RFID in Studentenkarten ist problematisch.
RFID in Studentenkarten ist problematisch. (Bild: Johannes Steil für den Foebud)

Studentenwerk Berlin und FH Bielefeld wehren sich

Anzeige

Schon im Vorfeld der Experimente hatten sich Ausgabestellen gewehrt. Das Studentenwerk Berlin fordete den Foebud, der jetzt Digitalcourage heißt, auf, das Titelbild des Forschungsprojekts mit seiner Karte zu entfernen. Auch andere Studentenwerke übten Kritik. Die FH Bielefeld ging noch weiter. Sie wollte, dass der Aufruf verschwindet. In einem Brief an den Foebud warnte die FH Bielefeld: "Eine Weitergabe von Schlüsseln an unbefugte Dritte würde zu Sicherheitslücken im Sicherheitssystem der Hochschule führen."

Aktiv im Interesse der Sicherheit zeigte sich die Ruhruniversität Bochum. Sie beschwerte sich nicht, sondern bot für das Projekt zwei Demokarten an, was die Hacker mit einem Applaus honorierten.

Aus dem Publikum gab es nach dem Vortrag einige Meldungen zu den Karten. So ist es einigen Hackern bereits bekannt, dass Datenbanken für den Abgleich im Hintergrund bei Transaktionen zwar existieren, doch die Karten und Manipulationen auf den Karten haben mitunter Vorrang. Außerdem müssen die Karten häufig auch ohne Netzwerkverbindung des Lesegeräts, wie etwa einem Kopierer, funktionieren können. Im Übrigen gehen die Hacker davon aus, dass auch SQL-Befehle über die Karten an die Server geschickt werden können. Ausprobiert wurde das noch nicht.

Lösungen gibt es. Die DESFire-Karten können durchaus sicher eingestellt werden. Doch die Universitäten scheuten die Kosten zur effektiven Absicherung, so Tangens. Die Studenten haben damit ein Problem. Durch die offenen Sicherheitssysteme können ihnen mitunter wichtige Dinge, zum Beispiel ihr Notebook, aus ihrem Schließfach gestohlen werden.

Der Vortrag zeigte, dass die Verantwortlichen immer noch kein Interesse an einer Absicherung ihrer Systeme haben. Tangens und Hoersch hoffen nun, dass sich das langsam ändert. In Zukunft soll ein RFID-Wiki aufgebaut werden, mit dem dann beispielsweise auch die restlichen 260 Universitäten mit Kartensystemen besser eingeordnet werden können.

 RFID: Ein Großteil der Studentenkarten ist unsicher

Slicing Edge 08. Mai 2013

mmmmh, da hat aber mal einer 0 ahnung und schreibt hier so einen müll ..... wie kommst du...

jayrworthington 02. Jan 2013

Glaub ich nicht. Die EC Karte ist Plastik und Kontakt-Chip, kein RFID. Wenn man aber...

Analysator 01. Jan 2013

Darum gibt es an deutschen Universitäten teilweise sogar Seminare "korrektes Gendern in...

raketenfred 31. Dez 2012

*hust* Ich wurde damals gefragt ob man da was machen kann, weil alle Schüler einen roten...

brotherelf 31. Dez 2012

Deine Lösung dafür, dass existierende geldbewegende Systeme angreifbar sind, besteht...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/-in Kombiinstrumente
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. IT Service Spezialist (m/w)
    SCHOTT Electronic Packaging GmbH, Landshut
  3. SAP WM/MM Inhouse Berater (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  4. Software Project Manager (m/w)
    MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Österreich)

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet
  2. Kingston HyperX Cloud Headset
    84,90€
  3. Fire TV Stick
    39,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Smithsonian

    Museum restauriert die Enterprise NCC-1701

  2. Cyberkrieg

    Pentagon will Angreifer mit harten Gegenschlägen abschrecken

  3. Weißes Haus

    Hacker konnten offenbar Obamas E-Mails lesen

  4. Unzulässige NSA-Selektoren

    Kanzleramt soll Warnungen des BND ignoriert haben

  5. Android-Tablet

    Google nimmt Nexus 7 aus dem Onlinestore

  6. Aerofoils

    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

  7. Force Touch

    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

  8. Bodyprint

    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

  9. BKA

    Ab Herbst 2015 soll der Bundestrojaner einsetzbar sein

  10. Die Woche im Video

    Computerspiele, Whatsapp und Fire TV Stick



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



The Ocean Cleanup: Ein Müllfänger für die Meere
The Ocean Cleanup
Ein Müllfänger für die Meere
  1. Vorbild Tintenfisch Tarnmaterial ändert seine Farbe
  2. Keine Science-Fiction Mit dem Laser gegen Weltraumschrott
  3. Maglev Magnetschwebebahn erreicht in Japan 590 km/h

GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
GTA 5 im Technik-Test
So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
  1. GTA 5 auf dem PC Erst beschränkter Zugriff, dann mehr Freiheit
  2. GTA 5 PC Rockstar Games gibt Systemanforderungen für Ultra-HD bekannt
  3. GTA 5 PC angespielt Los Santos ohne Staubschleier

Hello Firefox OS: Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
Hello Firefox OS
Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
  1. Biicode Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ ist Open Source
  2. Freie Bürosoftware Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne
  3. ARM-SoC Allwinner verschleiert Lizenzverletzungen noch weiter

  1. Re: 2012 != 2013

    AntonZietz | 17:35

  2. Re: Probleme mit dem Gerät

    AntonZietz | 17:31

  3. Re: Führt Cyberwar zu "echtem" Krieg?

    hohesx | 17:29

  4. Re: Überwachung der Normalsterblichen

    Jasmin26 | 17:13

  5. Re: Material Design

    ChMu | 17:13


  1. 15:49

  2. 14:25

  3. 13:02

  4. 11:44

  5. 09:56

  6. 15:17

  7. 10:05

  8. 09:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel