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Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit mit Leap-Motion-Controller aus.
Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit mit Leap-Motion-Controller aus. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Razer OSVR: Head-Tracking und Android-Unterstützung für VR-Brille

Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit mit Leap-Motion-Controller aus.
Golem.de probiert Razers Hacker Dev Kit mit Leap-Motion-Controller aus. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Razers für Entwickler gedachtes Head-mounted Display für die OSVR-Plattform unterstützt jetzt auch Positional Tracking über eine IR-Kamera und entsprechende Sensoren. Außerdem hat Razer Ausblicke auf kommende Entwicklungen von OSVR und dessen Android-Unterstützung gegeben.

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Auf der E3 2015 hat Razer neue Informationen zur OSVR-Initiative (Open Source Virtual Reality) bekanntgegeben: Die VR-Plattform unterstützt jetzt offiziell Android und Razers Hacker-Dev-Kit bekommt Positional Tracking. Ziel der OSVR-Initiative ist es, offene Virtual-Reality-Hardware mit offener Software und offenen Schnittstellen anzubieten und einen Standard für Virtual Reality zu schaffen.

Eine erste Version des Hacker-Dev-Kits hat Razer bereits auf der CES 2015 gezeigt, auf der Quo Vadis haben wir es mit einem an der Vorderseite angebrachten Leap-Motion-Controller ausprobiert. Die VR-Brille nutzt ein 5,5-Zoll-Display mit IPS- statt OLED-Panel, löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und stellt Bilder mit 60 Hz dar. Die Linsen lassen sich durch einen gut umgesetzten Schiebemechanismus an den Pupillenabstand anpassen. Durch die Justierung der Linsen eignet sich das Dev Kit auch für Brillenträger.

Neu ist das Positional Tracking, das Razer wie bei Oculus mit Hilfe von IR-Sensoren und einer IR-Kamera umgesetzt hat. 60-mal pro Sekunde wird die Position der VR-Brille abgefragt - das ist vergleichsweise wenig, bei der Oculus Rift sind es 1000-mal. Beim Positional Tracking wird aus diesen Informationen mit einer Software berechnet, wo sich Kopf und Oberkörper des Spielers im Raum befinden. Somit erkennen angepasste Spiele Bewegungen, wenn sich der Spieler beispielsweise nach vorne beugt.

  • Das Upgrade-Kit mit IR-Kamera (Bild: Razer)
  • Razer OSVR Hacker-Dev-Kit (Bild: Razer)
  • Razer OSVR Hacker-Dev-Kit (Bild: Razer)
Das Upgrade-Kit mit IR-Kamera (Bild: Razer)

Durch das Positional Tracking wird die VR-Brille für Entwickler etwas teurer, sie kostet nun 300 US-Dollar. Eine Version ohne die Technik wird für 200 US-Dollar verfügbar bleiben, ein Upgrade-Kit soll es ab Juli 2015 für 130 US-Dollar geben.

150 Grad Field-of-View soll kommen

Außerdem gab Razer Ausblicke auf kommende Erweiterungen für die VR-Brille. So wird gerade eine Version mit einem deutlich größeren Field-of-View von 150 Grad in der Horizontalen entwickelt - Konkurrenzprodukte wie Valves Steam VR haben ein Field-of-View von 110 Grad.

Außerdem wird an einer Frontplatte gearbeitet, durch die statt des Displays ein Smartphone eingesetzt werden kann. Das ist besonders für Entwickler interessant, die für mehrere Plattformen entwickeln, zum Beispiel für ein VR-Spiel, das sowohl für den PC als auch Android-Smartphones verfügbar sein soll.

Android-Support kommt

Passend dazu unterstützt die OSVR-Plattform nun auch Android als Betriebssystem, was es Entwicklern ermöglichen soll, über die Plattform entwickelte VR-Spiele auch auf Android-Smartphones verfügbar zu machen.


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Tobias Claren 23. Apr 2016

¤350 kostet sie..... Gibt es eine Kostenaufstellung aller Einzelteile? Denn die "OSVR...

eltges 17. Jun 2015

Ist es nicht so, dass das DK2 nur für Rotation 1000hz hat, aber bei der...



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