Red Redray 4K-Videoplayer für 1.450 US-Dollar

Red hat mit dem Redray einen Videoplayer für 4K-Inhalte vorgestellt. Aufgrund der enormen Datenmengen steckt eine Festplatte mit 1 TByte Kapazität in dem schwarzen Gerät. Das dazugehörige Downloadangebot richtet sich sowohl an Heimkino- als auch an Kinobesitzer.

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Der Red Redray ist ein Videoabspieler für 4K-Filme mit Auflösungen von bis zu 4.096 x 2.160 Pixeln in 2D und 3D. Als Speichermedium steckt mangels Alternativen eine SATA-Festplatte mit 1 TByte Kapazität in dem aus Aluminium gefertigten Gehäuse.

Der Redray-Player gibt das Odemax genannte Format wieder, das Red für die Kompression der Videodaten aus den Red-Kameras entwickelt hat. Das .red-Format funktioniert ausschließlich mit dem Redray-Player. Es lässt sich mit dem Programm Redcine-X Pro und dem -Plugin generieren. 3D-Inhalte können mit 48 bis 60 Bildern pro Sekunde wiedergegeben werden.

Darüber kann der Redray auch 1.080p- und 720p-Videos im MPEG4-Format wiedergeben, die in das 4K-Format hochskaliert werden.

Das Gerät ist mit USB 2.0, E-SATA, einem SD-Kartenslot sowie einem WLAN-Modul (802.11n) und Infrarot für die Fernbedienung ausgerüstet. Auch ein Netzwerkanschluss ist eingebaut. Die Videoausgabe erfolgt über vier HDMI-Ausgänge, während für den Ton ein separater HDMI-Ausgang verwendet wird.

Der Redray misst 316 x 61 x 260 mm und unterstützt die Audioausgabe bis hin zum 7.1-Kanalton mit 24 bis 48 kHz. Jeder Redray kann parallel vier Full-HD-Bildschirme oder zwei 4K-Displays mit Bildern versorgen. Wer will, kann per Genlock auch mehrere Redrays synchronisieren, um Videoleinwände zu versorgen.

Die Daten sollen nach Angaben des Herstellers vornehmlich über das Internet auf das Gerät gespielt werden. Die Datenrate bei 4K-Videos soll beim Red-Format angeblich nur 2,5 MByte pro Sekunde betragen. Ein entsprechendes Portal, über das die mit DRM geschützten Inhalte bezogen werden sollen, will Red unter dem Namen Odemax herausbringen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Heimkinobesitzer, sondern auch an Kinobetreiber. Filmemacher können dort auch ihre 4K-Videos hochladen.

Der Redray Player soll 1.450 US-Dollar kosten, kann ab sofort vorbestellt werden und die Auslieferung Ende 2012 erfolgen. Der RRencoder soll hingegen schon Mitte Dezember beginnen und der Odemax-Dienst im Januar 2013 starten.

Mit einem eigenen Projektor würde Red dann die gesamte 4K-Technikkette von den Kameras über die Distribution bis zur Wiedergabe anbieten können.


niklasR 04. Dez 2012

Engadget hatte den 4K-Server von Sony im Hands-On. Die 4K-Version von Spiderman hat ganze...

niklasR 04. Dez 2012

Vielleicht will man den Ton aber an einen seperaten Player geben, und nicht an das...

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