Referenzdesign Steven Sinofsky wollte kein Windows-7-Tablet

Der gefeuerte Windows-Chef Steven Sinofsky soll Hardwarehersteller abgewiesen haben, die zum Start von Windows 7 ein Referenzdesign für ein Tablet vorbereitet hatten und Unterstützung dafür wollten.

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Der frühere Windows-Chef Steven Sinofsky soll es abgelehnt haben, Windows 7 für Tablets anzupassen. Das berichtet das IT-Onlinemagazin Extremetech unter Berufung auf informierte Kreise. Hardwarehersteller sollen rechtzeitig zum Start des Betriebssystems im Oktober 2009 Referenzdesigns für Windows-7-Tablets vorbereitet haben. Doch Sinofsky habe sich dagegen entschieden, dafür eine umfassende Unterstützung zu bieten.

Das erste iPad wurde am 27. Januar 2010 von Apple präsentiert.

Auf einer Konferenz im Mai 2008 hatte Microsoft ein Multitouch-Interface für Windows 7 samt einigen angepassten Applikationen gezeigt. Bilder ließen sich verschieben, vergrößern und rotieren. Als Hardware kam dabei Duosense von N-Trig zum Einsatz.

Microsofts Touch Pack für Windows 7

Im April 2010 kam Microsofts Touch Pack für Windows 7. Damit ließen sich vier Spiele und zwei Anwendungen installieren, die zuvor nur über OEMs verteilt wurden. So konnte etwa auf dem WePad, auf dem sich auch Windows installieren ließ, das Touch Pack genutzt werden. Der Installer verlangte ein Multitouch-Display mit mindestens zwei simultan nutzbaren Touch-Punkten.

Sinofskys Rauswurf bei Microsoft wurde am 12. November 2012 überraschend bekanntgegeben. Er galt als einer der möglichen Nachfolger von Ballmer, der 2018 aus Altersgründen abtreten will. Der 47-jährige Sinofsky war 23 Jahre bei Microsoft und verantwortete den Start von Windows 7 im Jahr 2009, von Windows 8 im vergangenen Monat und von Surface. Seit 2006 war er Chef der Windows-Entwicklung. Er galt in der Zusammenarbeit als sehr schwierig.


irgendwersonst 20. Nov 2012

Windows ist nicht gleich Windows, neben den allseitsbekannten Windows Deskopsystemen...

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