Red Hat Storage Server 2.0 veröffentlicht und Fusesource gekauft

Red Hat hat seinen Storage Server auf Version 2.0 aktualisiert. Die NAS-Appliance basiert auf Red Hat Enterprise Linux 6 und GlusterFS 3.3. Red Hat erwirbt Fusesource und damit dessen Integrations- und Messaging-Plattform.

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Red Hats Storage Server basiert in der aktuellen Version 2.0 auf der Linux-Distribution Enterprise Linux 6 und beinhaltet das verteilte Dateisystem GlusterFS in Version 3.3. Neue Funktionen sollen die Datensicherheit im Bereich Network Attached Storage (NAS) erhöhen. Außerdem hat Red Hat bekanntgegeben, dass es Fusesource erwerben will - einen Anbieter von quelloffener Messaging- und Integrationssoftware.

In den Red Hat Storage Server 2.0 ist der neue Network Lock Manager v4 integriert, der mehrfache Zugriffe über NFS synchronisiert. Außerdem hat die NAS-Appliance ein automatisches IP-Failover für NFS- und CIFS-Exporte, die über das Cluster Trivial Database (CTDB) bereitgestellt werden. Zusammen mit einem Heartbeat-Dienst stellt CTDB bei einem Ausfall eines Knotens einen anderen bereit.

Datenobjekte mit UFO

Über das Unified File and Object Storage (UFO) können Daten als Objekte oder Dateien angesprochen werden. Das soll den Verwaltungsaufwand reduzieren und Kosten sparen. Zudem wurde die Geo-Replikation erweitert. So lässt sich ein Slave-Rechner per SSH verbinden, ohne dass der Masterserver konfiguriert werden muss. Die Geo-Replikation unterstützt künftig Failback und Failover, schaltet also Slave hinzu, wenn der Masterserver ausfällt. Informationen über die Replikation von Daten auf Slave-Servern können per Checkpointing überwacht werden.

Die zahlreichen Änderungen hat Red Hat auf seiner Webseite ausführlich dokumentiert.

Mehr Middleware für Jboss

Red Hat will Fusesource erwerben, eine Tochtergesellschaft des Unternehmens Progress. Fusesource bietet eine Integrations- und Messaging-Plattform. Außerdem sind die dort angestellten Entwickler an den Apache-Projekten ServiceMix, ActiveMQ, CFX und Camel beteiligt, die Fuse seinen Kunden ebenfalls anbietet.

Die Software wird unter anderem auf Red Hats Jboss-Server verwendet. Red Hat weitet mit dem Kauf von Fusesource sein Middleware-Portfolio aus.


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