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Kupferkabel im G.fast-Labor in München
Kupferkabel im G.fast-Labor in München (Bild: Christoph von Schierstädt/Lantiq)

Rheinland-Pfalz: Landesregierung will 300-MBit/s-plus-Ausbau

Kupferkabel im G.fast-Labor in München
Kupferkabel im G.fast-Labor in München (Bild: Christoph von Schierstädt/Lantiq)

Das Bundesland Rheinland-Pfalz prüft 300 MBit/s, da die Bandbreiten von heute in Zukunft nicht ausreichen würden. Da kann die Telekom bisher nicht mithalten.

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Das Bundesland Rheinland-Pfalz will den Internet-Ausbau beschleunigen. Das sagte die Staatssekretärin für Medien und Digitales, Heike Raab, anlässlich ihres Gespräches mit Vertretern des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko). "Unser mittelfristiges Ziel ist eine Breitbandversorgung von 50 MBit/s bis zum Jahr 2018. Die Landesregierung hat darüber hinaus eine Machbarkeitsstudie zu 300 MBit/s plus angestoßen", da die Bandbreiten von heute in Zukunft nicht ausreichen würden.

Die Breko-Vertreter sagten Raab, dass die alternativen Netzbetreiber in Deutschland nach aktuellen Angaben rund drei Viertel des Ausbaus mit Glasfaseranschlüssen in Deutschland gemacht hätten. An einem zukunftssicheren Glasfaserausbau gehe kein Weg vorbei.

Der Deutsche-Telekom-Sprecher Philipp Blank hatte Golem.de am 15. Juli 2015 gesagt, dass die Telekom im Festnetz vor allem auf den Vectoring-Ausbau und nicht auf FTTH setze. "Angesichts beschränkter Mittel ist es besser, wenn die Haushalte großflächig schnellere Anschlüsse bekommen, als einige wenige Luxus-Anschlüsse mit Glasfaser bis in die Wohnungen. Zumal unsere Erfahrungen in einigen Städten ganz deutlich zeigen, dass die Zahlungsbereitschaft für FTTH bisher fehlt." Der Vectoring-Ausbau sei auch ein Glasfaserausbau. "Warum sonst müssten wir dafür Milliarden investieren? Teuer ist vor allem der Tiefbau, weil wir die Glasfaser bis zu den Kabelverzweigern bringen müssen. Und damit kommt Glasfaser deutlich näher an die Haushalte. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass mit Super-Vectoring in den kommenden Jahren bis zu 250 MBit/s möglich sind", meinte Blank.

100 MBit/s in Koblenz und Trier

Die Internet-Verfügbarkeit in Rheinland-Pfalz von mindestens 50 MBit/s sei von 49 Prozent Ende des Jahres 2013 auf 62,5 Prozent Ende 2014 gestiegen. Im Bereich bis 30 MBit/s wuchs die Verfügbarkeit im gleichen Zeitraum von 55 Prozent auf 74,4 Prozent. In Koblenz und Trier seien bereits 100 MBit/s grundsätzlich verfügbar. Zweibrücken werde mit Vectoring-Technik auf 100 MBit/s ausgebaut, sagte Raab.

Auch das Thema Netzneutralität verdient laut Raab nach wie vor große Aufmerksamkeit: "Die Gleichbehandlung aller Daten im Internet, unabhängig von Inhalt, Dienst, Anwendung, Anbieter, Herkunft oder Ziel, muss tatsächlich gewährleistet sein."


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Labbm 10. Aug 2015

Schau doch mal im Landkreis kitzingen, deutlicher Albertshofen. Im allgemeinen wurde...

Ovaron 07. Aug 2015

Welchen Switch hast Du bei Dir im Einsatz? Was hat Dich die LWL-Verkabelung Deiner...

neocron 07. Aug 2015

ah, jeder hat eine Serversicherung ... und jeder produziert mehr als 5-10 GB neue...

naxus 07. Aug 2015

*Schaut sich solche Beiträge nickend an* Einerseits klagen leute mit 100Mbit down und...

jsm 06. Aug 2015

Glückwunsch zu diesem Grammatikungeheuer. Ist doch wie - Bundesland prüft 500 Kilo...

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