese sollen Daten, die über sie gespeichert sind, einsehen können.

Right to Know Act of 2013 (AB 1291) heißt der Gesetzesentwurf, den die demokratische Abgeordnete Bonnie Lowenthal eingebracht hat. Die Initiatoren sind die Bürgerrechtsorganisationen American Civil Liberties Union (ACLU) und die Electronic Frontier Foundation (EFF).

Wer bekam Daten?

Sollte das Parlament des US-Bundesstaates das Gesetz annehmen, müssen die Unternehmen Bürgern Einsicht in die personenbezogenen Daten, die über sie gespeichert wurden, geben. Außerdem muss das Unternehmen offenlegen, an welche anderen Unternehmen die Daten in den vergangenen zwölf Monaten weitergegeben wurden, etwa an Datenhändler oder Online-Webnetzwerke. Die Auskunft muss kostenlos innerhalb von 30 Tagen erteilt werden.

Der Right to Know Act "bringt Kaliforniens veraltetes Transparenzgesetz in das digitale Zeitalter, indem es den kalifornischen Verbrauchern ermöglicht, eine Auflistung von allen Arten, wie ihre persönlichen Daten weitergegeben werden, einzufordern", kommentiert die EFF. Das aktuelle Gesetz bezieht sich nur auf Offlineaktivitäten.

Keine Einschränkung der Datenweitergabe

Es gehe bei dem Gesetz nicht darum, den Handel oder die Weitergabe von Daten einzuschränken, betont die EFF, sondern um "Transparenz und Zugang" zu den Daten. "Sie fragen, und sie sagen Ihnen, was gespeichert wurde, an welche Unternehmen Ihre Daten weitergegeben wurden und welche Art von Daten weitergegeben wurden (etwa 'Angaben über das Geschlecht' oder 'Adresse')."

Vorbild für das Gesetz sei das Recht auf Dateneinsicht in Europa, schreibt die EFF. Kalifornien gilt, was den Datenschutz angeht, in den USA als Vorreiter. So hätten Unternehmen auf der ganzen Welt die Regeln des California Online Privacy Protection Act übernommen. Das Gesetz schreibt vor, dass Websitebetreiber erklären, welche Daten sie von ihren Besuchern erheben und was sie damit machen. Es sei zu hoffen, dass das Gleiche passiere, wenn der Right to Know Act angenommen werde, erklärt die EFF.


ZeRoWaR 03. Apr 2013

Ich frage mich ob dies signifikante Änderungen für Märkte außerhalb von USA Auswirkungen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Traineeprogramm mit dem Schwerpunkt IT
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  2. Anwendungsentwickler CAD-Datenmanagement (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt
  3. Scrum / Agile Master (Projektkoordinator) für Prozessoptmimierungs-Projekte (m/w)
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen bei Stuttgart
  4. E-Commerce Reimbursement Manager EMEA (m/w)
    Abbott Diabetes Care (ADC) Division, Wiesbaden

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: PlayStation 4 Limited Edition "Batman: Arkham Knight"
    459,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 23.06.
  2. NUR NOCH HEUTE: PS4 + Bloodborne + 2 Controller
    399,00€
  3. NEU: Transformers - Trilogie [Blu-ray]
    15,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Digitale Audio Workstation

    Ardour 4.0 läuft unter Windows

  2. Hydradock

    Elf Ports für das Macbook 12

  3. Ramstein

    USA sollen Drohnenkrieg von Deutschland aus steuern

  4. GTA 5 im Technik-Test

    So sieht eine famose PC-Umsetzung aus

  5. 3D-Drucker

    Makerbot entlässt 20 Prozent seiner Mitarbeiter

  6. Negativauszeichnung

    Lauschende Barbie erhält Big Brother Award

  7. Bemannte Raumfahrt

    Russland will bis 2023 eigene Raumstation bauen

  8. Windows 10 für Smartphones

    Office-Universal-App kommt noch im April

  9. Keine Science-Fiction

    Mit dem Laser gegen Weltraumschrott

  10. Die Woche im Video

    Ein Zombie, Insekten und Lollipop



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Google Handschrifteingabe im Hands on: App erkennt sogar krakelige Handschriften
Google Handschrifteingabe im Hands on
App erkennt sogar krakelige Handschriften
  1. MTCast für Android Mediathek-Cast-App kehrt nicht in den Play Store zurück
  2. Parkpocket App hilft bei der Parkplatzsuche
  3. Screenpop Neuer Messenger schickt Fotos direkt auf Sperrbildschirm

P8 im Hands On: Huawei setzt auf die Kamera
P8 im Hands On
Huawei setzt auf die Kamera
  1. Huawei P8 Max Riesen-Smartphone mit 6,8-Zoll-Display kostet 550 Euro
  2. Netzwerk und Smartphone Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar
  3. Neue Kirin-Prozessoren Nächstes Google Nexus soll von Huawei kommen

Vorratsdatenspeicherung: Das erste Placebo mit Nebenwirkungen
Vorratsdatenspeicherung
Das erste Placebo mit Nebenwirkungen
  1. Überwachung Telekom begrüßt Speicherdauer der Vorratsdatenspeicherung
  2. Vorratsdatenspeicherung Regierung will Verkehrsdaten zehn Wochen lang speichern
  3. Asyl für Snowden Bundesregierung bestreitet Drohungen der USA

  1. Re: Das Los des Besatzten...

    Underdoug | 17:32

  2. Re: Folgende Frage wird im Artikel nicht beantwortet

    ernstl | 17:30

  3. Re: gemischte Gefühle

    SelfEsteem | 17:29

  4. Re: Barbie verletzt Grundrechte der Kinder...

    Graveangel | 17:27

  5. Re: Gibt es GTA5 auch auf Deutsch?

    spyro2000 | 17:27


  1. 16:33

  2. 15:56

  3. 13:37

  4. 12:00

  5. 11:05

  6. 22:59

  7. 15:13

  8. 14:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel