Abo
  • Services:
Anzeige
Riak CS als Open Source verfügbar
Riak CS als Open Source verfügbar (Bild: Basho)

Riak CS: Cloud-Storage mit S3-API als Open Source

Riak CS als Open Source verfügbar
Riak CS als Open Source verfügbar (Bild: Basho)

Basho hat sein Object-Storage-System Riak CS als Open Source freigegeben. Das System speichert beliebige Objekte auf einem verteilten Cluster und bietet dazu ein API, das kompatibel mit Amazons S3-API ist.

Riak CS ist eine Art Open-Source-Version von Amazon S3: Das System speichert beliebige Objekte auf einem Cluster aus einfachen Hardware-Nodes, die über ein S3-kompatibles API dort abgelegt und abgefragt werden können. Das System ist mandantenfähig, so dass Hosting-Provider ihren Kunden die genutzte Kapazität in Rechnung stellen können, ähnlich wie es Amazon mit S3 tut. So lassen sich mit Riak CS private und öffentliche Cloud-Storage-Dienste anbieten.

Anzeige

Riak CS basiert auf der NoSQL-Datenbank Riak, ist hochverfügbar und fehlertolerant. Es lässt sich konfigurieren, wie oft ein bestimmtes Objekt im Cluster repliziert werden soll, um auch beim Ausfall einzelner Nodes keine Daten zu verlieren.

In Riak CS lassen sich auch große Objekte speichern. Dazu unterstützt Riak CS in der neuen Version 1.3, die jetzt als Open Source veröffentlicht wurde, Multipart-Uploads und GET-Requests auf bestimmte Teile einer Datei. So lassen sich große Dateien in mehrere Teile von 5 MByte bis 5 GByte Größe zerlegen und die Teile unabhängig voneinander hochladen. RiakCS setzt die Teile wieder zu einer Datei zusammen. Die Speicherkapazität eines Riak-CS-Clusters lässt sich durch einfaches Hinzufügen weiterer Nodes erweitern.

Zudem ist es möglich, Regeln für einzelne Buckets festzulegen, um beispielsweise dafür zu sorgen, dass nur von bestimmten IP-Adressen aus darauf zugegriffen werden kann. Neu ist darüber hinaus Riak CS Control, ein webbasiertes Verwaltungssystem für Riak-CS-Cluster. Auch dieses steht als Open Source auf Github zum Download bereit.

Basho bietet Riak CS seit rund einem Jahr unter einer kommerziellen Lizenz an. Es wird von Unternehmen wie Datapipe, Deutsche Vermögensberatung (DVAG), IDC Frontier, Rovio und Yahoo Japan genutzt. Ab sofort ist Riak CS Open Source und steht unter der Apache-2-Lizenz. Der Quelltext kann auf Github heruntergeladen werden, unter basho.com stehen fertige Pakete zum Download bereit.

Zugleich hat Basho mit Riak CS Enterprise eine erweiterte Version von Riak CS angekündigt. Diese kann Daten über mehrere Rechenzentren hinweg replizieren und wird mit 24x7-Support angeboten. Riak CS Enterprise wird nach gespeicherter Datenmenge abgerechnet: Basho verlangt 2,5 US-Cent pro GByte und Monat für die ersten 250 TByte. Darüber hinaus sinkt der Preis in Schritten von 500 TByte auf minimal 1 Cent pro GByte und Monat.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Rosenheim, Traunstein
  3. cbb-Software GmbH, Lüneburg, Lübeck
  4. Bayerische Versorgungskammer, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 198,00€
  2. 21,50€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT
  2. Wettbewerbsfaktor Analytics im Internet der Dinge.
  3. Leitfaden für den gezielten Einsatz von SAP HANA


  1. Delid Die Mate 2

    Prozessoren köpfen leichter gemacht

  2. Rückzieher

    Assange will nun doch nicht in die USA

  3. Oracle

    Critical-Patch-Update schließt 270 Sicherheitslücken

  4. Android 7.0

    Samsung verteilt Nougat-Update für S7-Modelle

  5. Forcepoint

    Carbanak nutzt Google-Dienste für Malware-Hosting

  6. Fabric

    Google kauft Twitters App-Werkzeuge mit Milliarden Nutzern

  7. D-Link

    Büro-Switch mit PoE-Passthrough - aber wenig Anschlüssen

  8. Flash und Reader

    Adobe liefert XSS-Lücke als Sicherheitsupdate

  9. GW4 und Mont-Blanc-Projekt

    In Europa entstehen zwei ARM-Supercomputer

  10. Kabelnetz

    Vodafone stellt Bayern auf 1 GBit/s um



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  2. Nintendo Switch erscheint am 3. März
  3. Nintendo Switch Drei Stunden Mobilnutzung und 32 GByte interner Speicher

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

  1. Re: Wie ist das bei AMD?

    Moe479 | 04:25

  2. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader...

    kelzinc | 03:37

  3. Re: Ekelhafte Haltung der anderen Poster hier...

    teenriot* | 03:31

  4. Re: Der Typ ist und bleibt eine Vakuumpumpe

    teenriot* | 03:28

  5. Re: Golem.de emails in den BND Leaks

    teenriot* | 03:27


  1. 18:28

  2. 18:07

  3. 17:51

  4. 16:55

  5. 16:19

  6. 15:57

  7. 15:31

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel