Steffen Seibert (l.) und Kanzlerin Angela Merkel (r.) im November 2011
Steffen Seibert (l.) und Kanzlerin Angela Merkel (r.) im November 2011 (Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Regierungssprecher "Wirkliche Nachrichten nie zuerst auf Twitter"

Seit über einem Jahr darf Regierungssprecher Steffen Seibert offiziell unter @regsprecher twittern. Privat kann er mit dem Mikrobloggingdienst nichts anfangen.

Anzeige

Regierungssprecher Steffen Seibert nutzt Twitter nicht für wichtige Regierungsbekanntmachungen. "Wirkliche Nachrichten verbreite ich nie zuerst auf Twitter, ich benutzte zumindest gleichzeitig auch den klassischen Weg über die Pressemitteilung oder den direkten Kontakt zu Journalisten", sagte Seibert der Zeitung Welt am Sonntag.

Privat interessiert sich Seibert nicht für den Mikrobloggingdienst. "Twitter ist für mich ein Teil meiner Arbeit", sagte Seibert, "ein schöner Teil auch - aber privat wüsste ich nicht, was ich mitteilen sollte."

Seibert hat sich langsam an die Nutzung von Twitter gewöhnt. "Ich habe beim Twittern so allmählich gelernt, wie ich das Medium nutze. Am Anfang war ich knapp und übervorsichtig. Heute lese ich viel, was andere schreiben und antworte auch, wenn Zeit ist, immer wieder auf die Fragen".

Die Bundesregierung twittert seit Februar 2011 unter @regsprecher. 2.275 Tweets hat Seibert seitdem produziert.

Sein bekanntester Tippfehler passierte am Tag der Tötung Osama Bin Ladens: Im Namen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verkündete er, "Obama", nicht "Osama" sei verantwortlich für den Tod tausender Unschuldiger und habe die Grundwerte des Islams und aller Religionen verhöhnt. Er bemerkte den Tippfehler schnell, sendete erst eine Korrekturnachricht und löschte dann den Tweet ganz. Der Regierungssprecher blieb an diesem Tag nicht allein mit seinem Vertipper: Spiegel Online unterlief derselbe Fehler im Liveticker.

Wenig Freunde im Internet machte sich Seibert am 15. März 2012, als er Acta verteidigte. Auf die Frage eines Nutzers von dem Account Anonymous Germany: "Finden Sie, dass Acta immer noch eine 'gute' Sache ist? Mit 50.000 Stimmen hat das Volk eine klare Grenze gezogen", erklärte Seibert: "Die Bundesregierung steht zu dem Kabinettsbeschluss zu Acta. Es ist aber richtig, jetzt das Gutachten des Europäischen Gerichtshofs abzuwarten."


a.nym 09. Jul 2012

Warum auch ?

a.nym 09. Jul 2012

/sign +1

Thaodan 09. Jul 2012

Nur das mit Acta mal wieder ein Gesetzt erstellt werden sollte dessen Text man nicht als...

Noppen 09. Jul 2012

Auch wenn Herr Seifert es woanders veröffentlicht -- zu mir gelangt es idR per Twitter...

Anonymer Nutzer 08. Jul 2012

eben ... ich finde den artikel auch echt überflüssig twitter ist sicherlich ein gute...

Kommentieren




Anzeige

  1. Senior IT-Systemadministrator/in
    virtual solution AG, München
  2. Executive Assistant CTO (m/w)
    über delphi HR-Consulting GmbH, keine Angabe
  3. Microsoft SQL Server Datenbank & Infrastruktur Consultant (m/w)
    über 3C - Career Consulting Company GmbH, Dienstsitz München, Einsatzgebiet Raum München/Ingolstadt
  4. Softwareentwickler/-in
    Robert Bosch GmbH, Abstatt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft Lifecycle

    Verkauf von Windows 7 Home und Ultimate wurde eingestellt

  2. Adobe

    Aktuelle Flash-Sicherheitslücken bereits in Exploit-Kits

  3. Airbus

    A350-Piloten bekommen WLAN-Zugang im Cockpit

  4. Laura Poitras

    "Wir leben in dunklen Zeiten"

  5. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  6. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  7. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  8. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  9. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  10. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

    •  / 
    Zum Artikel