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Richard Stallman kritisiert die Amazon-Suche in Ubuntu 12.10.
Richard Stallman kritisiert die Amazon-Suche in Ubuntu 12.10. (Bild: Gisle Hannemyr/CC BY-SA 3.0)

Richard Stallman: "Ubuntu ist Spyware"

Richard Stallman kritisiert die Amazon-Suche in Ubuntu 12.10.
Richard Stallman kritisiert die Amazon-Suche in Ubuntu 12.10. (Bild: Gisle Hannemyr/CC BY-SA 3.0)

Der Initiator der GNU General Public License, Richard Stallman, kritisiert Canonical wegen seiner in Ubuntu 12.10 integrierten Amazon-Suche. Ubuntu sei damit Spyware. Anwender sollten Ubuntu nicht mehr weiterempfehlen.

Ubuntu sei Spyware und schade damit dem Benutzer und dem Ruf freier Software. Es sollte daher nicht mehr genutzt oder weiterempfohlen werden, schreibt der Initiator der GNU General Public License, Richard Stallman. Der Grund: Ubuntu 12.10 enthält standardmäßig eine integrierte Websuche, die auch Inhalte aus Amazons Webstore bei einer lokalen Suche anzeigt.

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Freie Software solle den Anwender vor Spyware und Malware schützen, schreibt Stallman. Auch wenn Canonical die Anwenderdaten nach eigenem Bekunden über seine eigenen Server umleite und anonymisiere, sammele es damit aber selbst persönliche Informationen über Ubuntu-Benutzer.

Deaktivieren reicht nicht

Dass Canonical eine Möglichkeit nachgereicht hat, die Amazon-Suche zu deaktivieren, spiele keine Rolle, sagt Stallman. Viele Anwender würden sie aus Bequemlichkeit oder Unkenntnis nicht abschalten. Auch Canonicals Argument, die Suche lasse sich auf andere Inhalte als auf Amazons Webstore ausweiten, mache die Sache nur noch schlimmer.

Selbst wenn die Suche zunächst standardmäßig deaktiviert wäre, sei sie gefährlich. Entscheide sich ein Anwender dafür, können er nicht mehr im Einzelnen entscheiden, wann er die Suche im Netz wolle. Stallman plädiert zumindest dafür, den Benutzer jedes Mal zu fragen, ob er die lokale Suche auch auf das Internet ausdehnen will, und vor allem, welche Informationen gesendet werden sollen.

Freie Software leidet

Stallman lässt auch Canonicals Argument nicht gelten, das bei der Amazon-Suche eingebrachte Geld komme der Entwicklung von freier Software zugute. Denn freie Software werde in Verruf kommen, wenn sie dem Anwender nicht garantiere, dass keine Spyware verwendet wird. Canonical wolle seine Popularität nutzen, um seine Spyware unbehelligt durchzusetzen. Außerdem verwende Ubuntu darüber hinaus unfreie Software in Ubuntu.

Anwender sollten gegenwärtig Ubuntu keinesfalls weiterempfehlen und auf Distributionen zurückgreifen, die auf die Suche verzichten.

Deaktivieren oder deinstallieren

Auch die Electronic Frontier Foundation hat die Amazon-Suche in Ubuntu 12.10 bereits deutlich kritisiert. Die entsprechende Suchlinse in Ubuntu 12.10 lässt sich entweder deaktivieren oder ganz deinstallieren. Wir haben festgestellt, dass dann keine Informationen mehr ins Netz versendet werden.


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throgh 11. Dez 2012

Das Konzept von Linux ist es dem Anwender auch seine Konfiguration zu überlassen und...

Baron Münchhausen. 11. Dez 2012

Der wird ihnen noch Fluffy auf den Hals jagen :D

bstea 10. Dez 2012

Wer Wissenschaft als Theorie ohne Praxisbezug versteht, sollte lieber den Keller nicht...

Thaodan 10. Dez 2012

Ich weiß nicht wo du da was gefunden hast, aber ich habe da nichts dazu gefunden.

Flying Circus 10. Dez 2012

Du solltest den Debian-Jungs dringend Bescheid stoßen, dass sie auf ihrer Webseite...

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