Razr I im Test Intel-Smartphone mit guter Akkulaufzeit

Motorola hat sein erstes Android-Smartphone mit einer CPU von Intel vorgestellt. Sie hat nur einen Kern, unterstützt aber Hyperthreading und arbeitet mit 2 GHz. Einschränkungen bei der App-Auswahl gibt es nur wenige. Die Akkulaufzeit ist erstaunlich gut.

Anzeige

Mit dem Razr I von Motorola will Intel seine mobilen Prozessoren für Android nun auch weltweit anbieten. Bisher gab es nur wenige Smartphones mit Intels Medfield-Plattform, etwa das Lava Xolo, das nur in Indien verfügbar ist. Intel preist seine SoCs als stromsparend an. Außerdem soll der Prozessor auch mit einem Kern eine Leistung bringen, die mit der aktueller ARM-Zweikernprozessoren vergleichbar ist. Das ist auch so, wie unser Test bestätigt.

Das Razr I ist das erste Android-Smartphone von Motorola mit einer CPU von Intel. Als Betriebssystem kommt Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich zum Einsatz. Motorola verspricht ein Update auf Jelly Bean im Oktober 2012. Der Prozessor hat nur einen Kern. Mit Hyperthreading zeigt er sich dem Betriebssystem aber wie ein Dual-Core-Prozessor. Das soll die Leistung für die Anwendungen erhöhen, die mehrere Kerne nutzen können. Der als Atom Z2480 bezeichnete Prozessor kann mit bis zu 2 GHz getaktet werden, läuft aber im Normalbetrieb mit 600 bis 1.400 MHz. Das soll vor allem die Akkulaufzeit erhöhen.

  • Das Razr I mit seinem 4,3-Zoll-Display unter Gorilla Glass 2 von Corning
  • Das Razr I mit der rückseitigen Abdeckung aus Kevlar
  • Ein Ladegerät und das entsprechende Micro-USB-Kabel liegen bei.
  • Die Steckplätze für eine Micro-SIM- und Micro-USB-Karte
  • Der Ein- und Ausschalter und die Kopfhörerbuchse am Razr I
  • Der seitlich gelegene Micro-USB-Anschluss
  • Der Rahmen aus Aluminium ist mit Torx-Schrauben am Gehäuse festgemacht.
  • Die 8-Megapixel-Kamera nimmt Videos in 1080p auf.
  • Nach oben wird der Rahmen breiter.
  • Die Abdeckung für die Micro-SIM- und Micro-USB-Karte
  • Vorne wird das Smartphone schmaler
  • Das Razr I hat einen Prozessor von Intel.
Das Razr I mit seinem 4,3-Zoll-Display unter Gorilla Glass 2 von Corning

Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GByte. Der interne Speicher von 8 GByte ist nicht üppig. Anwender können das Smartphone aber mit einer Micro-SD-Karte aufrüsten, die bis zu 32 GByte Kapazität haben darf. Die für die Verbindung zu einem Windows-Rechner notwendigen Treiber liegen dem Razr I in einem CD-ROM-Image auf dem Flashspeicher bei.

Gutes WLAN und NFC

Das GSM-Modul unterstützt die Frequenzen 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz. Das UMTS-Modul deckt die Frequenzbänder mit 900, 1.900 und 2.100 MHz ab. Eine Version mit LTE ist nicht geplant. Ins WLAN verbindet sich das Razr I nach 802.11 a/b/g/n und unterstützt damit WLAN im Bereich von 2,4 und 5 GHz.

Außerdem ist Motorolas Smartphone mit einem NFC-Chip ausgestattet. Bluetooth wird laut Datenblatt in Version 2.1 unterstützt. Das GPS-Modul funktioniert auch in Innenräumen zuverlässig, sofern sie sich in den oberen Etagen befinden. Das russische Satellitennavigationssystem Glonass wird nicht unterstützt.

Lange Laufzeiten

Ein Akkutausch durch den Anwender ist nicht vorgesehen. Der Akku hat laut Motorola eine Kapazität von 2.000 mAh. Unter unseren Testbedingungen - wir arbeiteten bei voller Bildschirmhelligkeit, aktiviertem WLAN, aktiver E-Mail-Verbindung zu einem IMAP-Server sowie einer stets aktiven Twitter- und Facebook-Verbindung - musste das Razr I erst nach mehr als eineinhalb Tagen wieder aufgeladen werden. Zum Vergleich: Fast alle bisher so getesteten Android-Smartphones mussten am selben Abend wieder ans Stromnetz. Auch die Entladung im Standby-Modus war beeindruckend gering. Von Freitagabend bis Montagmorgen reduzierte sich die Akkukapazität um nur 1 Prozent.

Display und Kamera 

Kwyjibo 20. Nov 2012

Nicht nur bei SSH, auch wenn man z.B. das internetsurfen so betreibt, wie ich es tue...

Kwyjibo 20. Nov 2012

Kann sein, aber vielleicht its beim iPhone z.B. dünner als bei Konkurrenzprodukten...

Kwyjibo 06. Nov 2012

Das Samsung S3 ist aber nicht für jeden eine Option. Es ist für alle, die ihr Handy in...

Kwyjibo 06. Okt 2012

Kann sein, aber die meisten basteln prinzipiell nicht selber an ihrem Auto herum und in...

ichbinsmalwieder 04. Okt 2012

Ich denke, du kannst auch hier wie bei allen anderen Handy- oder Fotoapparat-Akkus, die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Inhouse PHP Web-Entwickler (m/w)
    IPO PrämienServices GmbH, Weingarten bei Karlsruhe
  2. SAP Basis Administrator (m/w)
    WSW Software GmbH, Krailling (bei München)
  3. Data Analyst (m/w)
    Mindshare GmbH, Frankfurt
  4. Systemadministrator (m/w) 2nd Level Support
    WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Klingenberg bei Aschaffenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  2. Maynard

    Wayland-Shell für den Raspberry Pi

  3. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  4. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  5. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  6. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  7. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  8. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  9. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  10. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

    •  / 
    Zum Artikel