Redpatch: Oracle verteilt RHEL-Kernel-Patches
Tux in Rüstung - das Maskottchen von Oracle Linux (Bild: Oracle)

Redpatch Oracle verteilt RHEL-Kernel-Patches

Red Hat liefert seit RHEL 6 seine Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Über einen Dienst von Oracle sind sie nun wieder einzeln verfügbar.

Anzeige

Über das Repository Redpatch stellt Oracle nun jedem die von Red Hat gemachten Änderungen wieder einzeln als Patches zur Verfügung. Anfang 2011 hatte Red Hat begonnen, die Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr einzeln als Patches auszuliefern, sondern nur noch in einem großen Tarball-Archiv.

Red Hat wurde von vielen Seiten für diese Strategieänderung kritisiert. Denn es erschwert die Arbeit von Kernel-Hackern erheblich. Doch genau das war auch das Ziel Red Hats, da vor allem Oracle und Novell ihre Support-Angebote auf Produkte von Red Hat erweiterten.

Das Ksplice-Team von Oracle habe seit der Strategieänderung von Red Hat seine Kernel von Red Hat intern wieder in einzelne Teile aufgeteilt, heißt es in der Ankündigung. Nun solle die gesamte Linux-Community von dieser Arbeit profitieren, weshalb die Patches frei verfügbar gemacht werden.

Oracle bietet Kunden eine Linux-Distribution die zu großen Teilen auf Red Hat Enterprise Linux basiert. Das von Oracle erworbene Ksplice erlaubt das Anwenden von Patches auf den Linux-Kernel, ohne dass ein Neustart notwendig wird. Die in Redpatch vorhandenen Änderungen sind via Git verfügbar.


timm2k 12. Nov 2012

...mit gutem Bespiel voran gehen und die Quellen von KSplice wieder offen legen.

Kommentieren



Anzeige

  1. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  2. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  3. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel